Medbase Apotheken AG

Besser leben mit Diabetes

Gesundheitstipps zum Thema «Diabetes»

In der Schweiz schätzt man, dass beinahe 500´000 Personen an Diabetes erkrankt sind, davon sind rund 40´000 Typ-1-Diabetiker. Wie lebt man besser mit Diabetes?

Diabetes-Facts

  • Heute sind weltweit 415 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt, dies entspricht rund 5,6% der Weltbevölkerung
  • Im Jahr 2015 hatte es in den folgenden fünf Ländern am meisten Diabetiker und Diabetikerinnen: China (109,6 Mio.), Indien (69,2 Mio.), USA (29,3 Mio.), Brasilien (14,3 Mio.) und Russland (12,1 Mio.)
  • Bis zum Jahr 2040 werden gemäss Schätzungen der Internationalen Diabetes Föderation (www.idf.org) rund 642 Millionen Menschen weltweit an Diabetes erkrankt sein
  • Die meisten Menschen mit Diabetes sind zwischen 40 und 59 Jahre alt
  • Im Durchschnitt dauert es 7 Jahre, bis ein Diabetes Typ 2 entdeckt wird
  • Die Hälfte aller Diabetiker und Diabetikerinnen wissen noch gar nicht, dass sie an Diabetes erkrankt sind

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Folgende unserer Medbase Apotheken bieten Diabetes-Checks an:

Region Mittelland
• Medbase Apotheke Affoltern a. A. (ehemals Topwell Apotheke Pfister)
• Medbase Apotheke Zuchwil (ehemals Topwell Apotheke Zuchwil)

Region Zürcher Oberland
• Medbase Apotheke Uster (ehemals Topwell Apotheke Bahnhof Uster)
• Medbase Apotheke Pfäffikon (ehemals Topwell Apotheke Dr. Russenberger)
• Medbase Apotheke Jona (ehemals Topwell Apotheke Jona) inkl. Blutzuckermessung

Region Ostschweiz
• Medbase Apotheke Wittenbach (ehemals Topwell Apotheke Kronbühl)
• Medbase Apotheke Wil (ehemals Topwell Apotheke Kronbühl)








Stadt Zürich
• Medbase Apotheke Zürich Helvetiaplatz (ehemals Topwell Apotheke Helvetiaplatz)
• Medbase Apotheke Zürich Kreis 12 (ehemals Topwell Apotheke Kreis 12)
• Medbase Apotheke Zürich Niederdorf (ehemals Topwell Apotheke Rosen)

Region Zürich
• Medbase Apotheke Zürich Seebach (ehemals Topwell Apotheke Niklaus)





Folgende unserer Topwell Apotheken bieten Diabetesberatungen an:


Region Basel
• Topwell Apotheke am Lindenplatz | 4123 Allschwil
• Topwell Apotheke Birseck | 4144 Arlesheim
• Topwell Apotheke Kreuz | 4056 Basel
• Topwell Apotheke Stedtli Laufen | 4242 Laufen BL
• Topwell Apotheke Vogesen | 4056 Basel
• Topwell Apotheke Volta | 4056 Basel

Region Bern
• Topwell Apotheke Madretsch | 2503 Biel/Bienne
• Topwell Apotheke Dorf Meiringen | 3860 Meiringen

Region Mittelland
• Topwell Apotheke Bahnhof Solothurn | 4500 Solothurn
• Topwell Apotheke Grenchen | 2540 Grenchen
• Topwell Apotheke Pfister | 8910 Affoltern a. Albis
• Topwell Apotheke Telli | 5000 Aarau

Region Zürcher Oberland
• Medbase Apotheke Uster (ehemals Topwell) | 8610 Uster
• Topwell Apotheke Dr. Russenberger | 8330 Pfäffikon ZH
• Topwell Apotheke Jona | 8645 Jona

Region Ostschweiz
• Topwell Apotheke Dr. Kreyenbühl | 9326 Horn
• Topwell Apotheke Kronbühl | 9300 Wittenbach SG
• Topwell Apotheke Laurentius | 9494 FL-Schaan
• Topwell Apotheke St. Fiden | 9006 St. Gallen
• Topwell Apotheke Weiss | 9500 Wil









Region Winterthur
• Topwell Apotheke Altstadt | 8400 Winterthur
• Topwell Apotheke Oberi | 8404 Winterthur
• Topwell Apotheke Zentrum Töss | 8406 Winterthur


Region Zentralschweiz
• Topwell Apotheke Engel | 8840 Einsiedeln


Stadt Zürich
• Topwell Apotheke Bahnhof Enge | 8002 Zürich
• Topwell Apotheke Berninaplatz | 8057 Zürich
• Topwell Apotheke Helvetiaplatz | 8004 Zürich
• Topwell Apotheke Industrie | 8005 Zürich
• Topwell Apotheke Kreis 11 | 8050 Zürich
• Topwell Apotheke Kreis 12 | 8051 Zürich
• Topwell Apotheke Rosen | 8001 Zürich
• Topwell Apotheke Rotbuch | 8037 Zürich
• Topwell Apotheke Zehntenhaus | 8046 Zürich
• Topwell Apotheke Zürich Nord | 8046 Zürich
• Topwell Apotheke Zweier | 8003 Zürich


Region Zürich
• Topwell Apotheke Bahnhof Wallisellen | 8304 Wallisellen
• Topwell Apotheke City | 8600 Dübendorf
• Topwell Apotheke Glattal | 8152 Glattbrugg
• Topwell Apotheke Niklaus | 8052 Zürich



Symptome und Behandlung des Diabetes Typ 1


Der Diabetes mellitus Typ 1 wurde früher auch als insulinabhängiger Diabetes oder juveniler Diabetes bezeichnet. Es handelt sich beim Typ-1-Diabetes um eine Autoimmunerkrankung. Diese entsteht, wenn die Betazellen der Bauchspeicheldrüse, welche das für die Regulierung des Blutzuckers notwendige Insulin herstellen, vom Immunsystem des Körpers zerstört werden. Der Typ-1-Diabetes tritt häufiger bei Kindern und jungen Erwachsenen auf, kann aber Personen in jedem Lebensalter treffen. Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 sind lebenslang auf die Gabe von Insulin angewiesen, Heilungsmöglichkeiten bestehen bisher noch nicht.
Der Diabetes mellitus Typ 1 kann bei genauer Beobachtung frühzeitig festgestellt werden, da die typischen Symptome normalerweise stark ausgeprägt sind:
  • grosser Durst
  • übermässiges Wasserlassen
  • Gewichtsverlust
  • Müdigkeit


Die Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1 besteht im Ersatz des fehlenden Insulins. Die erforderliche Dosis richtet sich nach dem aktuellen Blutzucker, der Menge an zugeführten Kohlenhydraten und der geplanten körperlichen Aktivität. Zum Erlernen der Insulintherapie gibt es spezielle Schulungskurse für Betroffene und Angehörige. Die Verabreichung des Insulins muss in Form von Injektionen erfolgen, da bei oraler Verabreichung (als Tablette) das Insulin durch Verdauungsenzyme zerstört würde.

Die Entwicklung von modernen Injektionshilfen (Pen oder Pumpe) ermöglicht den Menschen mit Diabetes eine einfache, diskrete und exakt dosierte Insulinverabreichung. Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 sind lebenslang auf die Gabe von Insulin angewiesen, Heilungsmöglichkeiten bestehen bisher noch nicht.

Symptome und Behandlung des Diabetes Typ 2

Der Diabetes mellitus Typ 2 war früher auch als nicht-insulinabhängiger Diabetes oder Altersdiabetes bekannt. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse zwar weiterhin Insulin, jedoch nicht genügend oder der Körper kann es nicht mehr wirksam verwenden, um Blutzucker in Energie umzuwandeln (Insulinresistenz). Die Entwicklung des Typ-2-Diabetes wird begünstigt durch Erbfaktoren, Übergewicht und Bewegungsmangel. Er tritt in den meisten Fällen erst ab einem Lebensalter von über 40 Jahren auf, man findet ihn aber auch zunehmend bei jüngeren Menschen mit starkem Übergewicht.

Im Frühstadium des Diabetes Typ 2 treten kaum äusserliche Anzeichen und Symptome auf. Die Diagnose der Krankheit wird häufig erst gestellt, wenn die ersten Komplikationen der Erkrankung (wie z.B. schlecht heilende, infektionsanfällige Wunden oder Sehstörungen) auftreten.

Die Behandlung beim Typ-2-Diabetes besteht in einer ausgewogenen Ernährung, unterstützt durch regelmässige körperliche Aktivität. Lassen sich die erhöhten Blutzuckerwerte mit diesen Massnahmen nicht normalisieren, werden Tabletten eingesetzt. Wird auch damit keine gute Blutzuckereinstellung erreicht, wird eine Therapie mit Insulin notwendig.

Symptome und Behandlung des Schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes ist erkennbar an erhöhten Blutzuckerwerten, welche erstmals während der Schwangerschaft festgestellt werden. Dieser Schwangerschaftsdiabetes tritt wahrscheinlich bei 10 bis 15% aller Schwangerschaften auf und gehört damit zu den häufigsten Komplikationen. Unmittelbar nach der Geburt verschwindet der Schwangerschaftsdiabetes bei fast allen Frauen wieder, doch später entwickelt sich bei 30 bis 50 % der Frauen ein Typ-2-Diabetes.

In den meisten Fällen hat die Mutter keine Beschwerden, d.h. die typischen Zeichen für einen Diabetes (z.B. starker Durst, häufiges Wasserlassen) sind nicht vorhanden. Oft weisen nur unspezifische Symptome auf einen Diabetes hin, z.B. eine erhöhte Anfälligkeit für Harnwegsinfektionen, erhöhter Blutdruck, erhöhte Fruchtwassermenge oder erhöhte Zuckerausscheidung im Urin.

Den Schwangerschaftsdiabetes kann man durch eine Ernährungsumstellung in 85 % der Fälle für längere Zeit sehr gut behandeln. Mehrere kleine Mahlzeiten anstatt weniger grosser und bei Übergewicht (BMI über 25) eine leichte Kalorienreduktion sind erste Schritte. Regelmässige, für Schwangere gut durchführbare und risikolose körperliche Betätigung wie Schwimmen, Gehen und Treppensteigen lässt die Körperzellen besser auf das körpereigene Insulin ansprechen.

Wenn eine angepasste Ernährung und Bewegung keine Wirkung mehr zeigen, muss Insulin gespritzt werden. Orale Antidiabetika (Blutzuckertabletten) sind in der Regel nicht erlaubt.

Tipps für eine gesunde Ernährung mit Diabetes:

  • «5 am Tag»: Essen Sie täglich 5x1 Hand voll Früchte und Gemüse (roh und gekocht) in verschiedenen Farben. Das entspricht der Menge von rund 600g pro Tag. Sie sichern sich damit die nötige Menge an wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen und Nahrungsfasern.
  • Reduzieren Sie Ihren Fettkonsum. Achten Sie auf versteckte Fette im Fleisch, in Backwaren und Süssigkeiten. Bevorzugen Sie bei Milchprodukten die fettreduzierten Varianten.
  • Verwenden Sie Olivenöl für die kalte und die warme Küche. Für die kalte Zubereitung eignet sich auch unser hiesiges Rapsöl hervorragend.
  • Essen Sie täglich Getreideprodukte (wie Volkornbrot, Vollkornnudeln, Getreideflocken), Kartoffeln.
  • Fleisch muss nicht jeden Tag auf den Tisch. Wenn Sie Fleisch konsumieren, bevorzugen Sie fettarme (magere) Sorten.
  • Geniessen Sie etwa ein- bis zweimal pro Woche ein Fischgericht. Wählen Sie Fisch aus nachhaltiger Fischerei (Bio-Label für Zuchtfisch, MSC-Gütesiegel für Wildfang).
  • Trinken Sie viel, zum Beispiel ungezuckerten Tee oder Mineralwasser. Alkohol enthält viele Kalorien und sollte nur sparsam genossen werden. Ein Glas Wein pro Tag zu einer Mahlzeit ist aber ausdrücklich erlaubt.
  • Süssigkeiten, salzige Knabbereien und gezuckerte Getränke sind Genussmittel, die Sie sich nur gelegentlich gönnen sollten.