Medbase Apotheken AG

Festival-Sommer: Sommer, Sonne, Heiterkeit

Können Sie mit dem Begriff «Sommerfrische» etwas anfangen? Wie würden Sie ihn umschreiben? In einem alten Wörterbuch wird er als «Erholungsaufenthalt der Städter auf dem Lande zur Sommerzeit» definiert. «Sommerfrische» führt zurück in eine Epoche, in der man zwar gerne auf Reisen ging, Massentourismus jedoch noch unbekannt war. Und man wusste, dass auch ein von der Distanz her kleiner Ortswechsel und eine Luftveränderung einen hohen Erholungsfaktor haben können.

«Sommerfrische» ist ein altertümelndes Wort, das aber – nimmt man das Wort beim Wort – durchaus aktuell ist. Der Sommer soll Abwechslung, erfreuliche Erlebnisse und Erfahrungen und einen Zuwachs an Lebensqualität und Wohlbefinden bringen. Während der Sommerwochen darf man sich entspannen, entstressen, zu sich selber kommen, Gesundheitsreserven anlegen: Sommerfrische tanken.

Wo immer Sie den Sommer verbringen, ob an einem Ferienort, im Wohnwagen, in fernen Landen oder im Heimathafen: Geniessen Sie den Sommer, werden Sie ganz bewusst eine Sommerfrischlerin, ein Sommerfrischler.
Gerne tragen wir beratend und unterstützend dazu bei, dass Ihr Sommerfrische-Feeling Fünfstern-Qualität hat.

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Auch der Mensch braucht «Sömmerung»

Wer einmal Gelegenheit hatte, einen Alpauftrieb zu beobachten, wird dieses Erlebnis wohl nie vergessen. Die Kuhherde wandert der Alp zu, je mehr sich die Tiere dem Ziel nähern, desto rascher bewegen sie sich vorwärts – und plötzlich rennen einige von ihnen los, angetrieben von der Freude auf Alpweide und Sömmerung. Auch dem Menschen tut «Sömmerung» gut, der Organismus lebt auf, wenn er mit Sonne und Sommerluft in Kontakt kommt.
Sie haben nicht vor, auf eine Alp hochzusteigen, rennen mögen Sie auch nicht und zu intensive Sommerhitze tut Ihnen gar nicht gut? Nur keine Bedenken, «Sömmerung» kann sich ohne grossen Aufwand ereignen. Einige Anregungen:

MM = Morgen-Massage. Beginnen Sie den Tag während einiger Wochen konsequent mit einer Ganzkörpermassage. Mit einem Massagehandschuh oder einer geeigneten Körperbürste bringen Sie – immer in Richtung zum Herzen bürsten – Ihre Zirkulation in Schwung. Anschliessend verwöhnen Sie Ihren Körper mit einer aufbauenden Körperlotion. In der Medbase Apotheke (ehemals Topwell) kann man Ihnen genau die Lotion oder das Körperöl anbieten, das zu Ihrem Organ Haut passt.

AÜ = Atemübungen. Wenn sich Ihre Wohnung nicht gerade an einer verkehrsreichen Strasse befindet, können Sie Ihre Atemwege am offenen Fenster oder auf dem Balkon «sömmern». Legen Sie Ihre Handflächen oberhalb des Bauchnabels auf der Höhe des Sonnengeflechts auf den Leib. Atmen Sie durch die Nase tief ein, spüren Sie den Atem in Ihrem Bauch – und dann atmen Sie ganz, ganz langsam durch den gespitzten Mund aus. Hören Sie Ihrem Atem zu, folgen Sie seinem Verlauf durch den Körper. Die Übung mehrmals wiederholen – abwechslungsweise auch mit geschlossenen Augen.
Falls die Gelegenheit günstig ist und Ihnen lediglich die Vögel zuhören, ist die Vokal-Atemübung sehr empfehlenswert: Singen Sie vernehmlich und in langsamer Abfolge die Vokale A-E-I-O-U – und wiederholen, wiederholen. Kindisch und lächerlich? Überhaupt nicht, im Gegenteil. Das Singen jedes einzelnen Vokals erzeugt im Körper Schwingungen, die sich den Organen mitteilen und sie heilsam anregen.

FB = Forest Bathing. Forest Bathing/Wald-Baden nennt sich ein neuer Gesundheitstrend aus Japan. Haben wir nicht schon immer gewusst, dass Wanderungen im Wald, das Einatmen von Waldluft und das Spüren des Waldbodens bei jedem Schritt eine Wohltat sein können? Forest Bathing hat rein gar nichts mit einem Bad zu tun, sondern mit ganz bewusstem, achtsamem Eintauchen in das Phänomen Wald. Klingt etwas abgehoben, hat aber eindeutig eine hohe gesundheitliche Wirkung: Im langsamen Schreiten nimmt das Auge Einzelheiten wahr, die Ohren hören auf jedes Geräusch und der Geruchssinn wittert Düfte.

Mag sein, dass Ihnen das, was Sie während Ihrer «Sömmerung» auf sich haben wirken lassen, zu einer lieben und gesundheitsfördernden Gewohnheit wird.

Das gute Gefühl von Gemeinsamkeit

Alleinsein ist nicht das Gleiche wie Einsamkeit, da sind wir uns wohl einig. Und wer sagt «Ich bin gerne für mich allein» oder wer sich als Paar am wohlsten fühlt, gehört noch lange nicht zu den Eigenbrötlern oder Kontaktschwachen. Grundsätzlich ist aber der Mensch ein Gemeinschaftswesen, dessen Überleben in vorgeschichtlicher Zeit nur innerhalb einer Gruppe möglich war. Der Sommer bietet hervorragende Gelegenheiten, um die Bedeutung und den Wert der Gemeinsamkeit zu spüren und zu erleben.

Strassenfeste, Nachbarschaftstreffen. Der organisatorische Aufwand ist zunächst beträchtlich: Beim zuständigen Amt Bewilligung für die Nutzung eines Strassenabschnitts einholen, Tische und Bänke beschaffen, Flyer für Einladung entwerfen und in die Briefkästen werfen, Anmeldungen entgegennehmen, kontrollieren, Arrangement mit dem Getränkelieferanten treffen. Aber hat man die «Übung» erst einmal durchgespielt, kennt man den Ablauf. Und man weiss auch, dass Familie X einen erstklassigen Kartoffelsalat zum Fest mitbringt und die Linzertorte von Frau Y Weltklasse hat. Empfehlenswert ist eine kurze, heitere Begrüssungsansprache. Und falls jemand eine «Quetschkommode » oder sonst ein Instrument mitbringen kann, stimmt man vielleicht einen gemeinsamen Gesang an.

Organisierte Gruppenreisen bieten viele Annehmlichkeiten und ebenso Kontaktmöglichkeiten. Als Alleinreisender fühlt man sich vielleicht unter all den Ehe- oder Freundespaaren etwas fremd. Beim ersten Frühstück im Hotel braucht es ein bisschen Mut, sich an einen Tisch zu begeben, sich vorzustellen und freundlich zu fragen, ob man sich dazusetzen dürfe – aber man muss nicht mehr «fremdeln». Guter Tipp: Kleine Gefälligkeiten schaffen Kontakt. Vielleicht können Sie jemandem auf einer kurvenreichen Strecke mit einem Ingwer-Produkt beistehen? Oder bei einer anstrengenden Stadtbesichtigung hilft jemandem eine kraftspendende Lutschtablette, die Sie vorsorglich eingepackt haben, wieder auf die Beine?

Ferienhaus-Gemeinschaft. Sie möchten mit Freunden zusammen ein Ferienhaus oder eine Wohnung teilen? Gute Idee. Aber nehmen Sie sich vor der Abreise an einem ruhigen Abend Zeit für Vereinbarungen: Was unternimmt man gemeinsam, wann geht jeder seiner eigenen Wege? Wie werden die Kosten aufgeteilt? Wer kauft ein und wer kocht wann? Wie wird die Endreinigung organisiert? Von Vorteil ist eine einigermassen ausgeglichene Interessenlage. Wenn für die einen eine Shoppingtour das Grösste ist, die anderen aber Kathedralen- und Altstadt-Fans sind, kann es zu Komplikationen kommen.

Toleranz und sinnvolle Absprachen sind auch dann unbedingt nötig, wenn Grosseltern zusammen mit einer jungen Familie und Kindern Ferien machen. Achtung: Auch Grosseltern brauchen ab und zu kinderfreie Stunden – und es darf auch nicht erwartet werden, dass sie im Restaurant oder beim Einkauf vollautomatisch zum Geldbeutel oder zur Kreditkarte greifen.

Gemeinschafts-Sommerfrische verlangt immer nach Toleranz, klaren Absprachen und viel Sinn für Humor.

Wenn Mücke beisst und Sonne sticht

Ein hübsches kleines Sommergedicht geht so: «Wenn Grillen zirpen, hört die alte Eiche zu. Die Mücken spielen.» Wenn alle Mücken bloss spielen wollten, wär’s ja schön. Aber der Stich von unterschiedlichen Mückenarten ist unangenehm. Dass das Stechmücken-Weibchen unser Blut zur Aufzucht seiner Nachkommen benötigt, ist nicht unbedingt ein Trost. Der Einstich kann eben heftig jucken und sich entzünden, wenn man versucht hat, sich mit heftigem Kratzen Erleichterung zu verschaffen. Lassen Sie sich die gute Sommerfrische-Laune nicht verderben, sondern wappnen Sie sich – gut beraten von Ihrer Medbase Apotheke (ehemals Topwell) – gegen die sirrenden Plagegeister. Mit einem speziellen Spray lassen sie sich vertreiben, kühlende Salben lindern den Juckreiz, wenn ein Blutsauger-Angriff erfolgreich war. Falls Sie sich in einer tropischen Gegend aufzuhalten gedenken, erkundigen Sie sich frühzeitig bei einer Infostelle für Reisemedizin oder beim Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut Swiss TPH in Basel (www.swisstph.ch), welche Mückenart dort aggressiv ist und wie Sie sich vorsehen müssen.

Insekten-Attacken
Ein Thema für sich sind Stiche von Bienen oder Wespen. Falls Sie wissen, dass Sie auf den Insektenstich bzw. das Insektengift allergisch reagieren oder eine allergische Reaktion nicht auszuschliessen ist, sollten Sie Calcium-Brausetabletten in greifbarer Nähe haben. Erkundigen Sie sich in Ihrer Medbase Apotheke (ehemals Topwell), ob allenfalls auch juckreizstillende Tropfen in Ihren Notvorrat gehören. Salben mit einem Anteil von Cortison sind verschreibungspflichtig: Ihr Berater oder Ihre Beraterin werden Ihnen erklären, wann eine Konsultation beim Arzt und eine entsprechende Medikation nötig sind – etwa dann, wenn die Einstichstelle stark geschwollen ist und sich die Schwellung auch mit kühlenden Umschlägen nicht zurückbildet. Beim Übergang vom Sommer zum Herbst sind die Wespen besonders intensiv auf Nahrungssuche im Anflug. Bevor Sie im Freien zum Glas greifen und trinken, sollten Sie unbedingt kontrollieren, ob sich nicht etwa eine Wespe Zugang verschafft hat.

Sonne satt
Die «Sonne, Königin der Welt, die unser dunkles Rund erhellt»: Sie kann auch brennen, stechen und die Haut schädigen. Greifen Sie nicht einfach nach irgendeinem Sonnenschutzmittel, sondern lassen Sie sich in Ihrer Medbase Apotheke (ehemals Topwell) beraten, welches Produkt Sie und Ihren Hauttyp am zuverlässigsten schützt – Ihr Organ Haut wird es Ihnen danken.
Thema Sonne und Kosmetik: Die Sonne und selbstverständlich auch Meerwasser oder Schwimmbad-Chlorwasser laugen die Haut aus. Sehr empfehlenswert sind Cremes, die der Haut Feuchtigkeit zuführen und Haarpackungen, die sprödes Haar wieder geschmeidig machen. Thema Sonne und Flüssigkeitszufuhr: Zwar weiss jeder, dass Sonne, Hitze, Durst und Durstlöschen zusammengehören. Dennoch achten vor allem ältere Menschen oft zu wenig auf eine ausreichende «Bewässerung». Schwächeanfälle, unerklärbare Müdigkeit und Schwindel können auf ein Flüssigkeitsdefizit des Körpers hinweisen. Kritisch wird die Situation insbesondere dann, wenn Durchfall zu einem markanten Flüssigkeitsverlust führt. Ausgezeichnete Nothelfer sind in diesem Fall Elektrolytlösungen mit Glukose und Natrium. Ihr Gesundheitscoach in der Medbase Apotheke (ehemals Topwell) kann Ihnen das für Sie passende Produkt zeigen. Es gehört übrigens auch in jede Reise-Notfall-Apotheke. Genauso wie Mittel gegen Reiseübelkeit und Darmbeschwerden.

Insel Balkonia

Haben Sie vielleicht den Eindruck, rund um Sie herum seien Leute auf einer Kreuzfahrt oder an einem fernen Strand? Und einzig Sie allein oder Ihre Familie seien aus irgendeinem Grund gezwungen, zu Hause zu bleiben? Falls Sie angesichts dieser Situation von Neidattacken geplagt werden sollten: Fort mit diesem negativen Gefühl, das Ihnen nur unnötig Energie abzieht. Wechseln Sie doch einfach mal die Blickrichtung: Hurra, Sie müssen keine langen Wartezeiten in Flughäfen verbringen, nicht im Stau stehen, sich nicht die Füsse wund laufen, sich nicht andauernd vor Taschendieben oder gefährlichen Quallen in Acht nehmen, nicht um einen Schattenplatz kämpfen und was der Unannehmlichkeiten mehr sind! Geniessen Sie das, was Ihnen Ihre unmittelbare Umgebung zu bieten hat – und möglicherweise bisher von Ihnen noch gar nie wahrgenommen worden ist.

Erlebnis Nähe
Ihr Ferienort heisst Insel Balkonia. Auf dieser Insel dürfen Sie sich frei bewegen, verbindlich ist nur eine Grundregel: Sie entwerfen für jeden Tag ein Programm, das von eingefahrenen Gewohnheiten und vom Alltagstrott weit entfernt ist. Sie wollen neue Erfahrungen machen, den Augenblick geniessen und sich erholen? Das können Sie auf Ihrer Balkonia-Insel genauso gut haben wie an einem fernen Badestrand oder in einer exotischen Gegend. Auch wenn vor Ihrem Fenster keine farbenschillernden Karibik-Kolibris, sondern nur einheimische Spatzen vorbeiflattern: Egal, entscheidend ist Ihre Beobachtungsgabe und Ihre Bereitschaft, genau hinzuschauen. Also bitte, wie lange ist es her, dass Sie einem Spatz zugeschaut oder dem Zwiegespräch von Amseln gelauscht haben?

Rhythmusänderungen
Zeitweilige Veränderungen im Tagesrhythmus können den ganzen Organismus stimulieren und positiv auf Ihre Gesundheit einwirken. Wer ein SBB-Generalabonnement besitzt, hat in diesem Sinne 1001 Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn nicht: Auch im engeren Rahmen kann man sich mit veränderten Rhythmen regenerieren. Sehr früh aufstehen, vor Einbruch der Sommerhitze einen Waldspaziergang machen oder einem Flussufer entlang wandern, den Tag begrüssen und sich danach zu Hause ein reichhaltiges spätes Frühstück gönnen: Erfrischend und belebend. Mit dem Umwelt-Abo oder einer Tageskarte einen ganzen Tag lang die gesamte Tram-Bus-Strecke abfahren und zwischendurch in Quartieren aussteigen, in denen man sich bisher nie bewegt hat: Unzählige neue Eindrücke. Am Vormittag in einem Strassencafé Kaffee trinken, ein Kalorienbömbchen-Gipfeli essen, Zeitung lesen, den Passanten zuschauen, sich dann einer Tourismusbüro- Stadtführung anschliessen und zusammen mit lauter fremden Menschen die eigene Stadt neu entdecken: Anregung pur. Am brutheissen Nachmittag sich nicht ins überfüllte Schwimmbad quälen, sondern gemütlich im klimatisierten Kinosaal einen Film anschauen, Popcorn knabbern oder wie einst mit der Partnerin/dem Partner Händchen halten, sich später in der Badewanne in einem duftenden Entspannungsbad suhlen und den Tag bei Kerzenlicht mit einem kleinen, feinen Imbiss ausklingen lassen: Erstklassige Verwöhn- Atmosphäre. Zeitig und bevor viele Besucher anströmen den Zoo oder einen Tierpark aufsuchen, in aller Ruhe bei den Tieren verweilen, Picknick auf einer Bank unter alten Bäumen: Entspannender als manche Safari.
Ferien auf Balkonia: Viel Vergnügen!

Sommerpause für den Magen

Die Weisheit unseres Körpers sagt uns, dass wir im Sommer auf leichte Kost umstellen sollen und dass ein überfüllter Magen bei heissen Temperaturen totale Energielosigkeit bewirkt. Entlastungs- und Entschlackungskuren haben vor allem im Frühjahr Hochkonjunktur. Nicht selten dann, wenn bunte Magazine untaugliche Rezepte zur raschen Erlangung einer sogenannten Bikinifigur bringen und Models mit einer messerscharfen Top-Figur zeigen. Man kann aber durchaus auch die Sommerwochen nutzen, um beispielsweise einen wöchentlichen Entlastungstag einzuschalten, an dem man ausschliesslich Gemüse- und Fruchtsäfte zu sich nimmt. Oder statt des Nachtessens nur eine leichte Gemüsebouillon oder ein Tee, welcher die Lebergesundheit unterstützt.

Nichts gegen Grillfeste mit fetten, fein duftenden Bratwürsten, Koteletts und von Mayonnaise geschwängertem Kartoffel- oder Hörnlisalat: Achten Sie aber nach solch einem kulinarischen Ausrutscher auf Ausgleich und stellen Sie an den Tagen danach auf Gemüse und Salat um. Auch Büffets und kulinarische Verlockungen zwischen den Mahlzeiten in Hotels oder das gigantische Angebot auf Kreuzfahrtschiffen können dem Organismus arg zu schaffen machen, sodass er geradezu flehentlich um eine Pause bittet. In der unseren Apotheken kann man Ihnen Produkte zeigen, die Magen und Darm entlasten, aber dem Körper dennoch genügend Energie zuführen. Das Grundrezept «Weniger Kalorien und mehr Bewegung» – das kennen Sie, nicht wahr?

Wenn der Magen ins Rotieren kommt
Ein Gericht aus einer asiatischen Garküche, unbekannte Meeresfrüchte, eigenartige Salate, Ungewohntes aus der Hotelküche: Kulinarische Entdeckungen haben einen hohen Erinnerungswert. Der Kostwechsel kann allerdings auch negative Auswirkungen haben – dann bleibt die Erinnerung an eine langwierige Verstopfung, heftigen Durchfall oder Ess-Brech- Durchfall. Packen Sie eine Portion Vorsicht in Ihr Reisegepäck, vor allem aber Präparate aus Ihrer Medbase Apotheke (ehemals Topwell), die Ihnen im einen oder anderen Fall Hilfe bieten. Gewiss kennen Sie Ihre Schwachstellen recht gut, gehe es nun um die Neigung zu Blähungen oder zu Verstopfung, um Durchfall-Reaktionen bei bestimmten Nahrungsmitteln oder um Nahrungsunverträglichkeiten. Dank einer verständnisvollen Beratung können Sie genau das Sortiment von Heilmitteln mit auf die Reise nehmen, das Turbulenzen im Magen-Darm-Biotop verhindert. Besonders sorgfältig müssen Sie sich vorbereiten, wenn Sie unter einer Nahrungsmittelallergie leiden. Mal angenommen, Sie reagieren allergisch auf Sesam – und ins wunderbare Halbgefrorenen- Dessert in der kleinen griechischen Beiz wurde Sesampaste verarbeitet. Wenn Sie rechtzeitig nach dem für Sie passenden Mittel greifen, bleiben Sie vor Schwellungen im Gesicht, vor Atemnot und Übelkeit verschont: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Und was, wenn der Himmel weint?

Wer hofft nicht auf einen wetterbeständigen, warmen Sommer mit blauem Himmel, doch manchmal kommt es anders, als man hofft und denkt. Den alten Spruch, es gebe kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung – man kann ihn kaum noch hören, obwohl er gar nicht so unrecht hat. Aber Dauerregen stellt nun mal Anforderungen an Geduld, Fantasie und Flexibilität, vor allem auf dem Campingplatz, im Zeltlager oder auf der hochgelegenen Berghütte. Auch Eltern und Grosseltern, die wegen andauernden Regens kleine, bewegungsaktive Kinder im Ferienhaus beschäftigen müssen, werden zu Geduldsproben herausgefordert.

Es grünt so grün ...
Mehr Möglichkeiten haben die Balkonier, also diejenigen, die ihre Ferien zu Hause verbringen. Befindet sich in erreichbarer Nähe eine Stadt? Falls es dort einen Botanischen Garten mit Gewächshäusern gibt: Nichts wie hin und ein paar Stunden in subtropischem Klima verweilen, seltene Pflanzen und Gewächse bestaunen und ungewohnte Düfte einatmen – und ganz beiläufig viel lernen und erfahren. Woher kommt der Kaffee, der Kakao, wie wachsen Erdnüsse? Jede Menge Informationen sind vor einem ausgebreitet.

KulTour
Wie reagieren Sie auf das Wort «Museum»? Falls Sie es mit Langeweile in Verbindung bringen, sind Sie nicht gut informiert. Die Schweizer Museumslandschaft ist wunderbar vielfältig und spricht die unterschiedlichsten Interessengebiete an. Ob Sie an Naturgeschichte, an Volksbräuchen, an Kunst, an der Antike, an Verkehrsgeschichte, an Schweizer Geschichte, an alten Musikinstrumenten, an Volksreligion, an Wohnkultur oder Verkehrsentwicklung interessiert sind: Mit Sicherheit finden Sie das Umfeld, das Sie interessiert. Falls Sie schon lange kein Museum mehr betreten haben: Das Institut Museum hat sich gewandelt, sein belehrendes Schaukasten-Dasein liegt längst hinter ihm, es geht auf den Besucher zu, spricht ihn an und aktiviert ihn. Je nach Örtlichkeit kann der Museumsbesuch mit einer der Wetterlage und der persönlichen Fitness angepassten Wanderung kombiniert werden. Zwei Extra-Tipps aus einer Menge von Möglichkeiten: Das Musikautomaten-Museum in Seewen SO mit seiner tönenden, zauberhaften Wunderwelt, umrundet von schönen Wanderwegen; Schloss Girsberg bei Kreuzlingen mit seiner wunderschönen Puppensammlung und den Erinnerungen an Graf Zeppelin, der auf diesem Landschloss aufgewachsen ist – alles nahe dem Bodensee, dem schwäbischen Meer. Oder mögen Sie Abartiges? Dann sollten Sie sich das Henkermuseum in Sissach BL anschauen und danach auf friedlichen Wegen zur Sissacher Fluh hochsteigen und die Aussicht auf die Baselbieter Landschaft geniessen. Finden Sie genau die KulTour, die Ihnen Spass macht.

Heim-Spiele
Ein verregneter Sommertag kann zum Schönheitstag deklariert werden: Alles, was Haut und Haar, Hand und Fuss pflegt und verschönert, besorgen Sie sich in der Medbase Apotheke – und dann wird gebadet, massiert, gehätschelt, gesalbt. Wenn Sie mögen, lassen Sie sich von romantischer Musik berieseln, in Griffnähe steht ein Glas Sekt oder Traubensaft. Nach solch einem Tag fühlen Sie sich wie neugeboren. Spiel beim Wort genommen: Liegt da nicht noch irgendwo ein Puzzle in irgendeinem Kasten, das Sie noch gar nicht bearbeitet haben? Wann haben Sie zum letzten Mal «Scrabble» oder «Das letzte Labyrinth» oder das gute alte «Eile mit Weile» gespielt? Überzeugen Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin, dass solche Spiele nicht Zeitverschwendung sind, sondern die Konzentrationsfähigkeit trainieren – besser noch als irgendwelche Computerspiele. Vielleicht laden Sie Bekannte, die ebenfalls nicht verreist sind, zu einem Spiele-Abend und einem kleinen Imbiss ein. «Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist» – also sprach Friedrich Schiller.

Regentage können ausgesprochen heiter werden. Aber Sie müssen selbst Regie führen.

Sand, Strand – and nothing to do?

Falls Ihnen in den Ferien vor lauter Sand, Strand and nothing to do langweilig wird und Sie genug haben von Strandbardrinks und Krimilektüre: Greifen Sie zu Denk- und Ratespielen, zum Sudoku- oder Rätselheft, zu all dem geistreichen Fitnessmaterial, das Sie sich vorsorglich ins Reisegepäck gesteckt haben. In weiser Voraussicht, denn in den Shops in fernen Landen ist schwerlich etwas Passendes und sprachlich Verständliches zu finden. Und noch ein uralter, aber bewährter Tipp: Malen Sie mit einem dicken Filzstift auf einem handlichen Stück Karton einen Spielplan für «Mühle» auf und greifen Sie nach einem Beutelchen mit je neun weissen und neun schwarzen Knöpfen oder Steinen. Ein Spiel für Kinder? Durchaus nicht, gefragt sind zwei Mitspieler und strategisches Denken.
Ball und Kopf
Ballspiele sind am Strand ebenfalls beliebt – vorausgesetzt, es ist genügend Platz vorhanden. Raumsparend und gleichzeitig spannend gestaltet sich das Jonglieren mit zwei und später mit drei Bällen. Drucken Sie zu Hause die ausführlichen Trainingsanleitungen bei www.jongliertricks.ch aus, dann können Sie am Strand – oder auch anderswo – wunderbar Ihre Hände und ebenso Ihre Reaktionsfähigkeit und Ihr Gehirn aktivieren und fördern. Ferien am Strand bedeutet: Man muss nicht müssen, sondern darf die Seele und die Gedanken baumeln lassen. Aber weil Abwechslung eben auch Spass macht und man nicht andauernd nur über das Erscheinungsbild all der vielen Weiblein und Männlein rund um einen herum sprechen kann, sind ganz simple Wortspiele eine gute Lösung. Wer bin ich? Man wählt eine bekannte Persönlichkeit aus, der Mitspieler muss mit Fragen – die nur mit Ja oder Nein beantwortet werden – herausfinden, wen man repräsentiert. Ebenso problemlos wie hirntechnisch anspruchsvoll ist das Spiel «Ich packe in meinen Ferienkoffer ...». Ein Gegenstand wird genannt, der nächste fügt sich an, die Wortreihe wird immer länger und abstruser. Gewonnen hat derjenige mit dem besseren Speichergedächtnis.

Après-soleil
Apres-soleil meint nicht den Vorabenddrink an der Hotelbar oder vor dem Wohnmobil am See, sondern Körperpflege. Auch wenn Sie sorgfältig auf Sonnenschutz geachtet haben: Sonne, Wind und Wasser strapazieren die Haut und entziehen ihr Feuchtigkeit. Sie tun Ihrem Organ Haut Gutes, wenn Sie sich nach dem Strandnachmittag duschen und das Gesicht mit einer sanften Pflegelotion reinigen. Danach tragen Sie eine Körperlotion auf, die befeuchtet und nährt und das Gesicht wird mit einer Pflegecreme genährt. Kein Ratespiel nötig: Die gute Adresse heisst Medbase Apotheke (ehemals Topwell), da bekommen Sie alles, was es für Ihr privates Après-soleil braucht.

Zum Ausklang

Erinnern Sie sich an den Hildegard-Knef-Song: «Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke und macht sich in der Dämm’rung auf den Weg»? Mit «Tapetenwechsel» ist ein gründlicher Orts- oder Klimawechsel gemeint. Die Aktion kann aber auch mit dem Besuch eines Festivals verbunden sein, das für Stunden weit vom Alltag wegführt, ebenso können sportliche Herausforderungen oder ausgedehnte Wanderungen den Tapetenwechsel-Effekt hervorrufen. Mal angenommen, Sie können oder wollen keine Auslandreise unternehmen und Sie übernachten definitiv am liebsten im eigenen Bett: Sie gehören dennoch nicht zu den zwanghaft sesshaften Stubenhockern. Jede neue Erfahrung, jede Veränderung des Blickwinkels, jede kleine Durchbrechung von Gewohnheiten geht in Richtung Tapetenwechsel. «Ich bin unglaublich glücklich darüber, was ich alles hören darf. Auf Bergwanderungen habe ich die wunderschönsten Erlebnisse, wenn ich Tropfen oder Wind oder raschelnde Blätter höre», sagt der bekannte Schweizer Musiker und Komponist Heinz Holliger. Was die Birke aus dem Knef-Song anbelangt: Ihr Ausflug nahm leider für sie kein optimales Ende. Sie wurde gefällt, gelangte in eine Schreinerei – «… und als Kommode dachte sie noch immer, wie schön es doch im Birkenhaine war.»

Auf die Sommer- Festival-Saison umgemünzt: Auch das Nachhausekommen und die Rückkehr zum Vertrauten kann Glücksgefühle hervorrufen. Auf einen wunderschönen, erlebnisreichen Festivalsommer!