Medbase Apotheken AG

Gesundheitstipps zum Thema «Darmsanierung»

Eine Darmsanierung lohnt sich immer. Denn der Magen-Darm-Trakt ist das Zentrum der Gesundheit.

Ursula Steiner ist eidg. dipl. Apothekerin und Offizinapothekerin. Sie wirkt in der Medbase Apotheke Zürich Kreis 11 (ehemals Topwell) im Herzen von Zürich-Oerlikon als Geschäftsführerin. Dank ihrer Expertise und sorgfältiger Beobachtung wagte der Kunde Thomas Ammann den Schritt zum Gastroenterologen.

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Frau Steiner, was raten Sie zur Vorbeugung von chronischen Darmerkrankungen?


Keine leichte Frage, da bis dato nicht alle Ursachen für diese Erkrankungen geklärt sind. Eine gesunde Ernährung ist wie bei vielem das A und O. Dazu gehört regelmässige Bewegung und Vermeidung von Stress. Zur gesunden Work- Life-Balance würde ich aber beispielsweise auch eine Darmsanierung empfehlen.

Für wen eignet sich eine solche Darmsanierung?


Grundsätzlich für alle. Das Prinzip ist einfach: Zuerst werden alle Giftstoffe ausgeschieden, danach nützliche Bakterien eingeführt und eine optimales Milieu für diese gebildet. Es geht praktisch um eine Neubesiedlung des Darms mit nützlichen Bakterien. Die komplette Kur dauert mindestens drei Monate. Wem drei Monate zu umfangreich sind, hat die Möglichkeit, während einer Weile nur unterstützende Bakterien einzunehmen. Vor allem nach Einnahme von Antibiotika ist eine Erneuerung der Darmflora sehr zu empfehlen. Übrigens gibt es auch für Babys und Kleinkinder mit Magendarmproblemen Tropfen, welche den Darm kurieren. Die Sanierung kann zudem zur Allergievorbeugung dienen, da hier der im Darm befindliche Teil des Immunsystems eine wichtige Rolle spielt.

Inwiefern kann die Apotheke Patienten mit chronischen Darmerkrankungen unterstützen?


Sicherlich bei der Entdeckung der Krankheit. Wenn jemand regelmässig Präparate gegen Durchfall kauft, mit ständigen Magendarmproblemen zu kämpfen hat, sprechen wir die Kunden darauf an. Wir ermutigen sie, Abklärungen zu treffen und nicht nur die Symptome zu unterdrücken. Wie beispielsweise bei Thomas Ammann, er nahm seine Beschwerden lange nicht ernst genug. Bei Patienten mit einer Diagnose sind wir Apotheker eher eine psychische Stütze und überwachen die Compliance, also das Therapieverhalten.

Ab wann ist Vorsicht geboten und fachlichen Rat einzuholen?


Sobald gewisse Symptome wie Durchfall oder Verstopfung länger als drei Tage anhalten. Oder beispielsweise Fieber festgestellt werden kann. Vorsicht ist auch geboten, wenn die Beschwerden über eine gewisse Zeitspanne von vier bis fünf Wochen immer wieder auftauchen. In einem solchen Fall sind wir als Apotheke sicherlich die richtige Anlaufstelle.

Haben Sie einen Verdacht? Machen Sie den Stuhltest!


Sind Sie bezüglich Ihrer Darmgesundheit unsicher, wollen aber nicht sofort zum Arzt? Fragen Sie in Ihrer Medbase Apotheken (ehemals Topwell) nach einem Test und lassen Sie Ihren Stuhl untersuchen. Sobald die Resultate vorliegen, werden Sie für eine Besprechung der Ergebnisse in die Apothekenfiliale eingeladen.

Der Magen-Darm-Trakt – Zentrum der Gesundheit


«Unser Darm ist ein fabelhaft es Wesen voller Sensibilität, Verantwortung und Leistungsbereitschaft . Wenn man ihn gut behandelt, bedankt er sich dafür», bringt es Giulia Enders auf den Punkt. Die deutsche Medizinstudenti n zeigte mit ihrem Buch «Darm mit Charme» auf, welche Bedeutung dem Organ beizumessen ist. Wir schliessen uns Enders Meinung an und stellen Ihnen zur Sensibilisierung häufi ge, nicht zu unterschätzende Magen-Darm-Themen vor.

Refluxkrankheit


Saures Aufstossen, Sod- oder Magenbrennen haben alle denselben Verursacher: Die Magensäure, welche in die Speiseröhre oder sogar bis in den Rachen- und Mundraum zurückfliesst. Die eingängig genannten Beschwerden von Betroffenen treten meist nach dem Essen, beim Bücken oder in der frühen Nacht beim Liegen auf. Aber auch morgendliche Heiserkeit, chronischer Husten, Asthma oder Brustschmerzen gehören zu den zwar eher atypischen Symptomen der Refluxkrankheit. Falls Sie nach schweren Abendessen gelegentlich unter Sodbrennen leiden, können Sie sich in Ihrer Medbase Apotheken (ehemals Topwell) beraten lassen und beispielsweise rezeptf reie Säureblocker beziehen. Treten die Refluxbeschwerden immer häufi ger auf, ist die Konsultati on eines Arztes zu empfehlen. Diagnos ti ziert wird die Krankheit mitt els Magenspie gelung. Ist eine Entzündung im Bereich der Speise röhre oder veränderte Haut in der Speiseröhre sichtbar, spricht dies eindeutig für die Refluxkrankheit. Bei Patienten, die schon längere Zeit Säureblocker eingenommen haben, funktioniert dieser Untersuch unter Umständen nicht. In einem solchen Fall wird der Reflux der Magensäure in die Speiseröhre gemessen.

Betroffenheit:
• 10 % der Schweizer Bevölkerung
• Jedes Alter
• Frauen und Männer gleichermassen
• Besonders Übergewichtige

Tipps zur Vorbeugung:
• Bei Übergewicht abnehmen: Übergewicht steigert den Druck in der Bauchhöhle
• Nicht rauchen: Funktion des Schliessmuskels der Speiseröhre wird durch Rauchen verschlechtert
• Fettreiche Nahrung, Alkohol, Kaffee meiden

Darmkrebs


Dies ist die dritthäufigste Krebsart und entsteht meistens sehr langsam aus gutartigen Tumorvorstufen, den sogenannten Polypen im Dickdarm. Die frühzeitige Entdeckung und Entf ernung der Polypen führt fast immer dazu, dass der Krebs geheilt werden kann. Als Vorsorgeuntersuchung gilt der Stuhltest, in dem der Kot auf unsichtbares Blut geprüft wird, oder eine Dickdarmspiegelung. Die Magendarmliga Schweiz empfi ehlt ab dem 50. Lebensjahr eine regelmässige Darmkrebs vorsorge. Die Kosten dafür werden übrigens bis zum Alter von 69 Jahren von der Krankenkasse übernommen. Wird der Darmkrebs in einem sehr frühen Stadium entdeckt, ist teilweise nicht einmal eine Operati on notwendig – der Tumor kann bei der Spiegelung entfernt werden. Zur Verbildlichung: Ohne Vorsorgeuntersuchung erkrankt im Durchschnitt eine unter zwanzig Personen. Mit Vorsorgeuntersuchung erkrankt eine unter sechzig Personen!


Betroffenheit:
• 5 % der Schweizer Bevölkerung
• Höheres Risiko ab 50 Jahren
• Frauen und Männer gleichermassen
• Personen mit krebskranken Verwandten (vererbbar)

Tipps zur Vorbeugung:
• Vorsorgeuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr (in ausgewählten Medbase Apotheken möglich)
• Gesunde Ernährungsweise, Übergewicht vermeiden
• Auf Rauchen verzichten


Folgende unserer Medbase Apotheke (ehemals Topwell) bieten Darmkrebs-Vorsorgetests an:
Medbase Apotheke Allschwil
Medbase Apotheke Solothurn
Medbase Apotheke Pfäffikon
Medbase Apotheke Einsiedeln Engel
Medbase Apotheke Grenchen
Medbase Apotheke Zürich Industrie
Medbase Apotheke Jona


Medbase Apotheke Zürich Niklaus
Medbase Apotheke Affoltern a. A.
Medbase Apotheke Laufen Stedtli
Medbase Apotheke Basel Vogesen
Medbase Apotheke Wil
Medbase Apotheke Winterthur Zentrum Töss
Medbase Apotheke Zuchwil


Reizdarmsyndrom


Wir sprechen von der häufi gsten Erkrankung des Magen-Darm-Traktes. Sie äussert sich häufi g durch krampfartige Bauchschmerzen, Verstopfung, Durchfall oder Blähungen. Bei Betroffenen kommen Störungen wie Sodbrennen, Völlegefühl und Übelkeit häufiger als bei Gesunden vor. Zudem sind teilweise auch Rückenschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Schlafstörungen, Angstgefühle, Nervosität und Beschwerden im Genitalbereich sowie Harnblasenstörungen zu beobachten. Leider gibt es keine Untersuchungsmassnahme, um ein Reizdarmsyndrom zu diagnosti zieren. Es werden erst alle anderen möglichen Erkrankungen und Unverträglichkeiten ausgeschlossen. Ebenso ist die Ursache für das Reizdarmsyndrom unbekannt. Studien zeigen, dass Patienten mit Reizdarmsyndrom eine veränderte Reaktion des Darmes auf Nahrungsaufnahme, fette Nahrung und Hormone aufweisen. Normale Verdauungsvorgänge können als unangenehm oder schmerzhaft wahrgenommen werden. Beim Reizdarmsyndrom handelt es sich um keine gefährliche Krankheit. Sie kann die Lebensqualität und die Leistungs- und Arbeitsfähigkeit negativ beeinflussen, führt aber nicht zu Krebs oder zur Entwicklung von entzündlichen Darmkrankheiten.

Reizdarmsyndrom


Es kommt nicht von ungefähr, dass vom «Bauch-Hirn» gesprochen wird. Viele Hormone und Botenstoffe werden im Darm hergestellt. Unser Darm ist noch mehr als ein vielschichtiges Verdauungssystem, er verfügt über das enterische Nervensystem ENS: Der Magen-Darm-Trakt ist von einem Geflecht von Nervenzellen durchsetzt. Zwischen ENS und der Gehirnzentrale im Kopf stellt der Vagusnerv eine direkte Verbindung her und mit seinen Nervenimpulsen versorgt er verschiedene Organe, so etwa auch den Gaumen, die Speiseröhre oder den Magen.

Betroffenheit:
• 10–15 % der erwachsenen Schweizer Bevölkerung
• Frauen doppelt so häufig wie Männer
Tipps zur Vorbeugung:
• Ernährungstagebuch führen (Reaktion auf verschiedene Nahrungsmittel)
• Ausgewogene und ballaststoff reiche Ernährung
• Stress abbauen (belastende Lebensereignisse!)

Bauchgehirn fühlt mit


Der natürliche Farbton unseres «Haufens» ist braun bis gelbbraun. Abweichungen sind möglich. Wir kennen den Begriff «Bauchgefühl» und entscheiden oft «aus dem Bauch heraus». Tatsächlich nimmt das enterische Nervensystem bei Entscheidungsfindungen Einfluss. Das ENS speichert Erfahrungen und macht uns beispielsweise misstrauisch, wenn wir schon einmal betrogen worden sind. Unser Bauchgefühl ist zwar nicht unfehlbar, schafft aber eine emotionale Grundstimmung, die vom Gehirn sozusagen gegengecheckt wird. Vor allem unter Stress sind wir geneigt, rasche Bauchentscheidungen zu treffen.

Darm-Fakten


Unser Darm hat erstaunliche Fähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten.
  • Im Verlauf eines durchschnittlich langen Menschenlebens verarbeitet der Darm etwa 30 Tonnen Nahrung.
  • Rund 100 Millionen Nervenzellen sind in den Darmwänden zu einem Netz verflochten.
  • Die Müllabfuhr des Darms sorgt dafür, dass ein Mensch bei geschätzten acht Minuten pro Tag etwa 144 Tage seines Lebens auf dem Klo verbringt.
  • Der Darm des Mitteleuropäers sondert täglich etwa 100 bis 250 Gramm Stuhl ab.

Darm-Biografie


Der Darm beginnt sich beim menschlichen Embryo sehr früh zu entwickeln.
  • In der dritten Woche nach der Befruchtung der Eizelle bildet sich beim Embryo die Mundöffnung.
  • Ungefähr am Ende des dritten Schwangerschaftsmonats ist das Verdauungssystem mit Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm komplett ausgebildet und kann nun in den folgenden Schwangerschaftsmonaten wachsen.
  • In den ersten drei Lebensjahren des Kindes reift das Darmsystem zu seiner vollen Funktionsfähigkeit heran.

Immunsystem Darm


Etwa 80 Prozent unseres Immunsystems ist in der Darmregion angesiedelt. Würde unser körpereigenes Abwehrsystem nicht unablässig Viren unschädlich machen, Pilzsporen abtöten und gefährliche Bakterien zermalmen, wären wir nicht lebensfähig. Das Immunsystem im Darm ist ein hochkomplexes, aus mehreren Teilen zusammengesetztes Gebilde. So befinden sich in der Schleimhaut des Dünndarms unzählige winzige Lymphknoten mit einer Ansammlung von Immunzellen, die mit chemischen Abwehrstoffen gegen Krankheitserreger vorgehen.

Gut Freund mit dem Darm


Wer dafür sorgt, dass es der Region Darm gut geht, nimmt sich und seine Gesundheit ernst. Selbstverständlich soll man sich nicht gleich bei jedem «Furz» ängstigen. Dennoch: Undefinierbare Darmbeschwerden, Darmentzündungen, Darmkrämpfe und Darmirritationen aller Art rufen nach Beratung und Abklärung. Ab 50 Jahren empfiehlt sich regelmässig ein Darmkrebs-Vorsorgetest welcher auch in Ihrer Medbase Apotheke (ehemals Topwell) gemacht werden kann. Je nach Alter und persönlichen Risikofaktoren empfehlen sich regelmässige Darmkrebs- Vorsorgeuntersuchungen – ein Darmtumor kündet sich oft lange nicht mit Schmerz und Warnsignalen an.

Schutzzone Darmflora


Der Darm ist von Heerscharen von Bakterien besiedelt. Von hilfreichen und von «bösen». Ist von Darmflora die Rede, geht es um die Ausgewogenheit der Bakterienkulturen in der Darmregion. Im Dickdarm leben Billionen von Bakterien, die sich bei der optimalen Nährstoffverwertung nützlich machen, aber auch körperfremde Bakterien abwehren. Zu den «bösen» Bakterien gehören u.a. 120 Salmonellenarten, die häufig auf dem Weg über Nahrungsmittel in den Körper gelangen und heftige Durchfallerkrankungen hervorrufen.

Flora-Artenschutz


Ein gesunder Lifestyle schützt die Darmflora und trägt so zur Stärkung des Immunsystems bei. Vitalstoffreiche Ernährung, ausreichend Bewegung, vernünftiger Gebrauch von Genussmitteln und achtsamer Umgang mit der Lebensenergie: Dies gehört zum Artenschutz der Darmflora. Eine Gefährdung des Systems kann von Medikamenten/Antibiotika und Drogen ausgehen. Auch permanenter Stress und eine Überdosis Wut im Bauch wirken sich negativ aus. Probiotika können die Sanierung der Darmflora therapeutisch unterstützen.

Darm-Reizungen


Der Reizdarm ist eine der häufigsten funktionellen Erkrankungen. «Funktionell» bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Krankheitsbild nicht eindeutig an organischen Fakten auszumachen ist und mehrere Ursachen haben kann. Eine Reizdarm-Störung kann sich mit Bauchschmerzen oder extrem intensivem Toilettengang mit Durchfall und mit anhaltendem Unwohlsein äussern. Abzuklären ist, ob im Darmbereich ein Entzündungsherd vorliegt, ob die Darmflora beeinträchtigt ist oder ob eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegt.

Aggressor Stress?


Um mit Problemen oder auch mit Zeitdruck zurechtzukommen, braucht unser Gehirn Energie. Das notwendige Energiepotenzial wird vom Gehirn auf dem Weg über die sogenannten sympathischen Nervenfasern beim Darm eingefordert. Und der wiederum reagiert kollegial, er drosselt die Produktion von Schleimstoffen und seine eigene Durchblutung und liefert Energie. Wird der Darm zu oft oder dauernd zu Sonderleistungen herausgefordert, kann er gereizt reagieren – etwa mit Durchfall, Appetitlosigkeit oder Bauchschmerzen.

Darmgesund durch den Mund


Der respektvolle Umgang mit dem Darm beginnt mit unseren Ernährungsgewohnheiten.
  • In Ruhe und möglichst nicht im Stehen oder Gehen essen.
  • Ein gehaltvolles Frühstück aktiviert den Darm, der am Morgen Nährstoffe besonders gut aufnehmen kann. Müdigkeit nicht mit Essen verdrängen.
  • Hinlegen, ausruhen, dann essen. Ein warmes Mittagessen, vier bis fünf Stunden nach dem Frühstück, wird vom Darm sehr geschätzt.
  • Gönnen Sie dem Darm Ruhepausen und überfordern Sie ihn nicht mit zu vielen Zwischenmahlzeiten.

Unterstützung für die Darm-Arbeit


Schon mit wenigen Massnahmen kann die Tätigkeit des Darmsystems unterstützt werden.
  • Zu ausgiebige Mahlzeiten überanstrengen den Darm – also massvoll essen.
  • Ballaststoffe sind pflanzliche Substanzen, die Wasser binden, ferner die Menge des Stuhls vergrössern und ihn so rascher bis zur Endstation transportieren.
  • Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe in Obst, Gemüse und Vollkornprodukten wirken im Darm entzündungshemmend.
  • Ungesättigte Fettsäuren pflegen wirkungsvoll die Darmschleimhaut.
  • Giftstoffe vermeiden.

Darm-Tagebuch


Bei der Abklärung von Unverträglichkeiten und Beschwerden ist das Darm-Tagebuch ein wertvolles Hilfsmittel. Verdauungsbeschwerden und Bauchschmerzen können mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit in Zusammenhang stehen. Der Tatbestand lässt sich meist nicht mit einem raschen Test ermitteln. Empfehlung: Nehmen Sie mit Ihrer Darmregion Kontakt auf und notieren Sie in einem Tagebuch, wann die Schmerzen aufgetreten sind, wie lange sie gedauert haben – und was Sie zuvor an Essen und Getränken zu sich genommen haben.

Darm-Balance


Sobald das Säure-Basen-Verhältnis im Körper aus dem Gleichgewicht gerät, wird auch die Darmgesundheit betroffen. Zu viel tierisches Eiweiss, zu viele Süssigkeiten, zu viel Alkohol – und andererseits zu wenig Gemüse, Salate und Vollkornprodukte: Der Organismus wird übersäuert und diese Übersäuerung beeinträchtigt den Stoffwechsel. Es muss nicht gleich zu Gallen- oder Nierensteinen, zu Gicht oder zu Herz-Kreislauf-Problemen kommen. Auch eine chronische Verstopfung kann Folge des Säure-Basen-Ungleichgewichts sein.

Ferien für den Darm


Entschlackungs- und Heilfastenkuren können zur Darmregeneration beitragen. An Empfehlungen für Heilfastenkuren fehlt es nicht, angefangen bei der moderaten Molkekur oder einer Saftkur über ayurvedische Programme bis hin zu ziemlich aggressiven Methoden. Wer dem Darm eine Auszeit geben möchte, sollte nicht irgendeinem Trend folgen, sondern sich beraten lassen. Nicht jede Kur ist für jedes Darmsystem gleich gut geeignet, und wichtig ist auf jeden Fall auch die individuelle gesundheitliche Konstitution.

Darm-Kurzurlaub


Die Darm-Gemeinschaft freut sich auch über Kurzpausen. Zweimal die Woche auf das Abendessen verzichten, stattdessen einen Kräutertee trinken oder eine fettfreie Bouillon löffeln: Ihr Darm wird Ihnen für solch kurze «Atempausen» danken – genauso für eine regelmässige und ausreichende Zufuhr von Waser. Eine Reduktion des Konsums von rotem Fleisch und von deftigen Wurstwaren bedeutet ebenfalls Entlastung für den Darm. Die Zufuhr von Vitaminen und Mineralsalzen kann je nachdem wie ein Darm-Jungbrunnen wirken.

Lebensgefährte Darm


Ein freundschaftliches Verhältnis mit dem Darm erhöht die Lebensqualität. Ihr Darm ist nicht einfach ein im Bauchraum eingelagertes Gemenge, das Ihnen egal sein kann und das Sie nur wahrnehmen, wenn Sie Bauchschmerzen haben. Das Darmsystem beeinflusst intensiver als Sie ahnen sowohl Ihre gesundheitliche Verfassung als auch Ihre Stimmung und Ihre Lebensenergie. Je mehr Sie auf die Reaktionen Ihres Darmes und auf seine Signale achten, desto mehr werden Sie sich mit ihm befreunden und ihm Pflege angedeihen lassen.

Streicheleinheiten für den Darm


Der Darm sucht Kontakt und Zuspruch. Wer immer wieder mal beide Handflächen auf dem Bauch legt und sich ruhig atmend in die Darmregion einfühlt, kommt mit dem Darm in Kontakt. Darm, was tut dir gut, wann reagierst du unwillig oder gereizt und was möchtest du mir sagen? Hat man erst verstanden, dass der Darm ein wertvolles Lebenselement ist, macht einem das «Gespräch» mit ihm sogar Freude. Und ist die Tatsache, dass Darm und Hirn miteinander in Verbindung stehen, nicht echt faszinierend?

Dem Darm sei Dank


«Entscheidend ist, was hinten herauskommt», meinte einmal ein Staatsmann – allerdings ging es nicht um Körperfunktionen, sondern um Politik. Tatsächlich ist es so, dass alles, was sich in unserer Darmregion abspielt und schliesslich hinten heraus kommt, unsere Gesundheit entscheidend beeinflusst. In den kommenden Jahren wird sich die Forschung vermutlich noch intensiver als bisher mit dem Nervensystem des Darms, seinem geheimen Innenleben und seinem Einfluss auf das Unterbewusstsein beschäftigen. Das Darm-Kraftwerk ist rastlos tätig und deshalb nicht störungsfrei. Was bedeutet: Nehmen Sie jeden Darm-Alarm ernst! Von Überängstlichkeit kann nicht die Rede sein. Wichtig ist dagegen, dass unverzüglich abgeklärt wird, was dem Darm fehlt oder weshalb er gereizt reagiert. Die Gesundheitsberater Ihrer Medbase Apotheke (ehemals Topwell) – mit ihnen können Sie offen sprechen! – kennen sich im komplexen Netzwerk Darm aus. Ob Soforthilfe, Schadensbegrenzung oder Prävention: Die Medbase Apotheke (ehemals Topwell) ist Ihre verlässliche Ansprechpartnerin.