Topwell Apotheken AG

Gesundheitstipps zum Thema «Schmerzen und Rheuma»

Schmerzen und rheumatische Beschwerden sind oft langwierig. Umso wichtiger ist es, den Gesamtorganismus möglichst wenig zu belasten. Schmerzen haben die primär positive Funktion, eine körperliche Reaktion zu erzwingen, die den Heilungsprozess fördert. Eine ausreichende Behandlung mit nicht-medikamentösen Massnahmen, Schmerzmitteln und lokalen Mitteln ist wichtig, um chronischen Schmerzen vorzubeugen.

Tipps bei Schmerzen und rheumatischen Beschwerden:

  • Versuchen Sie es zuerst mit Entspannungsübungen, Massagen oder Auflage einer Wärmflasche.
  • Die lokale Anwendung einer Crème gegen Schmerzen belastet den Gesamtorganismus im Vergleich zur innerlichen Anwendung von Tabletten weniger.
  • Nehmen Sie Schmerzmittel nicht länger als zwei Wochen, ohne Ihren Arzt zu informieren. Verwenden Sie Schmerzmittel genau nach Vorschrift und nie mehr als die empfohlene Höchstdosis.
  • Achten Sie darauf, bei Tendenz zu trockener Haut, eine pflegende Crème gegen Schmerzen ohne Alkohol zu verwenden. Gels und Emulgels enthalten Alkohol, was die Haut austrocknen kann.
  • Bei Schmerzen und rheumatischen Beschwerden sollte man frühzeitig ein Schmerzmittel nehmen (z.B. DOLOCYL® Crème und bei sehr starken Schmerzen zur Verstärkung zusätzlich DOLOCYL® Tabletten).


Ernährung

  • Berücksichtigen oder bevorzugen Sie allgemein mehr pflanzliche Nahrungsmittel.
  • Achten Sie auf reichlich ungesättigte Fettsäuren (Bsp. aus Leinöl oder Rapsöl).
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffzufuhr.
  • Trinken Sie pro Tag mindestens zwei Liter ungesüsste Getränke.


Bewegung

  • Trainieren Sie die Muskulatur, damit Belastungen besser abgefangen werden können.
  • Bevorzugen Sie gelenkschonende Sportarten und achten Sie auf eine gute Ausrüstung und gutes Schuhwerk.
  • Vermeiden Sie starke Belastungen. Verzichten Sie auf das Heben oder Tragen schwerer Gegenstände.
  • Vermeiden Sie zu langes Sitzen.

Topwell-Produktempfehlung

Topwell Videotipp

Wir empfehlen Ihnen das YouTube-Video von Rheumaliga Schweiz mit den wesentlichen Elementen einer erfolgreichen Behandlung der rheumatoiden Arthritis:



Folgende unserer Topwell Apotheken sind Rehumatheraphie-Spezialisten:

Rosen in Zürich

Volta in Basel

Rheuma ist die Volkskrankheit Nummer 1

Zwei Millionen Menschen leiden in der Schweiz unter Rheuma, mehrheitlich ältere Menschen. Es kann aber auch Jugendliche und Kinder treffen. Nicht alle haben die gleichen schmerzhaften Beschwerden, denn Rheuma ist der Sammelbegriff für über zweihundert verschiedene Erkrankungen. Wir trafen drei Patienten, einen Arzt und einen Apotheker, erhielten Einblick in ihren Alltag und sprachen über persönliche Erfahrungen.

Dr. Luigi Rausa führt die Topwell Apotheke Berninaplatz in Zürich. Bereits seit seinem Pharmaziestudium beschäftigt sich der junge Apotheker intensiv mit dem Thema Schmerz und den dazugehörigen Therapieformen.

Wie kündet sich Rheuma an?
Die meisten Patienten klagen über Schmerzen in den Gelenken sowie Bewegungseinschränkungen, sehr typisch sind Finger, Füsse oder Schultern. Je nach Erkrankung können die befallenen Stellen geschwollen sein. Statistiken zeigen, dass Frauen öfters von Rheuma betroffen sind als Männer. Wichtig ist auf jeden Fall, dass bei einem Verdacht sofort Abklärungen getroffen werden. Die frühzeitige Behandlung vermindert eine Ausbreitung der Krankheit sowie bleibende Schäden an Gelenken und weiteren Organen wie der Lunge oder dem Herzen.

Ist bei Gelenkschmerzen sofort ein Arzttermin nötig?
Sofern die Schmerzen nicht durch einen Unfall bedingt sind, können in der Apotheke erste Tests ohne Terminvereinbarung gemacht werden. Mittels kleinem Fingerpiks entnehmen wir den Wert der CR-Eiweisse. Ist der Wert überdurchschnittlich hoch, weist dies auf eine Entzündung hin. Sofern andere Erkrankungen ausgeschlossen werden können, kann dies ein Indiz für ein vorliegendes rheumatisches Leiden sein. Dann empfehlen wir dem Patienten, einen Arzt aufzusuchen. Sollte die Beweglichkeit der betroffenen Gelenke bereits stark eingeschränkt sein, wäre ein direkter Gang zum Arzt ebenfalls sinnvoll.

Was hilft bei rheumatischen Schmerzen?
Dafür gibt es keine Pauschalantwort. Neben der klassischen Schulmedizin gibt es einige therapieunterstützende Möglichkeiten. Für mich ist der regelmässige, persönliche Kontakt zum Patienten essentiell. Durch Beobachtung und gemeinsame Gespräche kann ich ergänzende Mittel empfehlen, aber auch vor gefährlichen Kombinationen von Medikamenten warnen. Wir Apotheker stellen immer wieder fest, dass Patienten die Übersicht über ihre verschiedenen Arzneimittel verloren haben. In solchen Fällen fungieren wir als zentrale Stelle, die alle verschriebenen und rezeptfreien Medikamente eines Patienten einspeichert. Eine enge Begleitung ermöglicht mir zudem, die psychische Ebene des Klienten miteinzubeziehen. Häufig leiden Rheumapatienten aufgrund ihres Dauerschmerzes auch unter Angst, Depressionen oder Schlafstörungen. Diese Begleiterscheinungen lassen sich durch individuelle Pflanzenmischungen ganz ohne Nebenwirkungen behandeln.
Erstaunliche Erfolge machte ich, um die rheumatischen Beschwerden zu behandeln, auch mit der Teufelskralle. Das ist eine Heilpflanze, welche bei leichten Arthrosen hilft. Ihre Wirkung entfaltet sich aber erst nach zirka zwei Wochen. Nicht zu empfehlen ist die Teufelskralle bei Personen mit Magengeschwüren, Magenbrennen oder Gallensteinen.

Welche Rolle spielt Sport und Bewegung bei Rheumapatienten?
Durch den chronischen Schmerz sehen Betroffene häufig von Bewegung und sportlichen Betätigungen ab. Dadurch sind die erkrankten Gelenke meist schlecht durchblutet. Bewegung sollte vor allem dann in Betracht gezogen werden, wenn sich der Körper in einer tendenziell schmerzfreieren Ruhephase befindet. Schwimmen, Fahrradfahren, Yoga oder Dehnübungen eigenen sich besonders gut. Während Rheumaschüben, also in einer Akutphase, müssen die Gelenke geschont und die Aktivitäten reduziert werden.

Welche Tipps geben Sie Betroffenen weiter?
Ich unterstreiche immer wieder, wie wichtig die Ernährung ist. Vielen ist nicht bewusst, was alleine durch gesundes Essen erreicht werden kann. Generell rate ich, so gut es geht, Zucker zu meiden. Zucker wirkt auf unseren Körper wie Gift. Speziell bei entzündlichem Rheuma empfehle ich die ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren, sie wirken entzündungshemmend. Genügend Schlaf, wenig Stress, regelmässiger Sport, ausreichendes Wassertrinken und halbjährliches bis jährliches Bluttesten gehören ebenfalls zu meinen Tipp-Favoriten.

Die Schmerzen in meinen Fingern sind weg!

Peter Burri kennt seit letztem Winter den Grund für die Schmerzen in seinen Fingern – die Arthrose ist schuld. Der Zürcher Unternehmer weiss aber aus Erfahrung, wo er den besten Rat für einen möglichst schmerzfreien Alltag erhält.

Gab es schon früher Anzeichen einer Arthrose?
Diesen Winter hatte ich zum ersten Mal konstante Schmerzen in den Fingern. Zuvor hatte ich nur phasenweise Schwierigkeiten, die wieder vorbeigingen. Beim Untersuch waren sich die Spezialisten sicher; ich leide unter Arthrose. Wahrscheinlich ist das ein kleiner Erbvorbezug meiner Mutter. An schlimmen Tagen konnte ich nicht mal mehr tippen, keine Türschlösser und Trinkflaschen mehr öffnen. Also bestellte ich mir Kompressionshandschuhe, die mir aber nicht zum gewünschten Erfolg verhalfen.

Teilen Sie mit uns Ihr Geheimrezept gegen Arthrose?
Weil mir Luigi Rausa aus der Topwell Apotheke Berninaplatz schon bei anderen Anliegen wie Heuschnupfen eine grosse Hilfe war, suchte ich ihn erneut auf. Er empfahl mir den CH’i-Spray und Roll-on, vor allem aber zeigte die Teufelskralle unglaubliche Wirkung. Dank der Heilpflanze brauche ich die Kompressionshandschuhe nicht mehr und die Schmerzen sind verschwunden. Ich kann nur jedem und jeder ans Herz legen, sich ganzheitlich beraten zu lassen. Meine Erfahrung zeigt: Die Kombination aus Arzt und Apotheker führte stets zu den erfreulichsten Resultaten.

Rheuma hat verschiedene Gesichter