Topwell-Apotheken AG

Wissenswertes rund um das Thema «Hören»

Obwohl Hörverlust gerade in der älteren Bevölkerung sehr verbreitet ist, ist schlechter Hören immer noch ein Tabuthema. Oft merkt die Umwelt vor den Betroffenen, dass das Hören nachlässt. Oder Letztere merken zwar, dass etwas mit dem Gehör nicht mehr stimmt, schämen sich aber, darüber zu sprechen und etwas zu unternehmen. Dafür gibt es aber keinen Grund. Im Gegenteil: Je früher Sie bei nachlassendem Gehör etwas unternehmen, desto besser!

Einfach besser hören

Hörverlust geht mit einem erhöhten Risiko von sozialem Rückzug, Vereinsamung, Altersdepression und Alzheimer einher. Darüber hinaus verlernt das Gehirn bei Schwerhörigkeit allmählich das Hören, sodass es zusätzlich zur Innenohrschwerhörigkeit auch noch zu einem zentralen – also im Hörzentrum des Gehirns lokalisierten – Hörverlust kommen kann.

All dem kann durch die rechtzeitige Versorgung mit einem Hörgerät wirkungsvoll vorgebeugt werden. Aber keine Bange, dafür sind keine langwierigen Untersuchungen und Geräteanpassungen nötig. Wir bieten Ihnen in Ihrer Topwell-Apotheke einen kostenlosen professionellen Hörtest an, und wenn Sie an einer der vier typischen Formen von Altersschwerhörigkeit leiden, auch gleich das passende Qualitäts-Hörgerät.

Wie kommt es zu einem Hörverlust?

Hörverlust kann vielerlei Ursachen haben. Diese können harmlos sein, die einfach behoben werden können und nur zu einem vorübergehenden Hörverlust führen, wie z. B. ein durch einen Ohrenschmalzpfropf «verstopftes Ohr». Andere wiederum, wie Verletzungen, Missbildungen oder Erkrankungen des Mittel- oder Innenohrs, können zu einer dauerhaften Schädigung des Gehörs führen.

Die häufigste Ursache für einen Hörverlust ist aber der natürliche Alterungsprozess des Gehörs. Von den 60- bis 70-Jährigen hört jeder Dritte nicht mehr gut, von den über 70-Jährigen sind etwa 60 Prozent betroffen.

Es ist also völlig normal, wenn ältere Menschen allmählich weniger gut hören. Ein Hörtest in Ihrer Topwell-Apotheke gibt Ihnen Aufschluss über Ihre Hörleistung. Regelmässige Hörtests können helfen, das Hörvermögen unter Kontrolle zu haben.

Symptome im Alltag

Der altersbedingte Hörverlust betrifft zuerst die hohen Töne. Das Klingeln des Telefons oder der Hausglocke werden überhört, aber auch Naturgeräusche, wie z. B. Vogelgezwitscher, werden nicht mehr wahrgenommen. In Gesprächen wird es durch den Verlust der hohen Töne besonders schwierig, feine Konsonanten wie «s», «f» und «d», «t» zu unterscheiden.

Erste Anzeichen für einen altersbedingten Hörverlust

  • In Gesprächen muss man dauernd nachfragen, weil man das Gefühl hat, dass der Gesprächspartner undeutlich spricht.
  • In Gruppen, z. B. im Restaurant oder an einer Party, kann man dem Gespräch kaum mehr folgen.
  • Fernseher und Radio müssen immer lauter gestellt werden.
  • Je nach Umgebungslärm wird das Klingeln des Telefons oder der Hausglocke überhört.
  • Das Zwitschern der Vögel und das Zirpen der Grillen werden nicht mehr wahrgenommen.

Gutes Hören bringt Lebensqualität

In der Schweiz hören fast eine Million Menschen nicht mehr gut. Und wie gut hören Sie?

Stellen Sie den Fernseher oder das Radio so laut ein, dass sich Ihre Familienangehörigen darüber beklagen? Verstehen Sie nur mit grosser Anstrengung, was die Leute sagen? Fällt es Ihnen schwer, Gesprächen in lärmiger Umgebung zu folgen? Diese Vorfälle können dazu führen, dass Sie sich isolieren und es vorziehen, allein zu sein. Und dies meist noch völlig unbewusst und ohne es zu merken.

So wie Ihnen geht es vielen Betroffenen. Eine grosse Hemmschwelle hindert sie, über die Hörschwäche zu sprechen. Woran liegt es, dass kaum eine Entscheidung so lange aufgeschoben wird wie die Abklärung einer Hörschwäche? Schuld ist nicht nur das Stigma, das der Schwerhörigkeit heute immer noch anlastet, sondern auch der komplizierte Gang zu verschiedenen Spezialisten, bis ein Hörgerät angepasst und gebrauchsfähig ist. Dies muss nicht sein.

Die Hörberatung

Mit einem einfachen Hörgerät ist es möglich, 90 Prozent aller Menschen mit einem leichten bis mittleren Hörverlust problemlos zu versorgen.

Ihre Topwell-Apotheke bietet Ihnen die Möglichkeit, mit einem kostenlosen 10-Minuten-Hörtest abzuklären, ob Sie von einem Hörverlust betroffen sind oder noch einwandfrei hören können.

Wird ein Hörverlust festgestellt, prüfen wir, ob Sie von einer der vier häufigsten Formen von altersbedingtem Hörverlust betroffen sind oder ob es sich empfiehlt, einen Spezialisten aufzusuchen. Kostenlos und unverbindlich können Sie anschliessend ein professionelles Minihörgerät drei Tage lang in Ihrer gewohnten Umgebung tragen und es bei Zufriedenheit kaufen.

Wagen Sie diesen Schritt und nehmen Sie wieder am Puls des Lebens teil.

«Sie haben richtig gehört, wir bieten einen Gratis-Hörtest an.»

So funktioniert das Gehör

Das Ohr besteht aus drei verschiedenen Bereichen mit unterschiedlichen Aufgaben.

Das Aussenohr umfasst die Ohrmuschel und den äusseren Gehörgang. Wie ein Trichter fängt es die Schallwellen auf, die durch den Gehörgang bis zum Trommelfell gelangen und dieses in Schwingung versetzen.

Das Mittelohr beginnt am Trommelfell. Dahinter liegt die Paukenhöhle mit den drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel, die wie eine Kette aneinandergehängt sind. Sie nehmen die Schwingungen des Trommelfells auf und leiten sie an das Innenohr weiter. Über die Ohrtrompete (auch Tube oder eustachische Röhre genannt) ist die Paukenhöhle mit dem Nasenrachenraum verbunden.

Das Innenohr liegt gut geschützt im Schläfenbein, einem Teil des Schädelknochens, und besteht aus dem Gleichgewichtsorgan und der Hörschnecke. Die Hörschnecke oder Cochlea enthält Tausende feiner Haarzellen, in denen die weitergeleiteten Schwingungen in elektrische Impulse umgewandelt und über den Hörnerv ins Gehirn geleitet werden.

Ursachen von Hörverlust

Schallleitungsstörung
Eine Schallleitungsstörung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Weiterleitung der Schallwellen zum Innenohr behindert ist.

Vorübergehend

  • Verstopfung des äusseren Gehörgangs durch einen Ohrenschmalzpfropf (Cerumen) oder einen Fremdkörper
  • Gehörgangsentzündung (Otitis externa)
  • Mittelohrentzündung (Otitis media)
  • Anschwellen der Schleimhaut in der eustachischen Röhre im Rahmen einer Erkältung


Permanent

  • Missbildungen der Ohrmuschel oder des Gehörgangs
  • Chronische Mittelohrentzündungen
  • Perforation (=Loch) im Trommelfell
  • Otosklerose (=Verknöcherung der Gehörknöchelchen)

Schallempfindungsstörung

Schallempfindungs-Schwerhörigkeit

Dies ist die weitverbreitetste Form des Hörverlusts. Die Schallempfindungs-Schwerhörigkeit wird durch die Beschädigung der kleinen Haarzellen hervorgerufen, die dafür sorgen, die Informationen an das Gehirn zu übersetzen.

Hörsturz

  • Als Hörsturz bezeichnet man eine plötzliche, ohne erkennbare Ursache auftretende, unterschiedlich starke Hörminderung bis zur Ertaubung.


Permanente Schädigung des Innenohrs durch:

  • Lärm
  • Natürlichen Alterungsprozess
  • Virusinfektionen wie Mumps, Masern und Röteln
  • Tumoren, Schädelverletzungen
  • Angeborene Schwerhörigkeit


Kombinierte Schwerhörigkeit

Gleichzeitige Erkrankung des Mittel- und des Innenohrs

  • Chronische Mittelohrentzündung mit Beteiligung des Innenohrs
  • Otosklerose mit Beteiligung des Innenohrs


Zwei unabhängige Ursachen für eine Schallleitungs- und eine Schallempfindungsstörung

  • z.B. ein Pfropf im Gehörgang plus eine Altersschwerhörigkeit

Folgen einer Hörschwäche

Menschen, die schlecht hören, nehmen automatisch weniger an Gesprächen teil, weil sie nicht mehr alles verstehen und sich davor scheuen, immer wieder nachzufragen. Dadurch kommunizieren diese Menschen immer weniger mit ihrer Umwelt und isolieren sich zunehmend.

Nicht selten werden Menschen, die schlecht hören, auch misstrauisch, weil sie beispielsweise Gesprächsfetzen oder Blicke falsch deuten und denken, man rede schlecht über sie.

Im Vergleich zu Gleichaltrigen, die gut hören, stürzen schwerhörige Menschen auch häufiger und sind im Strassenverkehr mehr gefährdet, weil sie Gefahrensituationen zu spät bemerken.

Durch die zunehmende Isolation drohen aber auch Vereinsamung, Altersdepression oder gar Alzheimer. Zudem besteht die Gefahr, dass die Schwerhörigkeit immer schlimmer wird, weil das Gehirn allmählich das Hören verlernt. Zur Innenohrschwerhörigkeit kann also noch ein zentraler Hörverlust hinzukommen.

Damit es gar nie soweit kommt, ist es entscheidend, dass Sie Ihr Gehör bereits bei den ersten Anzeichen eines beginnenden Hörverlustes testen lassen. Es ist keine Schande, schlecht zu hören!

Tipps zur Kommunikation mit Menschen mit Hörverlust

  • Sprechen Sie klar und verständlich.
  • Sprechen Sie in normaler Tonlage. Manche Worte werden bei lautem Sprechen schlecht verstanden.
  • Sprechen Sie nicht langsamer, sondern in Ihrem normalen Rhythmus. Wird zu langsam gesprochen, können die einzelnen Worte nicht mehr klar getrennt werden, was das Verstehen erschwert.
  • Machen Sie die Person, bevor Sie mit ihr sprechen, darauf aufmerksam, dass Sie sich mit ihr unterhalten möchten.
  • Achten Sie darauf, dass die Person Ihren Mund sehen kann, damit sie auch von den Lippen ablesen kann.
  • Wenn der Zuhörer auf einer Seite besser hört, sprechen Sie ihn von dieser Seite an.
  • Setzen Sie zur Unterstützung die Körpersprache ein. Gesichtsausdruck, Gesten und die Tonlagen der Stimme helfen sehr, das Gesprochene besser zu verstehen.
  • Wenn Sie einen Satz wiederholen müssen, tun Sie dies mit leicht verständlichen Worten.
  • Vermeiden oder reduzieren Sie Umgebungslärm.

Wie gut hören Sie?

  • Beklagen sich Familienmitglieder oder Freunde, dass Sie den Fernseher oder das Radio übermässig laut stellen?
  • Fällt es Ihnen schwer, in lärmiger Umgebung den Gesprächen zu folgen (etwa in Restaurants, an Familienessen oder im Grossraumbüro)?
  • Fragen Sie sich manchmal, ob Ihr Gehör wirklich so gut funktioniert, wie es sollte?
  • Beschwert sich Ihre Familie oder Ihr Freundeskreis über Ihr Hörvermögen?
  • Hören Sie auf einem Ohr möglicherweise besser als auf dem anderen?
  • Kommt es Ihnen gelegentlich so vor, als ob die Leute um Sie herum undeutlich sprechen würden?
  • Müssen Sie sich anstrengen, um zu verstehen, was Kinder sagen?
  • Besitzen Sie ein Hörgerät, das mehr als drei Jahre alt ist?

Falls Sie mindestens eine dieser Fragen mit «Ja» beantworten können, lohnt es sich, in Ihrer Topwell-Apotheke gratis den professionellen Hörtest zu machen.

In weniger als einer Stunde zum passenden Hörgerät

Schritt 1 – Hörtest

Machen Sie in Ihrer Topwell-Apotheke gratis den professionellen Hörtest. In einem 10-Minuten-Hörtest wird untersucht, ob Sie von Hörverlust betroffen sind oder einwandfrei hören.

Schritt 2 – Hörverlust analysieren

Wurde bei Ihnen ein Hörverlust festgestellt, prüfen wir, ob Sie von einer der vier typischen altersbedingten Hörverlustformen betroffen sind, oder ob es sich empfiehlt, einen Spezialisten aufzusuchen.

Schritt 3 – Geräteanpassung

Wenn Sie von einer der vier typischen Hörverlustformen betroffen sind findet anschliessend die Anpassung des Gerätes an Ihr Ohr statt und wir erklären Ihnen die Handhabung des Hörgerätes.

«Testen Sie nun kostenlos und unverbindlich, wie es sich anfühlt, das Hören wiederzuentdecken.»

Unser Partner für Hörgeräte – Sonetik

Direkt anschliessend an den Hörtest können wir Ihnen eines der neuen, nahezu unsichtbaren Minihörgeräte des Schweizer Unternehmens Sonetik anbieten.

Dank der intelligenten Voreinstellungen weisen die Sonetik Hörgeräte eine optimale Verstärkung für die am häufigsten vorkommenden Formen des altersbedingten Hörverlusts auf. So kann die Anpassung einfach und rasch vorgenommen werden, und Sie haben nahezu denselben Effekt wie bei einem vom Akustiker individuell eingestellten Gerät, auf das Sie oft lange warten müssen und dessen Preis oft drei- bis fünfmal so hoch ist.

Dank digitaler Spitzentechnologie werden von den Sonetik Hörgeräten genau diejenigen Töne verstärkt, die Sie hören wollen. Störende Nebengeräusche hingegen werden herausgefiltert, damit Sie in Gesprächen mit Ihrer Familie und Ihren Freunden wieder alles verstehen und sich wieder aktiv daran beteiligen können.

Nie war es einfacher, ein Hörgerät zu tragen, als heute.

So funktioniert das Qualitäts- Minihörgerät von Sonetik

  • Zwei Mikrofone nehmen den Schall, also Stimmen und Geräusche, auf.
  • Ein Computerchip übernimmt die perfekte Aufarbeitung des Schalls.
  • Ein Präzisionslautsprecher überträgt den Schall durch den Schallschlauch ins Ohr.
  • Das Resultat: Sie hören das Hörenswerte, ohne Nebengeräusche oder Rückkoppelung.
  • Das Einlegen der Batterie ist einfach und komfortabel, und das Gerät hat einen einzigen gut erreichbaren Druckknopf zum Einstellen der Lautstärke. Mehr braucht es nicht.
  • Die Schallschläuche sind aus hochwertigem, medizinischem Silikon hergestellt, sind sehr dünn und federleicht, sodass Sie schon nach wenigen Minuten vergessen werden, dass Sie etwas am Ohr tragen.
  • Dank der Voreinstellungen kosten die Sonetik Hörgeräte nur einen Bruchteil eines vergleichbaren Hörgeräts beim Fachhändler. Trotz des niedrigeren Preises entsprechen die Sonetik Hörgeräte selbstverständlich den höchsten Schweizer Qualitätsansprüchen.

Prävention, Hörnormen, Gehörschutz

Klänge und Geräusche, die eine Lautstärke von 85 Dezibel (dB) überschreiten, können für das menschliche Ohr schädlich sein.

85 dB entsprechen lautem Strassenverkehr. Aber auch Musikhören mit einem MP3-Player über Knopf-Kopfhörer erreicht schnell mal diesen Schallpegel. In Diskotheken liegt er zwischen 90 dB und 100 dB, an Pop- und Rockkonzerten überschreitet er in der Regel 100 dB. Klassische Musik erreicht im Zuschauerraum hingegen selten mehr als 80 dB. Die Schmerzgrenze liegt bei 125 dB – das Ohr nimmt also Schaden, lange bevor es wehtut.

Ausser bei extrem lauten Geräuschen, wie Knallen oder Explosionen, ist für die Schädigung des Gehörs nicht nur die Lautstärke, sondern auch die Dauer der Lärmexposition entscheidend.

Sehr laute Geräusche während wenigen Minuten schädigen das Gehör weniger, als eine länger dauernde Exposition gegenüber lauten Geräuschen, wie sie z. B. durch stundenlanges Musikhören mit Kopfhörern, an Pop- oder Rockkonzerten oder beim Arbeiten mit lauten Maschinen zustande kommt. An Arbeitsplätzen ist deshalb ab 85 dB das Tragen eines Gehörschutzes obligatorisch.

So schützen Sie Ihr Gehör

Alltägliche Lärmbelastungen wie Strassenverkehr, Maschinenlärm, laute Musik usw. können alle zu einer Beeinträchtigung des Gehörs führen, weshalb jeder seine Ohren vor Lärm schützen sollte – schon von jung an.

  • Tragen Sie beim Arbeiten mit lauten Maschinen immer einen Gehörschutz.
  • Drehen Sie die Lautstärke Ihres MP3-Players nicht über 60 Prozent.
  • Benützen Sie, wenn Sie oft und lange Musik hören, besser einen grösseren, gepolsterten Kopfhörer statt eines kleinen Knopf-Kopfhörers (in-ear).
  • Benützen Sie in Diskotheken und an Pop-/Rockkonzerten Gehörschutzpfropfen und gönnen Sie Ihren Ohren bei länger dauernden Veranstaltungen zwischendurch immer mal wieder eine Ruhepause.


Von der SUVA empfohlene maximale Hördauer in Stunden pro Woche

Lautstärke 

Aktuelle Popmusik

Klassische Musik

Maximallautstärke (100 %)  

1

16

90 % der Maximallautstärke 

3

50

80 % der Maximallautstärke 

10

unbeschränkt

70 % der Maximallautstärke 

30

unbeschränkt

60 % der Maximallautstärke 

unbeschränkt

unbeschränkt