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Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren

Mikronährstoffe

Ernährungsweisen gibt es wie Sand am Meer. Paleo, Veganismus, Low Carb, Intermittent Fasting und unzählige weitere Schlagwörter geistern auf Blogs, in Zeitschriften und schliesslich unseren Köpfen herum. Lassen Sie uns diese kurz ausblenden, um einen Blick auf das zu werfen, was für unseren Körper überlebenswichtig ist: Mikronährstoffe. Wir beraten Sie gerne im Umgang mit Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren.
Vitamine und Mineralstoffe haben einen grossen Einfluss auf unsere Gesundheit! Umso wichtiger ist es, dass Sie sich ausgewogen und gesund ernähren. Dies ist jedoch nicht immer möglich und die Lebensmittel sind nicht immer so reich an Mikronährstoffen. Lassen Sie sich von uns beraten und ergänzen Sie Ihre Vitalstoffzufuhr, falls notwendig.

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Was sind typische Symptome bei Mikronährstoffmangel?

  • Brüchige Nägel
  • Haarausfall
  • Müdigkeit/Schwächegefühl
  • Offene Mundwinkel
  • Schwache Nerven
  • Gelenkentzündungen
  • Wiederkehrende Grippe/Erkältung
  • Muskelkrämpfe und Verspannungen
  • Osteoporose
  • Wundheilungsstörungen

Was sind Mikronährstoffe?

Für das tägliche Leben braucht ein menschlicher Körper regelmässig Nahrung. Sie ist der Treibstoff, damit wir vital bleiben, gesund und lebensfreudig sein können. Klingt simpel und logisch. Doch was brauchen wir denn konkret? Es gibt zwei Typen von Nährstoffen: Makro- und Mikronährstoffe. Kohlenhydrate, Eiweisse (Proteine) und Fette (Lipide) gehören zu den Makronährstoffen. Der Körper kann sie unter anderem nur aufnehmen, wenn er auch genügend Mikronährstoffe erhält. Zur Gruppe der Mikronährstoffe gehören:

Vitamine
Leider ist unser Körper nicht fähig, selbst Vitamine herzustellen. Sie müssen über die Nahrung zugeführt werden. Die insgesamt 13 Vitamine können in zwei Kategorien aufgeteilt werden:
• fett löslich: Vitamin A, D, E und K
• wasserlöslich: Vitamin C, B1, B2, B3 (Niacin), B5 (Pantothensäure), B6, B7 (Biotin), B9 (Folsäure), B12

Mineralstoffe
Mineralstoffe ähneln Spurenelementen, kommen aber in grösseren Mengen im Körper vor. Calcium, Magnesium, Phosphor, Kalium und Schwefel gehören zu dieser Gruppe. Ein Mangel an Schwefel kommt nur selten vor, da fast in jedem Nahrungsmittel Schwefel vorhanden ist.

Spurenelemente
Spurenelemente sind die kleinen Geschwister der Mineralstoffe, sie sind an fast allen Stoff wechselprozessen beteiligt und kommen nur vereinzelt im Körper vor. Folgende Spurenelemente sollten wir täglich zu uns nehmen: Bor, Chrom, Eisen, Jod, Kupfer, Molybdän, Selen und Zink. Der Tagesbedarf an Eisen, welches das bekannteste Spurenelement ist, liegt bei 12–20 mg. Bei den anderen Spurenelementen liegt der Tagesbedarf deutlich tiefer.

Sekundäre Pflanzenstoffe
Für die Gesundheit förderlich, aber nicht essentiell sind sekundäre Pflanzenstoffe. Es handelt sich um spezielle pflanzliche Verbindungen, welche im Körper zu gezielten Wirkungen führen können. Zu den bekannteren sekundären Pflanzenstoff gehört das Betacarotin, welches unter anderem anti oxidativ wirkt und durch Enzyme im Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann.

Aminosäuren
Proteine sind aus verschiedenen Aminosäuren zusammengesetzt. Es existieren über 200 verschiedene Aminosäuren, die an Stoffwechselprozessen in Form von Enzymen und Neurotransmittern (Botenstoffen) zentral beteiligt sind. Die wichtigsten Aminosäuren sind: Glutamin, L-Arginin, L-Carniti n, L-Cystein, Taurin und Tryptophan.

Hat jeder den gleichen Bedarf an Mikronährstoffen?

Viele Menschen nehmen zu wenig Mikronährstoffe, ohne dass sie es wissen. Sie sind in kleinsten Mengen anzutreffen, aber lebensnotwendig, denn sie ermöglichen Zellwachstum und stellen dem Körper Energie bereit. Sie sind am Funktionieren von Drüsen, Nerven und unserem Stoffwechsel beteiligt. Ein Mangel an Mikronährstoffen kann zu ernsthaft en Gesundheitsproblemen führen. Frühjahrsmüdigkeit und ein geschwächtes Immunsystem sind typische Symptome eines Mangels.

Wie bei vielem gibt es auch in Sachen Mikronährstoffe keine allgemeingültige Rezeptur, was den täglichen Bedarf betrifft. Jeder Körper ist anders eingestellt. Zu den beeinflussenden Faktoren gehören Geschlecht, Alter, Konstitution, Genetik, aber auch der Lebensstil, die Ernährungsgewohnheiten und die eigene Gesundheitssituation. Individuelle Mikronährstoffmischungen sind dem entsprechend ideal zur Prävention und Therapiebegleitung.

Was enthält viele Mikronährstoffe?

Obst und Gemüse enthalten viele Mikronährstoffe im frisch geernteten Zustand. Durch Transport, Lagerung, Konservierung und Kochen werden viele dieser wertvollen Mikronährstoffe zerstört. Ein Kopfsalat kann zum Beispiel innerhalb von 3 Tagen bis zu 60 % an Vitamin C verlieren, Spinat bis zu 95 %. Über die tägliche Nahrung ist daher die Aufnahme von Mikronährstoffen zumeist unzureichend.

Die Belastung der Umwelt mit Schwermetallen, Pestiziden und weiteren Umweltgiften kann die menschliche Gesundheit deutlich beeinträchtigen. Der direkte ursächliche Zusammenhang ist bei den chronischen Intoxikationen nicht so offensichtlich wie bei einer akuten Vergiftung. Die Folgen zeigen sich in der Regel erst nach Jahren. Es kann zum Beispiel zu Stoffwechselstörungen kommen der sich in Müdigkeit und Immunschwäche äussern.

Warum Mikronährstoffe zusätzlich zuführen?

Vitamine kann der Körper selber nicht herstellen. Sie müssen über die Nahrung oder Vitaminpräparate zugeführt werden. Mineralstoffe und Spurenelemente sind meist genügend in Nahrungsmitteln vorhanden jedoch kann ein Mangel durch eine einseitige Ernährung oder auch durch eine «falsche» Kombination von Nahrungsmittel entstehen. Aminosäuren sind die kleinste Basis von Proteinen und für viele Prozesse im Körper mitverantwortlich. Durch Stress, unausgewogene Ernährung sowie chronische Erkrankungen kann es zu einem Mangel an Aminosäuren im Körper kommen.

Was ist bei der Anwendung und Dosierung von Mikronährstoffen zu beachten?

Bei den Mikronährstoffen ist die Spannbreite zwischen Nutzen und Schaden sehr weit. Auch bei Überschreiten der empfohlenen Tagesdosis (ETD) um ein Mehrfaches sind daher keine Nebenwirkungen zu erwarten. Der Fachmann wird sogar in der Regel bewusst höhere Dosierungen festlegen, um gewisse therapeutische Ziele zu erreichen. Frei verkäufliche Produkte enthalten Dosierungen, welche sich nach der schweizerischen Gesetzgebung richten.
Die Ausnahme ist Vitamin A. Bei Vitamin A sollte man beachten, dass es bei hohen Dosierungen in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten zu Missbildungen des Fötus kommen kann. Deshalb sollte man in dieser Zeit die genauen Anweisungen des Fachpersonals befolgen.

Was ist die Wirkung von Betacarotin?

Betacarotin ist die pflanzliche Vorstufe von Vitamin A und kann nicht überdosiert werden, im Gegensatz zum Vitamin A. Betacarotin neutralisiert als Antioxidans überschüssige freie Radikale, welche die Hautzellen schädigen. Carotinoide verteilen sich unter anderem in der Haut für einen oxidativen Schutz.

Typische Anwendungsgebiete
  • Zur Vorbeugung und Stabilisierung von Augenerkrankungen oder Sehverschlechterung
  • Bei Hauterkrankungen
  • Bei sehr hellhäutigen Personen zur Vorbeugung eines Sonnenbrandes 
  • Stärkung des Immunsystems (Intaktheit von Haut und Schleimhaut)
  • Zur Unterstützung des Wachstums und der Entwicklung bei Kindern

Wozu dient die Vitamine-B-Einnahme?

B-Vitamine können im Körper nicht lange gespeichert werden, da sie wasserlöslich sind. Die Funktionen der verschiedenen B-Vitamine sind eng miteinander gekoppelt und praktisch an allen Stoffwechselprozessen als Co-Faktoren beteiligt. Vitamin B wird für die Energieproduktion, den Aufbau von Nervengewebe, Haut, Schleimhaut sowie für die Blutbildung benötigt.

Typische Anwendungsgebiete
  • Eingerissene Mundwinkel (Vitamin B₁₂)
  • Energielosigkeit und Müdigkeit
  • Haarausfall (Biotin = Vitamin H) 
  • Hohe Anforderungen im Beruf und Alltag, vor allem in Stresssituationen
  • Nervenschwäche

Wozu nimmt man Vitamin C?

Vitamin C schützt den Körper vor Infekten insbesondere bei Stresssituationen und extremen klimatischen Bedingungen. Zudem wird durch eine zusätzliche Vitamin-C-Einnahme die Aufnahme von Eisen sowohl aus Präparaten als auch Lebensmitteln erhöht.

Typische Anwendungsgebiete
  • Als Radikalfänger zum Schutz vor Hautalterung
  • Schwaches Immunsystem
  • Schwermetallausscheidung
  • Wundheilungsstörungen
  • Zahnfleischbluten / Parodontose
  • Zur Unterstützung der Kollagenbildung (elastisches Bindegewebe) in Haut, Blutgefässen und Knochen und bei der Wundheilung

Was ist die Gefahr bei einem Vitamin-D-Mangel?

Vitamin D unterstützt die Aktivierung und Reaktion der weissen Blutkörperchen bei Infektionen. Vitamin-D-Mangel scheint das Risiko für Atemwegsinfekte zu erhöhen. Vitamin D ist ansonsten besonders für die knochenstärkende Wirkung bekannt, da es die Aufnahme von Calcium aus dem Darm und die Einlagerung in die Knochen fördert.

Typische Anwendungsgebiete
  • Im Wachstum zur Stärkung der Knochen (ab Geburt)
  • Im Alter zur Vorbeugung von Osteoporose
  • Immunsystemstärkung
  • Multiple Sklerose
  • Entzündungen, Schmerzen; Studien zeigten, dass Personen, welche unter Rückenschmerzen leiden, oft auch Vitamin-D-Mangel haben.

Welchen Einfluss hat das Vitamin E?

Vitamin E – ein Antioxidans der Spitzenklasse. Ein Antioxidans hat die Aufgabe, freie Radikale auszuschalten und auf diese Weise den Körper zu schützen. Freie Radikale greifen unsere Zellwände an, und dadurch kommt es zu Alterserscheinungen und Krankheiten.

Typische Anwendungsgebiete
  • Arteriosklerose
  • Erhöhte Cholesterinwerte
  • Entzündungsprozessen (Arthritis, Gicht)
  • Hauterkrankungen, Hautpflege


Als fettlösliches Vitamin sollte es mit der Nahrung eingenommen werden.

Was kann mit genügend Calcium gestärkt werden?

Kein anderer Mineralstoff kommt im menschlichen Körper in so grossen Mengen vor wie Calcium. 1000 bis 1500 Gramm trägt ein Erwachsener in sich, wobei 99 Prozent des Mineralstoffes in den Knochen und Zähnen stecken. Calcium stärkt jedoch nicht nur das Skelett, sondern spielt auch eine wichtige Rolle bei der Muskeltätigkeit.
Typische Anwendungsgebiete
  • Allergien
  • Multiple Sklerose
  • Muskelkrämpfe im aktiven Zustand
  • Osteoporose
  • Schwangerschaft
  • Wachstumsphase (Knochen und Zähne)

Wozu führt ein Eisen-Mangel?

Eisen ist das zentrale Spurenelement für die Blutbildung und zuständig für den Sauerstofftransport im roten Blutfarbstoff (Hämoglobin). Hämoglobin wiederum ist wichtig für einen optimalen Energiestoffwechsel.
Typische Anwendungsgebiete
  • Blutmangel
  • Kompensation von Eisenverlust durch Menstruation und Operationen
  • Müdigkeit und Konzentrationsschwäche
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Sportler
  • Vegetarier und Veganer


Vitamin C kann die Eisenaufnahme optimieren wobei Koffein die Eisenaufnahme behindert.

Wozu benötigen wir Magnesium?

Ebenfalls ein hoher Anteil, nämlich 60 % des Magnesiums in unserem Körper, befindet sich in den Knochen. Überall wo Calcium zu finden ist, findet man auch Magnesium. Magnesium hat eine entspannende Wirkung auf die gesamte Muskulatur (Beine, Arme, Gebärmutter usw.). Der Energiestoffwechsel wird durch Magnesium verbessert.
Typische Anwendungsgebiete
  • Aufbau von Knochen und Zähnen
  • Migräne
  • Muskelkrämpfe (bei Entspannung)
  • Osteoporose
  • Schwangerschaft
  • Verspannung

Welche Wirkung hat Zink auf Stoffwechselporzesse und das Immunsystem?

Zink ist an Dutzenden von Stoffwechselprozessen und an der Regulierung des Immunsystems beteiligt. In der richtigen Dosierung wirkt Zink antiviral und hat eine schleimhautabschwellende Wirkung.
Typische Anwendungsgebiete
  • Brüchige Nägel
  • Diabetes mellitus
  • Fieberblasen
  • Haarausfall
  • Hautverletzungen zur Beschleunigung des Heilungsprozesses
  • Stärkung des Immunsystems
  • Verbrennungen
  • Vor und nach Operationen
  • Weisse Flecken auf den Fingernägeln

Welche Aminosäuren sind essenziell?

Einige Aminosäuren sind essenziell, können also wie Vitamine vom Körper nicht hergestellt, sondern müssen über die Ernährung zugeführt werden. Aminosäuren dienen als Energiequelle der Immunzellen, sorgen für einen gesunden Zellaufbau und gute Zellfunktion.
Typische Anwendungsgebiete
  • Aufbau nach Operationen
  • Immunsystemschwäche
  • Konzentrationsmangel
  • Lernphasen
  • Regeneration nach dem Sport
  • Stress


Aminosäuren haben den Vorteil, dass eine schnelle Wirkung sichtlich spürbar ist.