Medbase Apotheken AG

Mikronährstoffe Sommer

Bereit für die Sonne? Rechtzeitiges Vorbeugen schützt Ihre Haut noch besser.
Wenn die Haut juckt und brennt, sind Strandferien kein Vergnügen. Mit den richtigen Massnahmen lassen sich die negativen Auswirkungen eines Sonnenbades vermindern. Kennen Sie Ihren Hauttyp?

Hauttyp 1: sehr helle Haut

• Sommersprossen
• Helle Augen
• Rotblonde Haare
• Eigenschutz: 5–10 Min.
• Schnell Sonnenbrand
• Keine Bräunung

Hauttyp 2: helle Haut

• Häufig Sommersprossen
• Helle Augen
• Helle Haare
• Eigenschutz: 10–20 Min.
• Oft Sonnenbrand
• Haut bräunt nur langsam


Hauttyp 3: mittelhelle Haut

• Helle oder braune Augen
• Braune Haare
• Eigenschutz: 20–30 Min.
• Manchmal Sonnenbrand
• Haut bräunt langsam


Hauttyp 4: braune Haut

• Braune Augen
• Dunkelbraune bis schwarze Haare
• Eigenschutz: über 30 Min.
• Selten Sonnenbrand
• Haut bräunt schnell

Hauttyp 5: dunkle Haut

• Braune Augen
• Dunkelbraune bis schwarze Haare
• Eigenschutz: über 60 Min.
• Selten Sonnenbrand
• Haut bräunt schnell und tief

Hauttyp 6: sehr dunkle Haut

• Braune Augen
• Schwarze Haare
• Eigenschutz: über 90 Min.
• Sehr selten Sonnenbrand

Produktempfehlung



1/5

Allgemein

Die Haut ist unser grösstes Organ. Es dient dem Schutz unseres Körpers und muss zahlreichen Faktoren standhalten. Immer mehr Personen leiden unter einer empfindlichen oder allergischen Haut. Dabei wissen nur wenige, dass man mit Mikronährstoffen die Haut von innen schützen, beruhigen, regenerieren und auch für eine gleichmässige Bräunung sorgen kann.

Eigenschutzzeit

Die Eigenschutzzeit (EZ) ist die Zeitspanne, in welcher die Haut bei direkter Sonneneinstrahlung keinen Sonnenbrand bekommt. Dies hängt vom Hauttyp ab. Hellhäutige haben höchstens eine EZ von 10 Minuten, Sonnenempfindliche etwa 20 Minuten, normal Bräunende eine halbe Stunde.

Lichtschutzfaktor

Auf jedem Sonnenschutzmittel steht der LSF – Lichtschutzfaktor (SPF – Sun Protection Factor). Aber wie lange ist man mit einem bestimmten Schutzfaktor auf der sicheren Seite? Man multipliziert die Eigenschutzzeit mit dem LSF und erhält so die Zeit, in welcher man an der Sonne bleiben kann, ohne einen Sonnenbrand zu kriegen.

Beispiel: Die Eigenschutzzeit ist 10 Minuten, der SPF beträgt 20, somit ist Ihre Sonnenschutzzeit 200 Minuten. Wenn Ihre Haut allerdings noch absolut nicht an die Sonne gewöhnt ist, sollten Sie davon noch ein Drittel abziehen.

Sonnenallergie

Was der Volksmund als «Sonnenallergie» bezeichnet, nennen Ärzte «polymorphe Lichtdermatose». Diese Hautreaktion entsteht bei empfindlichen Menschen nach ungewohnt hoher UV-A- und/oder UV-B-Strahlung, zum Beispiel nach einem ausgiebigen Sonnenbad.

Juckende Rötungen, Knötchen oder Bläschen auf der Haut treten sofort oder auch erst eine Stunde nach dem Aufenthalt in der Sonne auf.

Tipps bei Sonnenallergie

  • Nehmen Sie frühzeitig ein Calcium-Präparat zur Vorbeugung von Sonnenallergie ein.
  • Langsames Angewöhnen der Haut an die Sonne.
  • Achten Sie auf einen Sonnenschutz ohne Emulgatoren, Fette, Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe.

Haben Sie das gewusst?

Gewisse Medikamente erhöhen die Empfindlichkeit der Haut in Bezug auf die Sonne und erfordern einen hohen Sonnenschutzfaktor. Informieren Sie sich in Ihrer Apotheke.

Calcium

Wer einer Sonnenallergie vorbeugen will, sollte mindestens 2 Wochen vorher mit der Einnahme von Calcium in Kombination mit Betacarotin beginnen. Calcium ist u. a. für die Stabilität der Zellwände verantwortlich und schützt vor freien Radikalen.

Betacarotin

Mikronährstoffe helfen Sonnenschäden vorzubeugen. Um einen optimalen Sonnenschutz zu erlangen, sollte mit der Einnahme von Betacarotin- Präparaten ca. 1 Monat vor den Ferien begonnen werden. Betacarotin neutralisiert als Antioxidans überschüssige freie Radikale, welche die Hautzellen schädigen.

Antioxidantien

Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Selen können durch UV-Licht gebildete freie Radikale frühzeitig neutralisieren, bevor es zu Zellschädigungen kommt, welche wiederum zu einer entzündeten Haut, frühzeitiger Hautalterung und Ekzemen führen können.

Astaxanthin

Sonnenempfindliche Personen können zusätzlich Astaxanthin einnehmen. Die Tagesdosis von 4–8 mg vermag die schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlung auf der Haut zu reduzieren. Idealerweise wird 4–6 Wochen vor der Sonnenexposition damit begonnen um eine ausreichende Konzentration in der oberen Hautschicht anzusammeln.