Topwell Apotheken AG

Gesundheitstipps zum Thema «Heuschnupfen»

Jedes Jahr dasselbe. Das schöne Frühlingswetter hat für Pollenallergiker auch seine Nachteile. Blühen Bäume und Sträucher auf, kann das für Allergiker zur Qual werden. Haben Sie ständig eine juckende Nase oder brennende Augen, sind aber nicht erkältet? Vielleicht steckt eine Pollenallergie hinter den Beschwerden.
Mit dem Schnelltest für Allergie-Erkennung kann ein erhöhter Allergie-Antikörper-Spiegel vom Typ Immunoglobulin E (IgE) gegen Katzenhaar, Hausstaubmilben und Gräserpollen gemessen werden. Mit einem kleinen Tropfen Blut können die häufigsten Allergien erkannt oder ausgeschlossen werden.

Das Testergebnis erhalten Sie bereits nach 30 Minuten mit einer Genauigkeit von mehr als 94 %. Erkundigen Sie sich in Ihrer Topwell Apotheke über diesen Schnelltest für eine einfache Ausführung zu Hause.

Die medikamentöse Behandlung bietet einige Möglichkeiten wie Augentropfen, Nasenspray, Tabletten und Tropfen. Kommen Sie bei uns vorbei, wir beraten Sie gerne individuell und persönlich zum Thema Heuschnupfen und Pollenallergie.

Tipps zur Behandlung von Heuschnupfen:

  • Nicht über den Tag lüften.
  • Haare vor dem Schlafen ausbürsten und/ oder waschen.
  • Morgens und abends Nase durchspülen, um alle Pollen aus der Nase zu spülen.
  • Strassenkleider nicht im Schlafzimmer ausziehen und ablegen.
  • Morgens und über Tag verteilt fettende Salbe rund um die Nase und die Augen geben, damit Pollen haften bleiben.
  • Beim Autofahren die Fenster geschlossen halten.
  • Augen mit Kühlpads oder abgekühltem Augentrost-Sud kühlen.

Topwell-Produktempfehlung



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Wissenswertes


Zahlen und Fakten zu der Pollenallergie in der Schweiz. In der Schweiz sind ca. 1.2 Millionen Menschen, also gut 20 % der Einwohner von einer Pollenallergie betroffen. Von 3500 Pflanzenarten, die in der Schweiz vorkommen, sind für Pollenallergiker nur 20 relevant. Doch diese 20 haben es in sich. Ein einzelner Grashalm enthält 4 Millionen Blütenpollen.

95 % der Pollenallergien werden durch Beifuss-, Birken-, Erlen-, Eschen-, Gräser-, und Haselpollen ausgelöst. Die Pollensaison dauert, je nach Pflanzenart, jeweils von Januar bis Oktober.

Was ist eine Allergie?


Eine Allergie äussert sich durch eine unverhältnismässig hohe Abwehrreaktion des Immunsystems. Beim Heuschnupfen reagiert der Mensch auf die harmlosen Eiweisse der Pollen. Das Histamin, das bei Allergiebetroffenen aufgrund von Einatmen oder direkten Kontakt mit Pollen ausgeschüttet wird, führt jeweils zu einer Entzündung der Bindehaut der Augen und der Nasenschleimhaut.

Allergene Pflanzen


Pflanzen mit einer starken Allergiestufe
Hasel: Erste Pollen im Jahr
Erle: Erste Pollen im Jahr
Gemeine Esche: Grosse Pollenmenge
Birke: Sehr grosse Pollenproduktion
Gräser: Fast alle Gräser führen zu Allergien
Roggen: Gehört zur Pflanzenfamilien der Gräser
Beifuss: Wichtiges Kräuterallergen
Ambrosia: Hohe Allergenität der Pollen

Planzen mit mittlerer Allergiestufe
Hagenbuche: Pollenmenge gering, nur alle 5–10 Jahre stärkerer Pollenflug
Hopfenbuche: Kreuzreaktionen mit Hasel, Erle und Birke
Eiche: Pollenmenge recht gross
Wegerich: Lange Blütenzeit ohne Blühmaximum, Pollengehalt in der Luft gering

Pflanzen mit schwacher Allergiestufe
Weide: Nur wenig Pollen in der Luft und selten, weil Insektenblütig
Pappel: lokal grosse Pollenmengen möglich
Platane: Pollenmenge recht gross
Buche: Starker Pollenflug nur alle 3–8 Jahre, Kreuzreaktion mit Birken
Ölbaum: Kreuzreaktion mit Eschenpollen
Edelkastanie: Allergien sind eher selten
Sonnenblume und Goldrute: Allergiegemeinschaft mit Beifuss und Ambrosia

Kreuzallergien


Nicht, dass eine Pollenallergie schon genug wäre, oft kommen zur Pollenallergie noch Kreuzallergien dazu. Wenn man von einer Kreuzallergie spricht, bedeutet dies, dass Pollenallergiker auch gegen gewisse Nahrungsmittel allergisch reagieren. Es treten dann Symptome wie Kribbeln im Gaumen, Brennen und Beissen im Mundraum oder eine Schwellung im Gesicht auf. «Plagen Sie oben genannte Symptome? Lassen Sie sich in Ihrer Topwell Apotheke beraten, wie Sie bei Kreuzallergien am besten vorgehen.»

Pollenkalender


Symptome


Eine triefende Nase und wiederholtes Niessen müssen nicht nur auf eine Erkältung hinweisen. Manchmal steht auch eine Pollenallergie hinter den Erkältungssymptomen.

Die wichtigsten Symptome
Augen: Jucken, Tränenfluss, Rötungen, brennen, geschwollen, verklebt
Nase: Jucken, Niessen, Kribbelgefühl, verstopfte Nase, Nasenlaufen
Mund: Jucken, Schwellung von Zunge oder auch Lippen
Rachen: Jucken, Kratzen, Schwellung
Ohren: Jucken
Lunge: Husten, Atemnot

Diagnose


Treten Allergiesymptome auf, kann eine Allergie mittels drei verschiedenen Verfahren abgeklärt werden.

Hauttest: Mittels Lösungen mit möglichen Allergieauslösern die auf dem Unterarm aufgebracht werden, wird eine Allergie untersucht.
Bluttest: Im Blut wird nach allergieauslösenden Antikörpern gesucht.
Provokationstest: Die allergieauslösende Substanz wird unter ärztlicher Kontrolle verabreicht. So wird die allergische Reaktion ausgelöst und kann beobachtet werden.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit einen Allergie-Schnelltest zuhause zu machen. Fragen Sie in Ihrer Topwell Apotheke danach.

Tipps und Tricks


Eine Pollenallergie lässt sich leider nicht vermeiden, aber die Risiken lassen sich mit einigen Tipps und Tricks reduzieren:

  • Fenster in der Nacht schliessen
  • Haare am Abend waschen/gut ausbürsten
  • Pollenschutzgitter an Fenster montieren
  • Böden häufig feucht aufnehmen
  • Augen nicht reiben, dies verschlimmert die Symptome
  • Kleider nicht im Schlafzimmer ausziehen und häufig waschen
  • Staubsauger mit Pollenfilter verwenden
  • Sonnenbrille mit Seitenschutz tragen
  • Fettende Crème an Nasenflügel und ums Auge, da bleiben die Pollen haften
  • Augen-Bad am Morgen und am Abend

Behandlung/Linderung


Nützen die Tipps und Tricks nicht (mehr), kann eine Pollenallergie auch Medikamentös behandelt werden:

Tabletten: Antihistaminikatabletten helfen bei der Symptombehandlung oder beugen vor.
Tropfen: Antihistaminikatropfen werden wie Tabletten eingenommen und werden vorallem bei Kindern eingesetzt.
Augentropfen: Zur Behandlung von juckenden und/oder geröteten Augen.
Nasenspray: Ein Nasenspray hilft gegen Symptome wie laufende, juckende und/oder verstopfte Nase, oder bei der Regeneration der Nasenschleimhaut.

Plagt Sie der Heuschnupfen? In Ihrer Topwell Apotheke finden Sie bestimmt das für Sie passende Präparat zur Bekämpfung.

Komplementärmedizin


Nicht immer ist chemische Medizin für die Pollenbehandlung erwünscht. Es gibt auch alternative Behandlungsmethoden ohne Nebenwirkungen.

Vitamine und Mineralstoffe
Vitamine und Mineralstoffe sind im Allgemeinen alle vom menschlichen Körper für eine normale Entwicklung und die Aufrechterhaltung der Gesundheit benötigten Stoffe. Hoch dosiertes Calcium kann als präventive Massnahme bei einer Pollenallergie sehr wirksam sein. Das Calcium begünstigt eine Zellabdichtung, dies bedeutet, dass Pollen nicht mehr so problemlos an der Körperzelle andocken können und dadurch weniger allergische Reaktionen ausgelöst werden.

Homöopathie
Homöopathische Arzneimittel basieren auf dem Prinzip „Ähnliches mit Ähnlichem heilen», daher wird zum Beispiel die Küchenzwiebel «Allium cepa» bei laufender Nase eingesetzt.

Pflanzenheilkunde
Phytotherapie befasst sich mit der Vorbeugung und Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten mittels pflanzlicher Heilmittel. Gewisse Arzneipflanzen wie zum Beispiel die Knospe der Schwarzen Johannisbeere lindern die Symptome bei Pollenallergie. Ribes Nigrum wirkt entzündungshemmend und man sagt, es wirke so schnell wie Kortison.

Wollen Sie Ihre Pollenallergie nicht mit Chemie, sondern natürlich bekämpfen, hilft Ihnen Ihre Topwell Apotheke gerne weiter.

Symptomfrei durch die Heuschnupfensaison ist dank Heilpflanzen möglich



Nelly Richina ist Apothekerin und Geschäftsführerin der Berg-Apotheke in Zürich am Stauffacher. Die Apotheke war ursprünglich ein Kräuterhaus und ist heute die grösste Kräuterapotheke der Schweiz, spezialisiert auf Naturheilmittel.

Heuschnupfen muss nicht mit Chemie bekämpft werden. Welche Alternativen empfehlen Sie?

In unserer Apotheke arbeiten wir seit Jahren erfolgreich mit pflanzlichen Heilmitteln, die das Leben von Pollenallergikern erleichtern. Wir unterscheiden zwischen akuten und vorbeugenden Hausmitteln:

Wirken pharmazeutische Produkte nicht effektiver als Pflanzen?

Pharmazeutische Produkte verfolgen meist nur ein Ziel: Sie wollen die Symptome der Pollenallergie unterdrücken. Pflanzliche Heilmittel behandeln den Körper weniger spezifisch, dafür ganzheitlich und zeigen nur selten Nebenwirkungen. Diese Erkenntnis führt zu einer Renaissance der Naturheilmittel. Damit auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kunden eingegangen werden kann, wird eine spezifische Fachberatung mit Berücksichti gung des allgemeinen Gesundheitszustandes, anderen Erkrankungen und weiterer Medikationen durchgeführt.


Nach der Saison ist vor der Saison. Wie bereite ich mich als Allergiker am besten vor?

Wer ein intaktes Immunsystem aufweist, zeigt meist schwächere Symptome auf allergene Pollen. Deshalb zahlt es sich aus, auf den eigenen Vitamin-C-, -B- und Zinkspiegel zu achten. Eine Nahrungsergänzungs-Mischung aus unserer Apotheke kann Sie dabei unterstützen. Stress wirkt sich übrigens negati v auf das Immunsystem aus! Bei Personen mit beschädigter Darmstruktur ist es lohnenswert, die Darmfl ora wieder aufzubauen, denn ein intakter Darm nimmt weniger Pollen auf. Schon diese zwei Hinweise zeigen, dass eine ganzheitliche Betrachtung des Körpers für eine erfolgreiche Behandlung unumgänglich ist.


Haben Sie noch einen persönlichen Tipp an Betroffene?

Haut und Haare brauchen während der Pollensaison eine besondere Behandlung. Durch das vermehrte Waschen können sie austrocknen. Jojobaöl und spezielle Shampoos können da weiterhelfen.

Früher waren Pflanzen die Bösen, heute erleichtern sie mir den Sommer



Soraya Oehler ist Pharmaassistentin und langjährige Mitarbeiterin der Berg-Apotheke in Zürich am Stauffacher. Von Kind auf leidet sie unter diversen Allergien und Asthma.

Als kleines Mädchen hatten Sie gesundheitlich zu kämpfen, mit was genau?

Ich litt vor allem unter Asthma und einer Allergie auf Nagetiere. Letzteres war weniger problematisch, davon konnte ich mich fernhalten. Doch während der Zeit der Gräserpollen wurde mein Asthma schlimmer. Damals musste ich hochdosierte Cortison-Inhalationen als auch Anti allergika auf synthetischer Basis zu mir nehmen, dies wurde mir vom Lungenspezialisten verschrieben.


Heute greifen Sie seltenzu pharmazeutischen Produkten, was stimmte Sie um?

Früher wusste ich kaum um die positive Wirkung der Pflanzen auf Heuschnupfen. Die Pflanzen waren die Bösen und schuld an meinen allergischen Symptomen. Aufgrund meiner Berufsausbildung in der Berg-Apotheke wurde ich eines wurde ich eines Besseren belehrt. Besonders begeistert bin ich vom Schwarze-Johannisbeeren-Spray für meine Nase und die Atemwege, welche damit viel weniger anschwellen. Das Spray erleichtert mir das Leben während der Pollenzeit, vor allem wenn ich mal abstauben muss. Und: Es schmeckt sogar richtig gut!


Wie sieht ihr Präventivprogramm aus?

Vor der Gräser-Saison greife ich zu den Pestwurz-Tabletten. Die Tinktur wäre mir zu anstrengend, weil ich dreimal pro Tag daran denken müsste, Tropfen einzunehmen. Das einzige pharma zeutische Produkt, welches ich heute zu mir nehme, sind Augentropfen, die bei schönen Tagen und hoher Feinstaubbelastung. Antiallergika und Cortison-Inhalationen brauche ich nicht mehr.

Die Pollenallergie – was Sie darüber wissen sollten



Laufende Nasen, Niesattacken, tränende Augen – rund ein Viertel der Schweizer Bevölkerung leidet unter Heuschnupfen, oder korrekt ausgedrückt der «Pollenallergie». Wir verraten Ihnen, was im menschlichen Körper passiert, welche Faktoren die Allergie beeinflussen und welche Pflanzen dafür verantwortlich sind.

Wieso reagiert der Körper allergisch?

Betroffene reagieren auf gewisse Eiweisse von Blütenstaub fälschlicherweise mit Abwehrstoffen. Bestimmte Körperzellen schütten Entzündungsbotenstoffe aus, sogenannte Histamine. Diese bewirken, dass sich die Blutgefässe ausweiten und dadurch Augenbindehaut oder Nasenschleim haut anschwellen. Gleichzeitig verengen sich durch Histamin die Bronchien, was asthmaähnliche Reaktionen auslöst. Die Pollenallergie kann vererbbar sein und tritt meist erst ab Schulalter auf. Es gibt aber kein «Allergie-Gen». Eine Überempfindlichkeit bildet sich durch das komplexe Zusammenwirken einer Vielzahl von verschiedenen
Genen aus. Häufig sind auch Umweltfaktoren massgebend beteiligt.


Welche Allergietypen gibt es?

Eine Allergie im Allgemeinen ist zusammengefasst eine unerwünschte Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe. Aktuell unterscheiden wir vier Typen von Allergien:

Typ 1 | Die Sofortallergie:
Darunter sind alle «klassischen» Allergien aufzulisten: Heuschnupfen, allergisches Asthma und Lebensmittelallergie mit Sofortreaktion. Der Organismus reagiert innert Sekunden bis Minuten auf den Reizstoff , weshalb in der Medizin vom Sofort-Typ gesprochen wird. Sie ist die häufigste Allergieform.

Typ 2 | Zytotoxische Allergie:
Nach dem Kontakt mit bestimmten Antigenen (Fremdsubstanz) wie Medikamenten, Chemikalien, Pestiziden bilden sich Immunkomplexe zwischen den Antigenen auf Zellmembranen und körpereigenen Antikörpern (Abwehrstoffe). Die Reaktion tritt innerhalb von Stunden ein. Aktivierte Killerzellen zerstören die mit Immunkomplexen behafteten körpereigenen Zellen.

Typ 3 | Verzögerte allergische Reaktionen:
Die Symptome des dritten Typs , wie z. B. bei der Serumkrankheit, treten nach 6 bis 12 Stunden auf. Auch hier werden Immunkomplexe von Abwehrzellen zerstört. Hierbei werden gewebeschädigende Enzyme freigesetzt.

Typ 4 | Kontaktallergien:
Ein Paradebeispiel für den vierten und zweithäufigsten Allergietyp ist das allergische Kontaktekzem, ein stark juckender Hautausschlag nach Hautkontakt mit Nickel, Chrom oder Kunststoff en. Die Abstsossung eines Transplantats ist z. B. auch eine allergische Reaktion des Typs 4.


Nicht zu unterschätzen: Das Klima

Je nach Feuchtigkeit, Niederschlag und Temperatur siedeln sich in einem Gebiet unterschiedliche Pflanzen an. Logisch also, dass Klimaverhältnisse einen entscheidenden Einfluss auf das Vorkommen von allergieauslösenden Pollen haben. In den Alpen ist die Durchschnittstemperatur tiefer und so auch die Produktion von Pollen. Allgemein ist in Bezug auf die Klimaerwärmung eine zeitliche Verschiebung der Pollensaison zu registrieren: Birken und Eschen beginnen zwei bis drei Wochen früher zu blühen als noch vor 20 Jahren. Auch Gräserpollen treten etwa zehn Tage früher in Erscheinung. In Zukunft ist eine mögliche Pollenzunahme zu erwarten.


Welche Pflanzen sind verantwortlich?

Die Blüte eines einzigen Grashalms enthält laut aha! Allergiezentrum Schweiz rund vier Millionen Blütenpollen. Bei manchen Allergikern genügen bereits wenige Pollenkörner (beispielsweise sechs Roggen-Pollenkörner pro Kubik Luft ), um eine heftige Reaktion auszulösen. Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern spielen die wesentlichsten Rollen:


Entnehmen Sie dem Pollenkalender oben, welche Pflanzen wann blühen.


Welche Pollen wirken allergen?

Nicht jeder Blütenstaub bringt Allergiker zum Heulen. Verursacher von Heuschnupfen ist der Blütenstaub von windbestäubten Pflanzen, welche aus einzelnen Pollenkörnern besteht. Im Gegensatz zu insektenbestäubten Pflanzen müssen windbestäubte Pflanzen viele Pollen freisetzen, um die Bestäubung sicherzustellen. Je windiger das Wetter, desto weiter und zahlreicher wird der Pollen verbreitet. Bei Regen sinkt er tendenziell zu Boden und verursacht weniger Beschwerden, wobei ein Gewitter wiederum verstärkend wirken kann.


Bin ich ein Pollenallergiker?

Sie kennen die Symptome, sind sich jedoch nicht sicher, ob diese einer Pollenallergie zuzuschreiben sind? Schliessen Sie andere Allergien aus und lassen Sie sich testen. Besonders bei Kindern sollte genau abgeklärt werden, um welche Allergie es sich handelt. Eine unbehandelte Pollenallergie kann zu chronischem Asthma führen. Führend sind vor allem drei Testarten:

1. Hauttest:
Lösungen, welche mögliche Allergieauslöser enthalten, werden auf dem Unterarm appliziert.

2. Bluttest:
Im Blutbild wird nach Antikörpern gesucht, die als Reaktion des Immunsystems auf ein Allergen gebildet wurden.

3. Provokationstest:
Die allergieauslösende Substanz wird unter ärztlicher Kontrolle verabreicht. So wird die allergische Reaktion absichtlich ausgelöst und kann beobachtet werden.

Des Weiteren existi ert auch ein Allergie-Erkennungs-Schnelltest, welchen Sie selbst durchführen können. Fragen Sie danach in Ihrer Topwell Apotheke oder bestellen Sie ihn gleich online.


Heuschnupfen an Weihnachten?

Wer glaubt, wenigstens in der Winterzeit vor Heuschnupfen hundertprozentig sicher zu sein, hat sich zu früh gefreut. Einen Strich durch die Rechnung macht die winterresistente Purpurerle. Vor allem bei Kindern führt sie nachweisbar zu Immunreaktionen. Im sanktgallischen Buchs ist aufgefallen, dass der Baum seit etwa drei Jahren zwischen Weihnachten und Neujahr blüht. Aktuell blühte die Hasel im warmen Januar 2018 bis zu 2 Wochen zu früh.


Achtung vor Kreuzreaktionen

Menschen mit einer Pollenallergie leiden häufig auch an Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Dabei handelt es sich um eine Gruppenallergie, wobei auf scheinbar unabhängige Substanzen gleichermassen reagiert wird. Schuld ist die Ähnlichkeit der Polleneiweisse bei gewissen Nahrungsmitteln, die der Körper nicht unterscheiden kann. Häufige Beispiele für eine Kreuzreaktion sind das Birkenpollen-Nuss-Kernobst- oder das Beifuss-Sellerie-Gewürz-Syndrom. Wer sich also auf Birkenpollen sensibilisiert hat, kann auch auf Äpfel und Nüsse allergisch reagieren und umgekehrt. Betroffene spüren die Reaktion meist durch ein Kribbeln im Gaumen, ein Brennen oder ein Jucken im Mundbereich oder an den Lippen. Teilweise treten sogar Schwellungen im Gesicht auf. Werden die Nahrungsmittel gekocht verzehrt, können die Symptome ausbleiben, denn Hitze zerstört viele Proteine.

Derartige Kreuzallergien beschränken sich keineswegs nur auf Allergene pflanzlichen Ursprungs. Allergiker, die Probleme mit Hausstaubmilben haben, leiden oft unter Kreuzallergien auf andere Milbenarten, Krustentiere, Muscheln, Schnecken oder Larven, die als Fischfutter Verwendung finden. Eine Person mit einer Latexallergie kann auf bestimmte Nahrungsmittel oder Pflanzen kreuzallergisch reagieren.

Kreuzallergien im Überblick:




Ist Unverträglichkeit gleich Allergie?

Sie sind in aller Munde: Laktose- und Glutenintoleranz. Im Gegensatz zu Lebensmittelallergien betreffen Unverträglichkeiten den Stoffwechsel des Körpers und nicht das Immunsystem.

Menschen mit Milchunverträglichkeit produzieren kein oder zu wenig Laktase. Sie können Milchprodukte im Darm nicht oder nur unvollständig verdauen. Daraus resultieren Symptome wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Erbrechen oder andere, weniger spezifische Reaktionen wie Müdigkeit und Kopfschmerzen.

Spricht man von einer Glutenintoleranz (Zöliakie) kann der Körper das Protein Gluten nur schlecht verwerten. Die Dünndarmschleimhäute werden ständig gereizt, wodurch Entzündungen entstehen. Mögliche Symptome sind Gewichtsverlust, Erbrechen und Durchfall.


Mit Test Klarheit schaffen

Allergien auf Pollen, Gräser und Lebensmittel beeinf ussen Betroffene nicht nur saisonal. Eine schnelle und zuverlässige Diagnose erlaubt eine zielgerichtete Behandlung der Ursachen. Wir Topwell Apotheker informieren Sie über den genauen Ablauf, erklären Ihnen persönlich die aufgeführten Sachverhalte und beraten Sie individuell. Zögern Sie nicht, wir sind für Sie da.

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Calcium besitzt eine antiallergische Wirkung. Durch den stabilisierenden Effekt der Zellmembran können die Allergene schlechter an der Zelle andocken und es entstehen weniger allergische Reaktionen. Deshalb empfehle ich bei Sonnenallergie und Heuschnupfen ein Calciumpräparat einzunehmen.

Schminktipps für Allergiker



Rote Augen und eine laufende Nase machen einem gepflegten Gesichts-Make-Up einen Strich durch die Rechnung. Die Mascara verschmiert beim Niesen und die einst abgedeckten roten Flecken im Gesicht machen sich von Stunde zu Stunde wieder mehr bemerkbar. Nebst Nase und Augen gibt es bei Allergikern noch weitere empfindliche Partien im Gesicht. Folgende Tipps von Sarah Poletti, Leiterin Parfümerie Topwell Apotheke Jona, zeigen auf, wie diese am besten zu pflegen sind und so gar nicht erst zu Problem zonen werden.


Prophylaxe: Auch die Lippen können unter ständiger Trockenheit leiden. Eine intensive Lippenpflege ist unumgänglich. Eventuell lohnt sich sogar ein Lippenpeeling und tagsüber sicherlich eine Lippenpflege mit integriertem Sonnenschutzfaktor.

Schminktipp: Verwenden Sie gut pflegende, cremige Lippenstifte, die nicht austrocknen. Schon mal ein Lippenpflegeöl mit Farbe probiert?



Prophylaxe: Abends eine Nasenspülung durchführen. Sanddornkapseln einnehmen, diese spenden die nötige Feuchtigkeit für die Schleimhäute.

Schminktipp: Es lohnt sich im Schminketui eine Nasensalbe einzustecken. Am besten eine, die mit Meersalz angereichert ist. Das verleiht tagsüber Feuchtigkeit, bildet eine Schutzschicht und vermeidet so den Direktkontakt mir den Pollen.



Prophylaxe: Augen können häufig gerötet sein, tränen und jucken. Hierbei empfiehlt es sich, allfällige Kontaktlinsen in der akuten Pollenzeit durch eine Sehbrille zu ersetzen. Draussen gilt sowieso: An schönen Tagen Sonnenbrille tragen! Abends lohnt es sich, die Augen mit einem Schwarzteebeutel zu behandeln, das wirkt abschwellend und beruhigend.

Schminktipp: Sollte Augenlidschatten verwendet werden, rät es sich, einer in cremiger Form aufzutragen. Auf Pailletten und Produkte mit Glanz verzichten. Ebenfalls keinen Kajal im oberen und unteren Lidinnenrand benutzen. Abends einen milden Augenmake-Up- Entferner benutzen! Lidrandpflege nicht vergessen, diese spendet genügend Feuchtigkeit.


Prophylaxe: Nicht neu, aber immens wichtig ist das regelmässige Auswechseln der Bettwäsche, das Aufbewahren der Kleider ausserhalb des Schlafzimmers und das rege mässige Kämmen der Haare. So haben Pollen keine Chance, mit Haut und Haaren in Kontakt zu treten.

Schminktipp: A und O ist die gründliche Reinigung der Gesichtshaut vor dem Schlafen und nach der Nachtruhe! Die Haut arbeitet auch während des Schlafs. Sie befreit sich von Talg und Schweiss. Nach der Reinigung keine zu aktiven (regenerierenden, Anti-aging-, durchblutungsanregenden usw.) Cremes auft ragen, die Haut soll zur Ruhe kommen. Eine Tagescreme mit Sonnenschutzfaktor ist hingegen empfehlenswert, sie schafft eine Schutzschicht und vermeidet den Direktkontakt mit den Pollen.


Allgemein gilt: Hände weg von parfümierten Kosmetikprodukten. «Dermatologisch und augenärztlich getestet» sind Indizien auf einen gut verträglichen Artikel. Und zu guter Letzt – meist ist weniger mehr. Verzichten Sie während der Pollensaison auf übermässiges Gesichts-Make-Up.

Sarah's Schminkset für Allergiker



Sarah Poletti ist Drogistin und Leiterin der Parfümerie in der Topwell Apotheke Jona.

Starten Sie mit einem Basis-Schminkset für Allergiker sorgenfrei in den Frühling. Sarah Polettis Auswahl der Produkte basiert auf ihrer langjährigen Erfahrung mit Kundinnen und Kunden als auch der erwiesenen Verträglichkeit der Inhaltsstoffe jedes einzelnen Artikels.

Beginnen Sie so Ihre morgendliche Routine:

  1. Reinigen Sie Ihre Gesichtshaut mit einem milden Produkt.
  2. Pflegen Sie nun Ihren Lidrand mit «BlephaCura Liquid» von Similasan. Dieser Schritt kann auch tagsüber (wenn ungeschminkt) bei Bedarf wiederholt werden.
  3. Verwenden Sie eine kleine Menge des «Advanced Night Repair Eye Concentrate Matrix» von Estée Lauder für Ihre Augenpartie.
  4. Tragen Sie eine feuchtigkeitsspendende Gesichtscreme auf, die ihre trockene Haut pflegt und eine Schutzfunktion aufbaut.
  5. Tragen Sie Ihre Tagescreme mit oder ohne Sonnenschutz auf und greifen Sie danach zu einem leichten Makeup, es kann sich hierbei auch um eine Kombination in Form von getönter Sonnencreme oder Tagescreme handeln.
  6. Lassen Sie das Puder ausnahmsweise weg. Die gestresste und gerötete Haut wird es Ihnen danken.
  7. Für das Augenmakeup verwenden Sie am besten wasserfesten Kajal. Tragen Sie diesen nicht im Augeninnern auf. Verzichten Sie beim Lidschatten auf Paillett en oder glanzenthaltende Produkte.
  8. Für den Finish der Augenpartie greifen Sie nun zum wasserfesten «High Impact Mascara» von Clinique.
  9. Wer Lippenstift mag, versucht sich am besten mit unparfümierten, cremigen und pflegenden Produkten.
  10. Fürs gründliche Entfernen der Makeup-Produkte verwenden Sie «Take The Day Off» von Clinique.


Profitieren Sie vom 19. März bis zum 30. April 2018 von einem einmaligen Spezialpreis von CHF 129.–! Online auf unserem Webshop oder in der Topwell Apotheke Jona.
Topwell spezielles Allergie-Schminkset

Produkte:

LAUDER Advanced Night Repair Eye Concentrate Matrix 15 ml

Hyaluronsäure spendet der dünnen Haut ums Auge Feuchtigkeit und wirkt beruhigend. Zusätzlich baut es eine Schutzfunktion auf, entschlackt die Haut auf milder Basis. Das Serum ist mit Ihren persönlichen Kosmetikprodukten problemlos kombinierbar und ist geeignet für Jung und Alt, für Mann und Frau.






SIMILASAN BlephaCura Liquid 70 ml

Similasan BlephaCura dient zur Linderung und begleitenden Behandlung von Lidrandentzündungen sowie zur täglichen Lidrandpflege und -hygiene. Similasan BlephaCura unterstützt und fördert den natürlichen Heilungsprozess bei Entzündungen und Reizungen der Lidränder.















CLINIQUE High Impact Mascara Wasserfest

100 % parfümfrei, 100 % allergiegetestet, für höchstempfindliche Augen.









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Schonender Augen-Make- Up-Entf erner, 2-Phasen- Lösung, vor der Anwendung schütteln, löst auch wasserfeste Schminke, ohne zu reizen, 100 % unparfümiert, 100 % allergie- und augenärztlich getestet.