Medbase Apotheken AG

Wissenswertes rund um das Thema «Tiergesundheit»

Der Hund, der beste Freund des Menschen – so sagt man. Die Katze, das perfekte Haustier – so sagt man auch. Die Gesundheit Ihrer Haustiere ist uns wichtig.

Was können Menschen zum Tierwohle beitragen?

Neueren Forschungsergebnissen zufolge sind Menschen mit Haustieren gewöhnlich gesünder und glücklicher als solche ohne. Was aber können wir Menschen zum Wohle unserer Haustierlieblinge beitragen?

In diesem Ratgeber finden Sie einen kleinen Überblick und Tipps zum Allgemeinbefinden sowie zu Beschwerden, den häufigsten Erkrankungen und Notfallsituationen bei Hunden und Katzen. Wir zeigen Ihnen auf, wie Sie Ihren Lieblingen helfen, sie unterstützen und ein Leben lang gesund und vital halten können.

Wenn Sie weitere Fragen haben zum Thema Tiergesundheit, beraten wir Sie gerne individuell und kompetent.

Produktempfehlung






Folgende unserer Medbase Apotheke (ehemals Topwell) bieten Tierarzneimittel an:
Medbase Apotheke Winterthur Altstadt (ehemals Topwell Apotheke Altstadt)
Medbase Apotheke Solothurn (ehemals Topwell Apotheke Bahnhof Solothurn)
Medbase Apotheke Dübendorf (ehemals Topwell Apotheke City)
Medbase Apotheke Zürich Kreis 11 (ehemals Topwell Apotheke Kreis 11)
Medbase Apotheke Zürich Kreis 12 (ehemals Topwell Apotheke Kreis 12)



Medbase Apotheke Laufen Stedtli
Medbase Apotheke Basel Volta (ehemals Topwell Apotheke Volta)
Medbase Apotheke Wil (ehemals Topwell Apotheke Weiss)
Medbase Apotheke Winterthur Zentrum Töss (ehemals Topwell Apotheke Zentrum Töss)
Medbase Apotheke Zürich Wiedikon (ehemals Topwell Apotheke Zweier)

Gesundheits-Check

Regelmässige Kontrollen zu Hause helfen erkennen, ob Ihr Hund oder gesund ist. Folgende Checkliste hilft Ihnen allfällige Krankheitssymptome frühzeitig zu erkennen, damit Sie rechtzeitig Gegenmassnahmen ergreifen können. Sollten Sie eine oder mehrere Beschwerden erkannt haben, wenden Sie sich an das Fachpersonal Ihrer Medbase Apotheke (ehemals Topwell).

Schuppen oder schwarze Krümel im Fell?

Gerötete oder tränende Augen?

Vermehrtes Ohrenschmalz oder gar braune bis schwarze Ablagerungen?

Gerötete oder schmerzhafte Ohren?

Wässeriger oder eitriger Nasenausfluss? Häufiges Niesen?

Maulschleimhaut und Zahnfleisch gerötet, verfärbt oder schmerzhaft?

Zahndefekt, verfärbte Zähne oder Zahnstein?

Übler Geruch aus dem Maul? Unangenehmer Maulgeruch?

Tastbare Schwellungen am Körper?

Das Fachpersonal der Medbase Apotheken (ehemals Topwell) hilft Ihnen bei der Auswertung dieser Checkliste. Mehr zu Tierarzneimittel.

Pflegemassnahmen für Ihren Hund

Fellpflege
Entfernen Sie abgestorbene Haare und Schmutz durch Bürsten und/oder Kämmen. Die Ansprüche variieren je nach Hunderasse. Mittel- bis langhaarige Hunde sollten täglich gekämmt werden. Bei rauhaarigen Hunden muss die Unterwolle gründlich ausgebürstet werden. Im Sommer haben alte Hunde oft ein Problem mit dem Wärmeausgleich und fühlen sich wohler, wenn das Fell kurz geschoren ist.

Krallenpflege
Eine regelmässige Krallenkontrolle ist empfehlenswert. Bei den meisten Hunden brauchen die Krallen, wenn überhaupt, selten geschnitten zu werden, wenn sie regelmässig spazieren geführt werden. Die Fortbewegung auf harten Oberflächen wie bspw. dem Trottoir hält die Krallen auf natürliche Art kurz. Nicht geschnittene Krallen hingegen können abbrechen, bluten oder sogar in die Pfote einwachsen. Ein vernehmbares Klickgeräusch auf harten Bodenbelägen bedeutet, dass die Krallen geschnitten werden müssen. Vergessen Sie die Afterkrallen an den Innenseiten der Vorderbeine nicht.

Zahnpflege
Bereits Welpen sollten ans Zähneputzen gewöhnt werden, wenn eine Neigung zu Zahnbelägen erkennbar ist. Speziell geeignet sind Zahnreiniger- Fingerlinge aus Mikrofaser, die man nass macht und damit dem Hund die Zähne putzt. Auch Zahnbürsten und Hundezahnpasta sind erhältlich. Achten Sie darauf, dass alle Milchzähne während des Zahnwechsels ausfallen, damit es nicht zu späteren Zahnfehlstellungen kommt.

Baden
Ist der Hund stark verschmutzt, riecht er stark oder sind seine Haare verfilzt, ist Baden angesagt. Beim Baden werden Schmutzteilchen gelöst und ausgewaschen. Wenn nötig Baden als routinemässige Pflegemassnahme anstreben. Aber Achtung: zu viel Baden kann das Hundefell entfetten. Verwenden Sie niemals ein Shampoo für Menschen, nur spezifische Hundeshampoos, die dem pH-Wert der Hundehaut entsprechen.

So überlisten Sie den Hund bei der Medikamentengabe:
Am besten funktioniert es, wenn Sie Tabletten in kleine Leckerbissen wie bspw. Wurst, Käse oder Butterbrot einarbeiten. Geben Sie den ersten Bissen ohne die Tablette, den zweiten mit der Tablette und den dritten gleich hintennach wieder ohne Tablette. Auch flüssige Medikamente verabreicht man am einfachsten unter einen Leckerbissen gemischt.

Pflegemassnahmen für Ihre Katze

Katzen sind bekannt dafür, dass sie ihre Körperpflege selber übernehmen. Beteiligen Sie sich jedoch an der Körperpflege, trägt dies zur Festigung Ihrer Beziehung zu Ihrer Katze bei und ermöglicht zudem, die Katze auf Anzeichen von Gesundheitsproblemen zu überprüfen.

Fellpflege
Das Fell von Langhaarkatzen neigt zu Verfilzung und sollte deshalb täglich gebürstet werden, während Kurzhaarkatzen ihre Fellpflege durch ausgiebiges Putzen meist selbst erledigen. Frühjahr und Herbst ist Fellwechselzeit mit vermehrtem Haarausfall. Manche Katzen neigen zu Haarballenbildung im Magen mit nachfolgendem Erbrechen. Spezielle Malzpasten wirken einer Haarballenbildung entgegen. Katzen mit Neigung zu Haarballenbildung sollten während der Fellwechselzeit regelmässig gebürstet werden. Verfilzungen im Fell schnellstmöglich entwirren und mit einem Spezialkamm auskämmen. Ist Kämmen nicht möglich, muss die Katze geschert werden.

Krallenpflege
Wenn Ihre Katze viel draussen ist, erledigt sich das Krallenschneiden dank rauen Oberflächen von selbst. Trotzdem sollten Katzenkrallen immer wieder kontrolliert werden. Bei Wohnungskatzen oder älteren Katzen kann es erforderlich sein, die Krallen alle paar Wochen zu schneiden, um zu vermeiden, dass die Krallen in die Pfötchenballen einwachsen, was Schmerzen und Infektionen verursachen kann. Beim Kürzen der Krallen mithilfe einer Krallenzange darauf achten, dass keine Blutgefässe verletzt werden. Der Tierarzt kann Ihnen zeigen, wie Katzenkrallen richtig gekürzt werden.

Zahnpflege
Bereits kleine Kätzchen sollten ans Zähneputzen gewöhnt werden. Spezielle Zahnreiniger-Fingerlinge aus Mikrofaser, die man nass macht und damit der Katze die Zähne putzt, werden im Fachhandel angeboten. Aber auch Zahnbürsten und Katzenzahnpasta gibt es. Darauf achten, dass alle Milchzähne während des Zahnwechsels ausfallen, damit es nicht zu Zahnfehlstellungen bei den bleibenden Zähnen kommt.

Baden
Die meisten Katzen halten überhaupt nichts vom Baden. Sie sind von Grund auf reinliche Haustiere und brauchen nur selten ein Bad. Sollte jedoch im Falle von Hauterkrankungen wie bspw. Hautpilzbefall ein Bad unumgänglich sein, muss die Katze trotzdem mit einem medizinischen Spezialshampoo gebadet werden. Wenn das Fell der Katze verschmutzt ist und stark riecht, ist ebenfalls ein Bad in Betracht zu ziehen. Spezielles Katzenshampoo verwenden, niemals Shampoo für Menschen. Zum Baden der Katze einen grossen Behälter (Wanne) auf einer rutschfesten Matte aufstellen.

So überlisten Sie die Katze bei der Medikamentengabe:
Katzen sind heikel, wenn es darum geht, Medikamente schlucken zu müssen. Tabletten mörsern und in etwas Butter oder Leberwurst einarbeiten. Flüssige Medikamente zusammen mit Sahne, Joghurt oder Quark verabreichen. Eventuell flüssiges Medikament auf ein Stückchen Schinken träufeln und der Katze geben (funktioniert nicht immer).

Gesundheitsgefahren beim Hund

Hunde sind häufig von Parasiten befallen. Zu den wichtigsten gehören Flöhe, Zecken, Darmparasiten sowie Spul-, Haken- und Bandwürmer.

Darmparasiten: Giardien sind einzellige Darmparasiten und für Mensch und Hund ansteckend. Wenn der Hund wiederholt blutige Durchfälle hat, sollte er auf Giardien untersucht werden. Die Ansteckung erfolgt über verschmutztes Wasser, Futter oder den Kot angesteckter Tiere. Eine mehrmalige Behandlung ist nötig, da die Erreger sehr hartnäckig sind.

Würmer (Spul-, Haken- und Bandwürmer): Hunde stecken sich oft mit Würmern an. Vor allem Welpen und Junghunde müssen regelmässig mit wurmabtötenden Medikamenten entwurmt werden. Bei Verdacht auf Wurmbefall sollte eine Kotuntersuchung durchgeführt werden. Einige Wurmarten sind auf Menschen übertragbar. Vor allem bei Kindern können schwere Erkrankungen hervorgerufen werden (Spulwürmer). Hunde sollten deshalb regelmässig mit einem für die jeweilige Wurmart geeigneten Mittel entwurmt werden (nicht jedes Mittel wirkt gegen alle Wurmarten). Hygienemassnahmen sind sehr wichtig, um sich selber nicht anzustecken: Waschen Sie immer die Hände, nachdem der Hund gestreichelt, gebürstet oder anderweitig berührt wurde. Hundebetten und -decken, Fressnäpfe, Pflegeutensilien und Spielzeug waschen Sie am besten regelmässig heiss.

Zecken: Frühling und Herbst sind Gefahrenzeiten für Zeckenbefall. Entweder hat sich eine Zecke bereits am Hund festgesaugt oder der Hund bringt sie auf seinem Fell mit ins Haus und verliert sie dort. Diese Zecken können sich dann am Menschen festbeissen und gefährliche Erkrankungen wie z. B. die Borreliose übertragen. Zecken sollten deshalb vom Hund ferngehalten und konsequent bekämpft werden mit bspw. Zeckenhalsbändern oder Spot-on-Präparaten.

Flöhe: Flohbefall beim Hund ist häufig. In der Umgebung des Hundes, entsprechend auch in der Wohnung, befinden sich Eier, Larven und Puppen (Entwicklungsstadien der Flöhe), aber nur erwachsene Flöhe leben am Hund und saugen Blut. Behandelt wird mit Spot-on-Produkten, die gleichzeitig auch Zecken abtöten und über mehrere Wochen wirken. Bei starkem Flohbefall muss auch die Wohnung von Flöhen befreit werden. Fragen Sie in Ihrer Medbase Apotheke (ehemals Topwell).

Läuse und Haarlinge: Erwachsene Läuse und ihre Entwicklungsstadien leben im Hundefell, saugen Blut und verursachen allergische Hautentzündungen und Juckreiz. Die mit Läusen verwandten Haarlinge ernähren sich von Hautschuppen und Haaren, lösen Juckreiz aus und bewirken, dass sich der Hund die Haut wund kratzt. Spezielle Shampoos und Medikamente schaffen Abhilfe.

Infektionen: Auch der Hund kann von Bakterien, Viren, Pilzen und Einzellern befallen werden. Gegen Bakterien gibt es wirksame Antibiotika und andere effiziente Präparate gegen Pilze und Einzeller. Bei Virenbefall wird das Immunsystem des Hundes mit Medikamenten gestärkt. Junge Hunde (Immunsystem noch nicht voll entwickelt) und alte Hunde (Immunsystem nicht mehr voll funktionsfähig) sind am gefährdetsten. Vorbeugende Impfungen helfen heute bei vielen Infektionskrankheiten, aber bei einigen anderen (Erkältungskrankheiten oder Magen-Darm-Infektionen), die durch Kontakt von Hund zu Hund übertragen werden, können Erreger an Virulenz zunehmen: Der erste Hund ist nur wenig krank und rasch wieder gesund, der nächste und alle folgenden Hunde erkranken immer schwerer. Wichtig ist deshalb, die Weiterverbreitung zu unterbrechen, indem Sie Ihren durchfallerkrankten oder erkälteten Hund bis zum Abklingen der Krankheit von anderen Hunden fernhalten.

Impfungen: Tödliche Infektionskrankheiten bei Welpen können durch Impfungen verhindert werden. Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Ihre Medbase Apotheke (ehemals Topwell) über Impfungen zur Grundimmunisierung und für Wiederholungsimpfungen.

Hitzschlag: Anzeichen sind schweres Hecheln, starker Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, erhöhte Temperatur (>40,5 °C), letztlich Kollaps und Koma. Risikofaktoren sind Wassermangel, beschränkte Raumverhältnisse, übermässige Feuchtigkeit, Fettleibigkeit, intensive Bewegung, hohes Alter, kardiovaskuläre Erkrankungen, mangelnde Akklimatisierung. Risikogefährdet sind Hunderassen mit kurzem Kopf (Boxer, Mops, Pekinese) oder mit langem Fell. Was tun bei Hitzschlag? Schnellst möglich den Tierarzt aufsuchen, denn ein Hitzschlag kann zum Tod führen. Den Hund sofort aus der Hitze an einen kühlen, schattigen Platz bringen, Hundekörper (nicht nur Fell, auch Haut, Bauch- und Laufinnenseiten) ausgiebig mit kühlem Wasser besprühen, Wasser über Zunge und Maul laufen lassen, Körper und Läufe sanft massieren, bis sich die Körpertemperatur normalisiert hat (39,4 °C) oder ein Tierarzt zugegen ist. Werfen Sie den Hund nicht ins kalte Wasser (Schockgefahr)! Hund vorsichtig mit einem Handtuch abtrocknen.

Gesundheitsgefahren bei der Katze

Eine Katze kann grundsätzlich an fast allen Organsystemen und Geweben erkranken. Sie zeigt jedoch nur wenig Symptome, wenn es ihr nicht gut geht. Bei einer Katze lässt sich manchmal nur schwer feststellen, wenn sie sich unwohl fühlt, denn Katzen können Krankheiten sehr gut verbergen. Sie tendieren dazu, sich bei Wetterfühligkeit dem Kontakt mit Personen zu entziehen. Liegt die Katze nur noch auf ihrem Plätzchen oder faucht, wenn man sich ihr nähert, frisst kein Futter mehr oder putzt sich übermässig, dann können dies bereits Anzeichen einer Erkrankung sein. Freilaufkatzen sind häufig von Parasiten befallen, deshalb ist auf verräterische Anzeichen und Abweichungen vom Normalzustand zu achten und allenfalls der Tierarzt zu konsultieren.

Darmparasiten: Giardien sind einzellige Darmparasiten und für Mensch und Katze ansteckend. Wenn die Katze wiederholt blutige Durchfälle hat, sollte sie auf Giardien untersucht werden. Die Ansteckung erfolgt über verschmutztes Wasser, Futter oder den Kot angesteckter Tiere. Jungkatzen aus Tierheimen oder grösseren Zuchten sind besonders gefährdet und können v. a. Kinder anstecken. Eine mehrmalige Behandlung der Katze ist nötig, da die Erreger sehr hartnäckig sind.

Würmer (Spul-, Haken- und Bandwürmer): Vor allem frei laufende Katzen stecken sich mit Würmern an. Katzen müssen deshalb regelmässig mit wurmabtötenden Medikamenten entwurmt werden. Bei Verdacht auf Wurmbefall Kotuntersuchungen beim Tierarzt durchführen lassen. Sind keine Wurmeier feststellbar, ist auch keine Entwurmung notwendig.

Einige Wurmarten sind auf Menschen übertragbar. Vor allem bei Kindern können schwere Erkrankungen hervorgerufen werden (Spulwürmer). Katzen sollten deshalb regelmässig mit einem geeigneten Wurmmittel entwurmt werden (nicht jedes Mittel wirkt gegen alle Wurmarten). Um sich nicht anzustecken, sind Hygienemassnahmen äusserst wichtig: Sofort Hände waschen, nachdem die Katze gestreichelt, gebürstet oder anderweitig berührt wurde. Auch Hygienemassnahmen in der Umgebung der Katze helfen zu vermeiden, dass sich die Katze immer wieder mit Wurmeiern ansteckt: Katzenklo sofort nach Kotabsatz reinigen und den Kot über den Hausmüll (nicht Kompost!) beseitigen sowie Katzendecken, Fressnäpfe, Pflegeutensilien und Spielzeug der Katze regelmässig heiss waschen.

Zecken: Frei laufende Katzen sind im Frühling und Herbst häufig von Zecken befallen. Entweder hat sich eine Zecke bereits an der Katze festgesaugt oder die Katze bringt sie auf ihrem Fell mit ins Haus und verliert sie dort. Diese Zecken können sich dann am Menschen festbeissen und gefährliche Erkrankungen wie z. B. die Borreliose oder Hirnhautentzündung übertragen. Zecken sollten deshalb von der Katze ferngehalten und konsequent bekämpft werden mit bspw. Zeckenhalsbändern oder Spot-on-Präparaten.

Flöhe: Katzen werden häufig von Flöhen befallen. In der Umgebung der Katze, entsprechend auch in der Wohnung, befinden sich Eier, Larven und Puppen (Entwicklungsstadien der Flöhe), aber nur erwachsene Flöhe saugen auf der Katze Blut. Behandelt wird mit modernen Spot-on-Produkten, die gleichzeitig auch Zecken abtöten und über mehrere Wochen wirken. Um die Vermehrung der Flöhe zu unterbrechen, gibt es Präparate mit Wachstumsregulatoren, die aus Floheiern keine Flöhe mehr entstehen lassen. Bei starkem Flohbefall muss auch die Wohnung von Flöhen befreit werden. Fragen Sie in Ihrer Medbase Apotheke (ehemals Topwell).

Läuse und Haarlinge: Erwachsene Läuse und ihre Entwicklungsstadien leben im Katzenfell, saugen Blut und verursachen allergische Hautentzündungen und Juckreiz. Die mit Läusen verwandten Haarlinge ernähren sich von Haaren, Hautschuppen und -absonderungen, lösen starken Juckreiz aus und bewirken, dass sich die Katze wund kratzt. Spot-on-Präparate schaffen Abhilfe.

Infektionen: Wie beim Menschen sind auch bei Katzen Bakterien, Viren, Pilze und Einzeller die Auslöser für Infektionskrankheiten. Dagegen gibt es wirksame Antibiotika (Bakterien) und effiziente Präparate gegen Pilze und Einzeller. Bei Virenbefall wird das Immunsystem der Katze mit Medikamenten gestärkt. Junge Katzen (Immunsystem noch nicht voll entwickelt) und alte Katzen (Immunsystem nicht mehr voll funktionsfähig) sind am gefährdetsten. Katzen mit angeborener Immunschwäche und Infektionskrankheiten wie FIV (felines Immunschwäche-Virus) sind besonders anfällig. Vorbeugende Impfungen sind angesagt bei Infektionskrankheiten wie Katzenseuche, Katzenschnupfen, Leukose oder Tollwut. Bei einigen anderen Infektionskrankheiten, die durch Kontakt von Katze zu Katze übertragen werden (Magen-Darm-Infektionen und Erkältungskrankheiten), können Erreger an Virulenz zunehmen: Die erste Katze ist nur wenig krank und rasch wieder gesund, die nächste und alle folgenden Katzen erkranken immer schwerer. Wichtig ist deshalb, die Weiterverbreitung zu unterbrechen und die durchfallerkrankte oder erkältete Katze bis zum Abklingen der Krankheitserscheinungen nicht in Kontakt mit anderen Katzen zu bringen.

Impfungen: Tödliche Infektionskrankheiten können durch Impfungen verhindert werden. Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Ihre Medbase Apotheke (ehemals Topwell) über Impfungen zur Grundimmunisierung und für Wiederholungsimpfungen.

Hilfe bei Hunde-Notfällen

Wenn sich Ihr Hund verletzt oder ein unerwarteter medizinischer Notfall eintritt, müssen Sie schnell und wirkungsvoll handeln. Dies kann über Leben und Tod entscheiden.

Bewegen Sie Ihren Hund nicht unnötig und gehen Sie generell vorsichtig um. Sie sollten unbedingt berücksichtigen, dass verletzte und verängstigte Hunde auch Personen beissen können, die sie kennen und lieben.

→ Wenn Sie Ihren Hund nicht sofort zum Tierarzt bringen können, fragen Sie in Ihrer Medbase Apotheke (ehemals Topwell), bevor Sie selber handeln.

→ Verabreichen Sie dem Hund niemals etwas über das Maul, wenn das Tier bewusstlos ist, Krämpfe hat oder erbricht.

→ Messen Sie wenn möglich alle 30 Minuten den Puls und die Atemfrequenz und notieren Sie diese Werte als Information für den Tierarzt.

Hilfe bei Katzen-Notfällen

Wenn sich Ihre Katze verletzt oder ein unerwarteter medizinischer Notfall eintritt, müssen Sie schnell und wirkungsvoll handeln. Dies kann über Leben und Tod entscheiden.

Verletzte Katzen können, wenn sie verängstigt sind und/oder Schmerzen haben, mit den Pfoten um sich schlagen. Tragen Sie nach Möglichkeit Handschuhe und halten Sie Ihr Gesicht auf Distanz zur Katze.

→ Wenn Sie Ihre Katze nicht sofort zum Tierarzt bringen können, fragen Sie in Ihrer Medbase Apotheke (ehemals Topwell), bevor Sie selber handeln.

→ Verabreichen Sie der Katze niemals etwas über das Maul, wenn das Tier bewusstlos ist, Krämpfe hat oder erbricht.

→ Messen Sie wenn möglich alle 30 Minuten den Puls und die Atemfrequenz und notieren Sie diese Werte als Information für den Tierarzt.

Nützliche Adressen und Informationen zum Thema «Reisen mit Tieren»