Topwell Apotheken AG

Wissenswertes rund um das Thema «Sonnenschutz»

Den Sommer geniessen... Was gibt es Schöneres als Sonnenstrahlen auf der Haut? Als wohlige Wärme, die sich im ganzen Körper ausbreitet?

Den Sommer geniessen

Doch – Sie wissen es! – so wohl die Sonne tut, so gefährlich sind ihre UV-Strahlen für uns. Ohne dass wir es spüren, dringen schädigende Strahlen in die Haut ein. Ein Sonnenbrand kann uns Stunden später zeigen, dass die Haut strapaziert wurde. In Form von Falten, Pigmentflecken, im schlimmsten Fall von Hautkrebs mit lebensbedrohlichen Folgen bekommen wir Jahre später die Quittung für leichtfertiges Bräunen.

Das darf nicht passieren! Eine Vielzahl von Sonnenschutzprodukten wird angeboten. Das Wissen über die Schädlichkeit der UV-Strahlung ist vorhanden. In unserer Topwell Apotheke bieten wir Ihnen den massgeschneiderten Sonnenschutz für Ihre ganz individuellen Bedürfnisse.

Topwell-Produktempfehlung

Was ist bei der Dosierung von Sonnencreme zu beachten?

Die optimale Wirkung des Sonnenschutzes kann nur dann gewährleistet werden, wenn genügend Sonnencreme aufgetragen wird.

Als Anhaltspunkt gilt: 100 ml Sonnenschutz pro Woche für eine erwachsene Person. Wird zu wenig Sonnencreme aufgetragen, können Rötungen oder gar ein Sonnenbrand die Folge sein.

Wer schützt die Beschützerin?

Schwitzen, fühlen, Wunden schliessen, heilende Wirkstoffe aufnehmen: Unsere Haut hat vielfältige Aufgaben. Sie gleicht die Körpertemperatur aus und schirmt uns vor vielen Krankheitserregern, schädigenden Substanzen und vor UV-Strahlung ab.

Doch unsere Haut ist auch empfindlich: Bei zu viel Strahlung reagiert sie mit Stress. Die Oberhaut verdichtet sich. Die Pigmentzellen bilden den Farbstoff Melanin – die Haut wird braun. Bräune ist eine Schutzreaktion der Haut – und ein Zeichen, dass sie spätestens jetzt selbst Schutz braucht.

«Unsere Haut braucht aktiven Schutz»

Was bewirken Sonnenstrahlen auf unserer Haut?

Sonnenlicht blendet. Sonnenstrahlen bestehen aber nur zur Hälfte aus sichtbarem Licht.

Infrarotstrahlen wärmen. UV-Strahlen sind weder sichtbar noch spürbar.

UV-A-Strahlen dringen in die tiefen Hautschichten ein und führen zu:

  • Sofortrötung
  • Hautalterung
  • «Sonnenallergie»
  • Erbgutschädigung, Risiko für Hautkrebs


UV-B-Strahlen dringen in die Oberhaut oder Epidermis ein und führen zu:

  • Sonnenbrand
  • Erbgutschädigung, Risiko für Hautkrebs


«UV-Strahlung erhöht das Hautkrebsrisiko»

Was sind die Schattenseiten der Sonne?

Die Haut vergisst keinen Sonnenbrand: Rötungen verschwinden zwar wieder, aber die Schäden bleiben in unseren Zellen gespeichert. UV-Strahlung ist eine der Hauptursachen für die Entstehung von Hautkrebs.

Die gefährlichste Form ist der schwarze Hautkrebs, das sogenannte maligne Melanom. Jährlich erkranken laut Schweizerischer Krebsliga in der Schweiz rund 1900 Menschen am malignen Melanom, zirka 270 sterben daran. Die Schweiz gehört zu den Hochrisikoländern: Veranlagung und wahrscheinlich ein sonnenorientiertes Freizeitverhalten tragen zu einem Anstieg der Hautkrebsfälle bei.

Maligne Melanome in fortgeschrittenem Stadium sind meist nicht heilbar. Wichtig ist die Früherkennung: Pigmentflecken oder «Leberflecken» sollen regelmässig untersucht werden.

«Sonnenbrände vermeiden – Pigmentflecken untersuchen lassen»

Was sind weitere Schattenseiten der Sonne?

Eine «Sonnenallergie» kann sich zeigen mit gerötetem, juckendem oder brennendem Hautausschlag, mit Bläschen, Pickel oder Quaddeln. Eine Allergie im engeren Sinn liegt dabei nicht vor. Es handelt sich um Lichtdermatosen, die zu 90 % durch UV-A-Strahlen verursacht werden.

«Mallorca-Akne», eine weitere Hautreaktion, kann zum Beispiel auftreten, wenn UV-Strahlung mit stark fettenden und emulgatorhaltigen Pflege- und/oder Sonnenschutzprodukten zusammenwirkt.

Auch Medikamente, zum Beispiel gewisse Antibiotika und Schmerzmittel, können bei Sonneneinstrahlung zu Ausschlägen führen.

Sonne kann zudem die Entstehung von Fieberbläschen fördern.

Sonneneinstrahlung verstärkt und beschleunigt die Bildung von Falten und kann Pigmentflecken verursachen.

Was sind die Sonnenseiten der Sonne?

Die Sonne hat nicht nur Schattenseiten. Der Körper braucht regelmässig etwas Sonneneinstrahlung, um Vitamin D3 bilden zu können. Gesicht, Hände und Unterarme dreimal wöchentlich zehn Minuten zu sonnen, genügt.

Vitamin D3 ist unter anderem notwendig, um die Knochen stark und widerstandsfähig zu machen. Genaueres können Sie dem Ratgeber «Osteoporose» entnehmen. Weitere gesundheitsschützende Wirkungen von Vitamin D werden zurzeit untersucht.

Vitamin-D3-Mangel sollte nicht mit langen Sonnenbädern kompensiert werden. Vitamin-D3-Präparate zum Einnehmen sind in Ihrer Topwell Apotheke erhältlich.

«Sonnenlicht fördert die Vitamin-D-Produktion»

Was ist wichtig beim Sonnenschutz?

Früher ging man davon aus, dass UV-A-Strahlen «nur» für vorzeitige Hautalterung, UV-B-Strahlen hingegen für Hautkrebs verantwortlich sind. Heute weiss man, dass UV-B- und UV-AStrahlen Hautkrebs verursachen können.

Sich nicht direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen, ist deshalb die beste Hautkrebsvorsorge: Schatten, geeignete Kleidung und Sonnenschutzprodukte bewahren vor zu viel UV-Strahlung.

Wählen Sie ein hochwertiges Sonnenschutzprodukt aus der Apotheke

  • mit UV-A- und UV-B-Schutzwirkung
  • mit einem Lichtschutzfilter, der Ihren Bedürfnissen entspricht
  • mit einem Lichtschutzfaktor (LSF oder Sun Protection Factor, SPF), der Ihrem Hauttyp angepasst ist.


Auch mit hohen und mittleren Lichtschutzfaktoren ist eine Bräunung möglich. Verzichten Sie nicht auf Lichtschutz, um schneller braun zu werden.

«Sonnenschutz ist so individuell wie Sie»

Welches Sonnenschutzprodukt eignet sich für mich?

Jede Haut hat eine Eigenschutzzeit: Extrem helle Haut kann nur zirka drei Minuten ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden, bevor ein Sonnenbrand entsteht.

Der Lichtschutzfaktor (LSF) verlängert diesen Schutz.

Ein LSF von 20 bedeutet:
Individuelle Eigenschutzzeit  20 = maximale Zeitdauer, bis ein Sonnenbrand droht.

Achtung: Im Hochgebirge, am Meer, in den Tropen verkürzt sich die Eigenschutzzeit. Zudem muss das Produkt dick genug aufgetragen werden.

Chemische oder physikalische Filter?
UV-Filter schützen die Haut vor UV-Strahlung. Dabei wandeln chemische Lichtschutzfilter unter der Haut schädliche Strahlung in harmlose Wärme um.

Mineralische oder physikalische Filter hingegen reflektieren die Strahlung. Sie dringen nicht in die Haut ein und sind sehr geeignet für Kinder. Die Filter werden oft kombiniert.

«Einmal eincremen: 30 ml oder 10 TL Sonnencreme»

Welchen Hauttyp haben Sie?

Ordnen Sie sich einem der folgenden Hauttypen zu. Die Einteilungskriterien sind wissenschaftlich anerkannt.

Hauttyp 1
Sehr helle Haut, rotes, hellblondes Haar, viele Sommersprossen, hellblaue, -graue, -grüne Augen, bei jeder Sonnenexposition Hautrötung resp. Sonnenbrand, keine Bräunung. Eigenschutzzeit: max. 10 min.

Hauttyp 2
Helle oder blasse Haut, blondes Haar, oft Sommersprossen, blaue, graue, grüne, eher helle Augen, fast immer Hautrötung resp. Sonnenbrand, selten Bräunung. Eigenschutzzeit: 10 – 20 min.

Hauttyp 3
(Hell)beige Haut, evtl. mit goldenem Unterton, wenig Sommersprossen, braunes Haar, helle oder dunkle Augen, manchmal Hautrötung resp. Sonnenbrand, manchmal Bräunung. Eigenschutzzeit: 20 – 30 min.

Hauttyp 4
Beige Haut, dunkelbraunes oder schwarzes Haar, dunkle Augen; wenig Wahrscheinlichkeit für Hautrötung resp. Sonnenbrand, Tendenz zu rascher Bräunung. Eigenschutzzeit: mehr als 30 min.

Hauttyp 5
Olivefarbene, dunkle Haut, schwarzes Haar, dunkle Augen, selten Hautrötung resp. Sonnenbrand, rasche Bräunung. Eigenschutzzeit: mehr als 60 min.

Hauttyp 6
Dunkelbraune, schwarze Haut, schwarzes Haar, dunkle Augen. Auch wenn es nicht zu Hautrötungen resp. Sonnenbrand kommt, besteht ein Risiko für Hautkrebs. Eigenschutzzeit: mehr als 90 min.

Bringen Sie den Hauttyptest in Ihre Topwell Apotheke und lassen Sie sich beraten. Quelle: www.skincancer.org

Wie unterstützt mich meine Topwell Apotheke?

Je nach Hauttyp und Freizeitgewohnheiten, nach Reisezielen, Jahreszeiten usw. empfehlen wir Ihnen das individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Sonnenschutzmittel.

«Sonnenallergie»?
Fettfreie Produkte mit hohem LSF, meist Gels oder Fluids, und Produkte ohne Emulgatoren werden von «Sonnenallergikern» und Menschen, die zu Hautunreinheiten neigen, oft besser vertragen als Cremes. Sonnenmilch ist dünnflüssiger und besser für den ganzen Körper geeignet.

Anspruchsvolle Haut?
Hautbefeuchtende Eigenschaften eines Sonnenschutzmittels lassen trockene Haut strahlen; straffende Inhaltsstoffe sind ein weiterer Zusatznutzen. Für das Gesicht sind Sonnenschutzprodukte erhältlich, die die Tagespflege ersetzen können. Nach der Sonneneinstrahlung sind pflegende, hautregenerierende und kühlende «Après-Soleil-Produkte» ein Muss.

«Creme, Gel, Fluid? Lassen Sie sich beraten!»

Wie schütze ich mich in jeder Situation?

Empfindliche Kinderhaut
In den ersten sechs Lebensjahren ist die Haut besonders sonnenempfindlich. Kinderhaut braucht immer einen hohen Lichtschutzfaktor, wasserfeste Produkte, Kleidung evtl. mit UV-Schutz, Hut mit Nackenschutz und Brille. Säuglinge sollten gar nicht der Sonne ausgesetzt werden.

Empfindliche Haut im Alter
Immer mehr ältere Menschen haben zum Beispiel am Kopf und im Gesicht Hautkrebsvorstufen, sogenannte aktinische Präkanzerosen. Eine ärztliche Behandlung ist hier notwendig, Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 50+ ist empfohlen.

Strahlung im Wasser
Selbst im 50 cm tiefen Wasser sind noch 60% der UVB- und 85 % der UVA-Strahlen messbar. Im und am Wasser wasserfeste Sonnenschutzmittel verwenden und nach dem Baden und Abtrocknen neu eincremen.

Nach Baden erneut auftragen
Ein Sonnenschutz, der mit «wasserfest» gekennzeichnet ist, gewährleistet einen UV-Schutz während, jedoch nicht nach dem Baden. Er muss nach dem Aufenthalt im Wasser erneut aufgetragen werden.

Schutz den ganzen Tag
Sonnenschutzprodukte mit Liposomen, welche durch die spezielle Wirkung den ganzen Tag halten, müssen nicht erneut aufgetragen werden. Diese Produkte sind mit Daylong oder Allday beschriftet und eignen sich besonders für Wassersportler und Wasserratten.

Wintersonne
Schneeflächen reflektieren und verstärken die UV-Strahlung. Kombinierten Sonnen-/Kälteschutz verwenden.

«Kinderhaut ist besonders sonnenempfindlich»

Was ist das Wichtigste zum Thema Sonnenschutz?

  • Bleiben Sie zwischen 11 und 15 Uhr im Schatten
  • Tragen Sie Hut, Sonnenbrille und Kleider aus dunklen, dicht gewobenen Stoffen
  • Verwenden Sie ein auf Ihren Hauttyp und Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Sonnenschutzmittel
  • Tragen Sie Sonnenschutzprodukte reichlich (zehn Teelöffel für den ganzen Körper) und ca. 30 Minuten vor dem Sonnenbad auf
  • Cremen Sie «Sonnenterrassen» wie Glatze, Nase, Lippen, Ohren, Schultern, Fussrücken besonders gründlich ein
  • Schützen Sie Kinder äusserst sorgfältig


«Der beste Sonnenschutz: Schatten»

Tipps für helle Hauttypen

  • Nehmen Sie frühzeitig natürliche Sonnenschutzpräparate von innen ein.
  • Wenn immer möglich die Haut mit Kleidung und Kopfbedeckung vor der Sonne schützen.
  • Langsames Angewöhnen der Haut an die Sonne.
  • Tragen Sie ausreichende Mengen Sonnenschutz auf.
  • Verwöhnen Sie Ihre Haut nach der Sonne mit einer feuchtigkeitsspendenden Maske.