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Naturheilmittel

Reinste Naturkraft für Ihre persönliche Gesundheit, Vitalität und Ausgeglichenheit. Wir beraten Sie gerne.

Phytotherapie befasst sich mit der Vorbeugung und Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten mittels pflanzlicher Heilmittel. Sie verbindet die jahrtausendealte Erfahrung traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Resultaten neuzeitlicher Arzneipflanzenforschung.
Arzneitees
Tees werden oft als Genussmittel eingesetzt, jedoch ist die natürliche Wirkung nicht zu unterschätzen. Dabei ist es wichtig, dass auf einen kontrollierten Anbau, eine sorgfältige Trocknung und eine gute Verpackung geachtet wird. Arzneitees können individuell und auf eine Person massgeschneidert hergestellt werden, um eine optimale Wirksamkeit zu erzielen.
Tinkturen und Urtinkturen
Tinkturen und Urtinkturen sind alkoholische Auszüge aus pflanzlichem oder tierischem Material. Tinkturen werden meist aus getrockneten Rohstoffen in einem speziellen Herstellungsverfahren erstellt. Wobei Urtinkturen oft aus frischen Pflanzen hergestellt werden. Durch den Alkohol wird die Tinktur oder Urtinktur natürlich konserviert und eine zuverlässige Aufnahme über die Schleimhäute gewährleistet. Tinkturen und Urtinkturen können einzeln oder als Komplexmittel eingenommen werden.

Typische Anwendungsgebiete
  • Bauchkrämpfe
  • Entgiftung/Entschlackung
  • Fieber und Grippe
  • Halsschmerzen
  • Herz- und Kreislaufbeschwerden
  • Husten
  • Nervosität
  • Nieren- und Blasenbeschwerden
  • Magenbeschwerden
  • Stillen
  • Wassereinlagerungen
  • Schlafstörungen
  • Übersäuerung

Topwell-Produktempfehlung



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Phytotherapie

Phytotherapie befasst sich mit der Vorbeugung und Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten mittels pflanzlicher Heilmittel. Sie verbindet die jahrtausendealte Erfahrung traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Resultaten neuzeitlicher Arzneipflanzenforschung.

Einnahme von Arzneitees und Tinkturen

Arzneitees und Tinkturen können im Akutfall oder langfristig eingenommen werden. Je nach Symptom und Fall macht es mehr Sinn, mit einer Tinktur oder einem Arzneitee zu arbeiten. Daher gibt es einige Pflanzen nur als Urtinktur oder als Tee. Zudem kommt es immer auch auf Ihr Bedürfnis an. Lassen Sie sich Ihre individuelle Mischung zusammenstellen. Wir beraten Sie gerne.

Baldrian (Valeriana officinalis)

Baldrian ist durch seine beruhigende Wirkung bekannt. Jedoch spielt die Dosierung eine wichtige Rolle. Bei zu niedriger Dosierung kann es paradoxerweise zu Unruhezuständen kommen. Typische Anwendungsgebiete: Unruhezustände, nervös bedingte Einschlafstörungen, Unruhe und Gedankenflucht sowie Überempfindlichkeit aller Sinne.

Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi)

Die Blätter der Bärentraube haben eine entzündungshemmende, antibakterielle und antiadhäsive Wirkung. Typische Anwendungsgebiete: Die klassische Anwendung ist bei Blasenentzündung. Die Bärentraube sollte nur im Akutfall und nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Brennnessel (Urtica dioica)

Die Brennnessel wirkt harntreibend und entzündungshemmend.

Typische Anwendungsgebiete: Brennnessel wird zur Ausleitung und Entgiftung über die Niere, bei Stoffwechselkrankheiten wie Rheuma, Gicht, Allergien, nesselsuchtartigen Hautkrankheiten und vor allem bei entzündlichen Erkrankungen der Harnwege angewendet.

Efeu (Hedera helix)

Der Efeu ist vor allem durch seine hustenlösende, auswurffördernde, krampflösende und entzündungshemmende Wirkung bekannt.

Typische Anwendungsgebiete: krampfartiger und verschleimter Husten, Keuchhusten sowie akute und chronischentzündliche Bronchialerkrankungen.

Fenchel (Foeniculum vulgare)

Der Fenchel wirkt vor allem hustenlösend, krampflösend, blähungstreibend und milchbildungsfördernd. Typische Anwendungsgebiete: Fenchel ist ideal bei Säuglingen, welche unter Bauchkrämpfen zum Beispiel durch Blähungen leiden, sowie bei Stillenden, welche die Milchbildung anregen möchten. Zudem wird er häufig als Begleittherapie bei Husten eingesetzt.

Goldrute (Solidaginis virgaurea)

Goldrute wirkt harntreibend, entzündungshemmend, schmerzstillend und schwach krampflösend. Typische Anwendungsgebiete: Die Goldrute wird vor allem bei Erkrankungen der ableitenden Harnwege angewendet. Sei es zur Vorbeugung und Behandlung von Blasenentzündung oder auch bei Nierenstein und Nierengriess als Begleittherapie oder zur Vorbeugung.

Hafer (Avena sativa)

Hafer hat eine beruhigende Wirkung und gilt als nervenstärkend und aufbauend. Typische Anwendungsgebiete: bei Erschöpfungszuständen, Schlafstörungen, bei Überforderungen, zur Stärkung nach Krankheiten und zur Unterstützung bei Suchtbehandlungen.

Himbeere (Rubus idaeus)

Himbeerblättertee wirkt wehenfördernd und gewebslockernd. Typische Anwendungsgebiete: Als typischer Frauentee werden Himbeerblätter ab der 35. Schwangerschaftswoche zur Lockerung der Muskulatur des kleinen Beckens eingesetzt. Zudem erhöht es die Empfindlichkeit der Gebärmutter gegenüber Wehen.

Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)

Rosskastanie wirkt venenstärkend, entstauend, gewebeentwässernd, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Typische Anwendungsgebiete: Die Rosskastanie ist das Mittel bei Venenbeschwerden oder zur Vorbeugung von venösen Problemen. Zudem wirkt es gut bei Hämorrhoiden und offenen Beinen.

Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)

Johanniskraut wirkt nervenstabilisierend, stimmungsaufhellend, entzündungshemmend und schmerzlindernd. Typische Anwendungsgebiete: Johanniskraut ist meist die erste natürliche Variante bei depressiver Verstimmung und Nervenschwäche. Zudem kann es bei Angstzuständen, nervöser Unruhe und bei Folgen von Nervenverletzungen eingesetzt werden.

Kamille (Matricaria chamomille)

Die Kamille wirkt entzündungshemmend, krampflösend, schmerzlindernd und beruhigend. Typische Anwendungsgebiete: Als entzündungshemmende Arzneipflanze wirkt die Kamille bei Zahnungsbeschwerden und Entzündungen der Atemwege. Ebenfalls hat sie eine krampflösende und entzündungshemmende Wirkung auf die Verdauungsorgane.

Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus)

Die Kapuzinerkresse wird oft auch als natürliches Antibiotikum durch ihre antibakterielle Wirkung bezeichnet. Ausserdem wirkt sie antiviral, fungizid und immunstimulierend. Typische Anwendungsgebiete: Infektionen der Harnwege, zur Unterstützung bei Pilzerkrankungen, grippale Infekte, Bronchitis und Rachenentzündung.

Lavendel (Lavandula angustifolia)

Der Lavendel ist für seine beruhigende, entspannende und nervenstärkende Wirkung bekannt. Typische Anwendungsgebiete: Der Lavendel wirkt ideal bei Nervosität, Einschlafstörungen und damit verbundene Magen-Darm-Beschwerden. Der Lavendel kann sehr gut ab dem Säuglingsalter eingesetzt werden.

Lindenblüte (Tilia tomentosa)

Die Lindenblüte wirkt in erster Linie schweisstreibend und ausscheidend. Zudem hat sie auch positive Eigenschaften auf den Stoffwechsel. Typische Anwendungsgebiete: Die Lindenblüte findet Anwendung bei fiebrigen Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten.

Löwenzahn (Taraxacum officinalis)

Der Löwenzahn hat durch den hohen Bitterstoffanteil eine gallenflussfördernde Wirkung und unterstützt den Fettstoffwechsel. Typische Anwendungsgebiete: Der Löwenzahn ist ideal nach einer fetthaltigen Mahlzeit, bei Leber-Galle-Schwäche und zur Anregung des Stoffwechsels.

Mariendistel (Carduus marianus)

Die Mariendistel ist das Lebermittel neben dem Löwenzahn. Sie wirkt nicht nur leberanregend sondern auch schützend und regenerierend auf die Leberzellen. Typische Anwendungsgebiete: Therapie von Leberschäden, die durch Lebergifte wie Umweltgifte, Medikamente und Genussmittel hervorgerufen wurden. Diese Pflanze dürfte weit mehr Anwendung und Beachtung finden, um Leberschäden vorzubeugen.

Melisse (Melissa officinalis)

Die Melisse wirkt beruhigend, krampflösend, blähungswidrig und antiviral. Typische Anwendungsgebiete: Die Melisse ist meist die erste Wahl bei nervösen Magen-Darm-Beschwerden. Allgemein kann sie sehr gut bei psychovegetativen Beschwerden eingesetzt werden. Die antivirale Wirkung wird vor allem bei der äusserlichen Fieberblasenbehandlung genutzt.

Passionsblume (Passiflora incarnata)

Die Passionsblume wirkt beruhigend und krampflösend. Typische Anwendungsgebiete: psychische Unruhezustände, Schlafstörungen und bei psychosomatischen Beschwerden wie Schmerzen in der Herzgegend und Spannungskopfschmerzen.

Pfefferminz (Mentha piperita)

Der Pfefferminz riecht nicht nur gut, sondern wirkt auch gut. Er zeichnet sich durch seine krampflösende, gallentreibende und blähungswiedrige Wirkung aus. Typische Anwendungsgebiete: krampfartige Beschwerden im Magen-Darm- Bereich sowie der Gallenblase, Übelkeit und Blähungen.

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Der Rosmarin ist mit seiner anregenden Wirkung unter den Arzneipflanzen relativ selten. Typische Anwendungsgebiete: Das Hauptanwendungsgebiet des Rosmarins ist ein zu niedriger Blutdruck, ebenso allgemeine Kreislaufbeschwerden.

Salbei (Salvia officinalis)

Der Salbei wirkt antibakteriell, antiviral, fungizid, adstringierend und schweisstreibend. Typische Anwendungsgebiete: ideal zur äusserlicher Anwendung bei Mundund Rachenentzündungen sowie bei Heiserkeit. Zur innerlichen Anwendung bei Hitzewallungen und vermehrter Schweissbildung.

Thymian (Thymus vulgaris)

Der Thymian zeichnet sich durch seine hustenlösende auswurffördernde und krampflösende Wirkung aus. Typische Anwendungsgebiete: produktiver Husten oder auch trockener Husten mit mangelnder Schleimbildung. Der Vorteil von Thymian ist, dass er auch bei Kleinkindern problemlos angewendet werden kann.

Weissdorn (Crataegus)

Der Weissdorn erhöht die Frequenz des Herzmuskels und die Blutzufuhr im Herzen. Typische Anwendungsgebiete: Der Weissdorn wirkt ideal bei einem Druckund Beklemmungsgefühl in der Herzgegend, kreislaufbedingten Müdigkeitsanfällen, Herzschwäche und Altersherz sowie leichten Herzrhythmusstörungen.