Topwell Apotheken AG

Wissenswertes rund um das Thema «Saisonale Grippe»

In der Schweiz treten jedes Jahr zwischen November und April Grippeepidemien auf, die fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung betreffen.

Grippeepidemien

In einer Saison verursacht die Grippe etwa 110 000 bis 275 000 Arztbesuche sowie 1000 bis 5000 Spitalaufenthalte und ist für bis zu 1500 Todesfälle verantwortlich. Letztere betreffen zu 90 Prozent die Altersgruppe der über 65-Jährigen.

Wann spricht man von einer Grippe, welche Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Damit Sie für die nächste Grippesaison gewappnet sind, wollen wir Ihnen mit unserem Ratgeber das Thema Grippe näherbringen, Sie mit Tipps zur Vorsorge und Hygiene unterstützen und Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Behandlung vorstellen.

Wir Topwell-Apotheker beraten Sie gerne.

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Erkältung oder «echte» Grippe?

Die «echte» Grippe ist eine infektiöse Erkrankung der Atemwege. Ausgelöst wird sie durch Influenzaviren des Typs A und B, die regelmässig, meist während der kalten Monate Dezember bis März, zirkulieren. Das plötzliche Auftreten von hohem Fieber (>38°C) und allgemeinen Krankheitssymptomen ist ein typisches Zeichen für eine Grippe. Auch Kälteschauer, Schnupfen, Husten, Hals- und Schluckweh, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und Schmerzen in der Brust, in Gelenken und Muskeln kommen vor. Manchmal können sogar schwere Komplikationen wie Lungenentzündung, Mittelohrentzündung oder neurologische Komplikationen hinzukommen. Bei Kindern können zusätzlich Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten. Die Grippe kann bei älteren Personen auch ohne Fieber verlaufen.

Bei einer gewöhnlichen Erkältung hingegen setzen die Symptome allmählich ein. Sie sind milder und meist auf die oberen Atemwege (verstopfte Nase, Schnupfen, Niesen, Halsschmerzen) oder auf eine Rötung der Augen beschränkt. Insbesondere bei Erwachsenen tritt nur mässiges Fieber auf. Ausser bei Säuglingen, Kleinkindern und Patienten mit Immunschwäche entstehen Komplikationen bei Erkältungen nur sehr selten.

Wie kommt es zu einer Grippe?

Die Grippe wird durch Tröpfchen übertragen, die beim Niesen, Husten und Sprechen verbreitet werden. Sie bleiben kurz in der Luft, die eingeatmet wird, vor allem in geschlossenen Räumen. Eine Ansteckung ist auch bei einem direkten Kontakt, z. B. beim Händegeben oder Küssen, oder indirekt über Oberflächen (z. B. Türklinken, Telefonhörer, Touchscreens), die von einer erkrankten Person berührt wurden und auf denen die Viren während einiger Zeit infektiös bleiben können, möglich. Durch Unterlassen von Berührungen an Nase, Mund und Augen und regelmässiges gründliches Händewaschen mit Seife kann eine indirekte Übertragung vermieden werden. In der Regel dauert die Inkubationszeit (von der Ansteckung bis zum Ausbruch) zwei bis drei Tage, sie kann aber zwischen ein und sieben Tagen schwanken. Die ansteckende Phase ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Infizierte Erwachsene sind meist ab dem Vortag des Tages, an dem die ersten Symptome auftreten, ansteckend und bleiben es während drei bis fünf Tagen. Kinder können die Krankheitserreger manchmal schon früher und bis zu zehn Tage nach dem Auftreten der ersten Symptome übertragen. Selbst Personen, die nur eine moderate Infektion mit wenigen oder gar keinen Symptomen durchmachen, können ansteckend sein.

Das Ansteckungsrisiko ist jedoch nicht immer gleich hoch. Am höchsten ist es zu Beginn der Krankheit. Deshalb ist es wichtig, dass erkrankte Personen nach Hause gehen, wenn sie sich krank fühlen, und das Haus einige Tage nicht mehr verlassen, vor allem, wenn eine bestätigte Grippe vorliegt.

Fieber

Fieber gilt als wichtige und sinnvolle Abwehrreaktion des Körpers. Es handelt sich dabei um einen vom Immunsystem herbeigeführten Anstieg der Körpertemperatur. Die erhöhte Temperatur ist in der Regel eine Immunantwort des Körpers auf Bakterien, Viren oder Parasiten. Viele der schädlichen Eindringlinge reagieren empfindlich auf Hitze und sterben folglich schneller ab. Fieber ist somit ein typisches Symptom einer Infektion und ein Zeichen, dass der Körper verstärkt gegen Krankheitserreger vorgeht.

Formen von Fieber
Von Fieber ist generell ab einer Körpertemperatur von über 38 °C die Rede. Da jedoch die normale Körpertemperatur von Mensch zu Mensch schwankt und einem individuellen Tagesrhythmus unterliegt, kann dieser Richtwert abweichen. Im Durchschnitt liegt die normale Körpertemperatur eines Menschen zwischen 36 °C und 37,4 °C. Grundsätzlich unterscheiden Mediziner zwischen verschiedenen Formen von Fieber: Eine über der Norm liegende Temperatur bis 38 °C gilt als eine Vorstufe des Fiebers, ein leichtes Fieber liegt ab einer Temperatur von 38,1 °C bis 38,5 °C vor. Von Fieber an sich ist erst ab einer Temperatur zwischen 38,6 °C bis 39 °C die Rede. Temperaturen darüber gelten als hohes (bis 40 °C) und sehr hohes Fieber (über 40 °C). Steigt die Temperatur auf über 41 °C, spricht man von extremem Fieber. Natürliches Fieber steigt jedoch selten über diesen Wert.

Fieber richtig messen
Fieber ist mit einem geeigneten Fieberthermometer gut messbar. Für ein möglichst genaues Ergebnis empfiehlt sich die rektale Körpertemperaturmessung im After, alternativ lässt sich Fieber über die Achselhöhlen, im Ohr, im Mund oder unter der Zunge messen.

Fieber behandeln
Fieber unter 39 °C braucht bei ansonsten gesunden Menschen nicht sofort bekämpft zu werden, denn es hilft dem Körper, mit dem Infekt fertig zu werden. Bei höherem Fieber helfen fiebersenkende Mittel, die gleichzeitig schmerzstillend und mehr oder weniger entzündungshemmend wirken, wie z. B. Paracetamol (auch für Kinder und Schwangere) oder Acetylsalicylsäure sowie Ibuprofen oder Diclofenac (wirken zusätzlich noch entzündungshemmend, was bei Halsschmerzen sinnvoll sein kann). Alternativ oder unterstützend können auch Wadenwickel mit Essig- oder Eiswasser gemacht werden. Besonders wichtig: Viel trinken!

Gerne zeigen wir Ihnen in der Topwell-Apotheke die verschiedenen Möglichkeiten der Fiebermessung und beraten Sie bei der Wahl des für Sie geeigneten fiebersenkenden Mittels.

Vorsorge und Hygiene

Dank einiger einfacher Vorsorgemassnahmen und Hygieneregeln für gesunde wie auch an Grippe erkrankte Personen kann die Übertragung der Viren und das Ansteckungsrisiko reduziert werden:

  • Waschen Sie sich regelmässig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife.
  • Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch, entsorgen Sie dieses nach Gebrauch in einem Abfalleimer und waschen Sie sich danach gründlich die Hände mit Wasser und Seife.
  • Steht Ihnen kein Taschentuch zur Verfügung, so husten oder niesen Sie in Ihre Armbeuge, was hygienischer ist, als die Hände vor den Mund zu halten. Haben Sie doch die Hände benutzt, so waschen Sie diese wenn möglich sofort danach gründlich mit Wasser und Seife.
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie Grippesymptome verspüren. Sie verhindern so eine Übertragung der Krankheit. Kurieren Sie Ihre Grippe zu Hause aus, und warten Sie mindestens noch einen Tag nach dem vollständigen Abklingen des Fiebers, bis Sie wieder in den Alltag ausserhalb des Hauses zurückkehren.
  • Die wirksamste Methode, sich vor einer Grippe zu schützen, ist die Impfung. Sie wird Personen empfohlen, welche ein erhöhtes Komplikationsrisiko aufweisen sowie deren nahen Kontaktpersonen im privaten und beruflichen Umfeld. Alle anderen Personen, welche eine Erkrankung an Grippe vermeiden möchten, können sich ebenfalls impfen lassen.

Grippeimpfung



Wie bereits erwähnt, bietet die Grippeimpfung den bestmöglichen Schutz vor der Grippe und ihrer Komplikationen. Die Impfung sollte möglichst zwischen Mitte Oktober und Mitte November erfolgen, damit das Immunsystem genügend Zeit hat, vor dem Ausbruch der Grippesaison ausreichend Abwehrkräfte aufzubauen. Nach ein bis zwei Wochen ist ein optimaler Grad erreicht, und dieser hält in der Regel mindestens vier bis sechs Monate an. Die Impfung ist jährlich zu erneuern. Sie bietet nur Schutz vor den Influenzaviren, nicht aber vor all den anderen Keimen, die Erkältungskrankheiten verursachen. Auch eine geimpfte Person kann an Grippe erkranken, die Symptome sind dann aber meist weniger ausgeprägt und das Risiko von Komplikationen ist geringer.

Zielgruppe für Grippeimpfung

  • Personen mit erhöhtem Risiko für Grippekomplikationen: Senioren ab 65 Jahren, Personen mit chronischen Erkrankungen, Frühgeborene ab dem sechsten Monat für die ersten zwei Winter nach der Geburt und Schwangere (während der gesamten Schwangerschaftsdauer)
  • sowie deren Kontaktpersonen in Beruf und Familie, z. B. Medizinal-, Pflege- und Krippenpersonal, Tagesmütter oder im selben Haushalt lebende Personen
  • und Personen, die regelmässigen Kontakt mit Säuglingen unter sechs Monaten haben.

Stärkung des Immunsystems

Eine gesunde, ausgewogene und vitaminreiche Ernährung, regelmässiger Sport und genügend Ruhe sind die Garanten für die Stärkung Ihres Immunsystems. Unterstützend wirken in der kalten Jahreszeit die Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, am besten in Form eines ausgewogenen Multivitaminpräparates. Bei den ersten Anzeichen eines beginnenden Schnupfens hilft oft auch die Einnahme eines Echinacea-Präparates. Dieses steigert Ihre körpereigene Abwehr und begünstigt den Heilungsprozess bei Erkältungskrankheiten. Achten Sie auf eine hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen und trinken Sie stets genug. So trocknen die Schleimhäute weniger aus und sind widerstandsfähiger gegen Viren und andere Krankheitsauslöser.

Unterstützung des Immunsystems
Mit dem Alter lassen die Abwehrkräfte des Körpers nach, sodass viele ältere Menschen infektionsanfälliger sind. Ein Multivitamin-Mineralstoff-Supplement ist von besonderem Vorteil, weil die ältere Generation weniger isst und ihre Fähigkeit, Mikronährstoffe aus der Nahrung aufzunehmen, nachlässt. Wichtig fürs Immunsystem sind insbesondere Vitamin C und Zink, Vitamin E und Selen sowie die B-Vitamine. Mit einer Haarmineralanalyse können Defizite, aber auch Überschüsse von Mineralstoffen aufgezeigt werden. Sprechen Sie uns auf die Haarmineralanalyse an. Gerne erklären wir Ihnen den Ablauf und die Auswertung der Resultate.

Was hat der Darm damit zu tun?
Der grösste Teil unseres Immunsystems befindet sich im Darm. Der Zustand des Darmes wirkt sich deshalb direkt auf die Funktion des Immunsystems aus. Ein gesunder Darm enthält eine intakte Darmflora von guten Bakterien, die das Immunsystem trainieren. Schlechte Bakterien hingegen erhöhen die Entzündungsaktivität und lenken das Immunsystem von der eigentlichen Arbeit ab. Eine gesunde Darmflora kann durch die Einnahme von milchsäurebildenden Bakterienstämmen gefördert werden. Probiotische Milchsäurebakterien stärken das Immunsystem und können die Schwere und die Häufigkeit von Erkältungen nachweislich reduzieren. Ihre Topwell-Apotheke erklärt Ihnen gerne das richtige Vorgehen für Ihre Darmpflege.

Behandlung der Grippesymptome

Schnupfen
Die medikamentöse Therapie des Schnupfens hilft, die unangenehmen Symptome zu lindern. Sie erhöht die Leistungsfähigkeit und reduziert das Risiko von Komplikationen. Meerwasser oder Salzlösung wird in Form von Sprays und Spülungen zur Reinigung und Befeuchtung der Nasenschleimhaut verwendet. Auch bei Säuglingen kommen bereits sterile Salzlösungen in Ampullen zum Einsatz. Ist beim Jugendlichen oder Erwachsenen die Nasenatmung immer noch behindert, können abschwellende Nasensprays oder -tropfen helfen. Diese stoppen das übermässige Nasensekret und verengen die erweiterten Blutgefässe in der Nasenschleimhaut. Sie dürfen aber nicht länger als fünf bis sieben Tage verwendet werden, da sie zur Gewöhnung führen können. Nasensalben pflegen die trockenen Nasenschleimhäute und die wunde Haut unterhalb der Nase.

Alternative Therapien

  • Inhalationen mit warmem Wasserdampf wirken lindernd und desinfizierend. Dem Wasser können Sie Meersalz, Kräuter (z. B. Thymian oder Kamille), ätherische Öle (z. B. Thymian, Eukalyptus, Niaouli, Cajeput) oder ganz einfach ein wenig Erkältungssalbe zusetzen.
  • Erkältungssalben enthalten eine fettige Grundlage für gute Haftung und ätherische Öle zur Entzündungshemmung.
  • Erkältungsstifte (Inhaler) bestehen aus einem Plastikschaft mit Öffnung, die an die Nasenöffnung gehalten wird. Die darin enthaltenen flüchtigen Stoffe (Kampfer, Menthol usw.) werden tief eingeatmet. Behandlung der Grippesymptome 17
  • Nehmen Sie sich Zeit für ein Erkältungsbad! Erkältungsbäder enthalten ätherische Öle, wärmen den Körper und wirken reinigend und entspannend.
  • Empfehlenswert sind auch Lindenblüten- und Holundertee, um den Körper zum Schwitzen zu bringen.

Behandlung der Grippesymptome

Husten
Wenn wir uns im Winter mit anderen Menschen in geheizten Räumen aufhalten, stecken wir uns leichter mit Viren oder Bakterien an. Die Schleimhaut im Rachen oder in den Bronchien entzündet sich, und in weiterer Folge wird auch noch viel Schleim gebildet. Diese Vorgänge lösen Husten aus. Husten ist eigentlich ein Abwehrreflex, der einen Reinigungsprozess ermöglicht. Erst durch das Husten können wir Schadstoffe oder Fremdkörper aus dem Atemwegsystem hinausbefördern. Husten kann aber auch ein gefährliches Warnsignal sein: Bei Schmerzen in der Brust, eitrigem oder blutigem Auswurf, hohem Fieber über 39 °C oder einem schlechten Allgemeinzustand sollte ein Arzt aufgesucht werden. Ein Arztbesuch ist auch angezeigt bei Rauchern, deren Husten sich schlagartig verändert hat oder wenn der Husten länger als drei bis vier Wochen anhält.

Behandlungsmöglichkeiten
Zu Beginn einer Erkältung ist der Husten meist trocken. Dann eignen sich Hustenstiller wie z. B. Codein oder Dextromethorphan. Ist der Husten allerdings produktiv, wird also bereits Schleim gebildet, eignen sich Mittel mit schleimlösenden Eigenschaften. Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylcystein sind besonders empfehlenswert, da dieser Arzneistoff nicht nur schleimlösend, sondern auch antioxidativ ist und dadurch gegen entzündliche Atemwegserkrankungen wirkt. Handelt es sich um einen banalen Erkältungshusten, ist es entscheidend, wer das Medikament nimmt. Für Kinder unter zwei Jahren z. B. sind fast alle Hustenmittel nur auf ärztliche Verordnung zu empfehlen. Bei Herzpatienten oder Personen mit Asthma, vor allem wenn sie auch über nächtliche Atemnot berichten, ist oft ein ausgiebiges Beratungsgespräch bzw. eine Überweisung an den Arzt notwendig. Werden noch andere Medikamente wie zentral dämpfende Schlafmittel genommen, sind Hustenstiller nicht empfehlenswert.

Weitere Tipps aus der Topwell-Apotheke
Trinken Sie ausreichend Brust- und Hustentee. Durch diese Tees kann man eine ähnlich gute schleimlösende Wirkung wie mit chemischen Mitteln erzielen. Auch Inhalationen mit ätherischen Ölen wie Eukalyptus und Thymian wirken sehr gut. Luftbefeuchter verhindern ein Austrocknen unserer Schleimhäute, was bei Husten ebenfalls hilft. Husten Sie rund um die Uhr, ist es am besten, über Tag einen Schleimlöser einzunehmen und über Nacht auf einen Hustenstiller umzusteigen. Es gibt aber auch speziell kombinierte Hustenmittel, in denen sowohl Schleimlöser wie auch Hustenstiller enthalten sind. Wichtig sind zudem Zink und Vitamin C, weil sie unser Immunsystem stärken. Während die wirksamen therapeutischen Zinkmengen nur über Tabletten zu erzielen sind, lässt sich Vitamin C auch gut durch Orangen- oder Sanddornsaft abdecken.

Behandlung von kranken Kleinkindern

Das Immunsystem der Kinder hat gerade in den ersten Lebensjahren viel zu tun. Es muss noch lernen, mit dem Ansturm der Viren fertig zu werden. Aber mit jeder Keiminvasion lernt die Körperabwehr dazu, das Kind wird nach und nach gegen viele Viren und Bakterien immun.

Da Säuglinge hauptsächlich durch die Nase atmen, sind sie durch eine verstopfte Nase sofort sehr beeinträchtigt, insbesondere beim Schlafen. Deshalb muss darauf geachtet werden, mit einer Salzlösung oder eventuell mit einem Nasensauger die Nase vom Sekret zu befreien. Beides erhalten Sie in Ihrer Topwell-Apotheke. Ein weiteres Problem entsteht dadurch, dass beim Atmen durch den Mund die eingeatmete Luft kalt und trocken bleibt (bei der normalen Passage durch die Nase wird die Luft befeuchtet und aufgewärmt). Die Folge: Die Bronchien werden angegriffen und Husten setzt ein. In bestimmten Fällen können auch bei Babys gefässverengende Mittel angewendet werden, aber nur über sehr kurze Zeit (evtl. nur über Nacht, damit das Baby besser schlafen kann) und mit einer für Kinder geeigneten Wirkstoffkonzentration.

Zögern Sie nicht, uns bei diesen Problemen anzusprechen.

Wann zum Arzt?

Bei einer Grippe ist nicht immer ein Arztbesuch notwendig. Wenn sich jedoch die Symptome verschlimmern oder mehr als eine Woche anhalten, wird empfohlen, einen Arzt aufzusuchen. Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko sollten den Verlauf der Krankheit aufmerksam verfolgen und sich bei Problemen unverzüglich an den Arzt wenden.

Kinder
Bei folgenden Symptomen sollten Sie mit Ihrem Kind einen Arzt aufsuchen: Wenn Fieber, Schmerzen oder Husten sehr stark sind, Sie einen auffälligen Hautausschlag oder gar kleine Einblutungen in die Haut entdecken, Ihnen das Kind apathisch und abwesend erscheint oder die Krankheit länger als zehn Tage dauert. Ein umgehender Arztbesuch ist erforderlich, wenn Ihr Kind nicht mehr ausreichend trinkt, Atemprobleme oder hohes Fieber und starke Kopfschmerzen hat, teilnahmslos wirkt, einen steifen Nacken bekommt oder berührungsempfindlich ist.

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