Topwell-Apotheken AG
Sind Sie eben erst Mutter und Vater geworden oder steht die Geburt Ihres ersten Kindes kurz bevor? Ob Sie die Ankunft Ihres Kindes erwartet und ersehnt haben oder ob die Schwangerschaft ein ungeplantes und überraschendes Ereignis für Sie war: Herzlichen Glückwunsch! Nun gehören Sie zur Gruppe jener Menschen, die einmal als die letzten wirklich grossen Abenteurer dieser Welt bezeichnet worden sind.
Abenteurer und Abenteurerinnen brauchen Mut, sie müssen sich rasch auf Unerwartetes und allenfalls auch auf Schwierigkeiten einstellen können. Immer wieder wird ihr Durchhaltewille herausgefordert. Aber sie erleben auch immer neu die Freude und den Jubel des Entdeckens.
Mit Ihrem Kind zusammen werden Sie ganz neue Kontinente des Fühlens und Erlebens und das Dasein in seiner ganzen Vielfalt entdecken. Wir wünschen Ihnen viel Abenteuerlust und Entdeckerfreude und stehen Ihnen und Ihrem Kind gerne als erfahrene Begleiter und in gewissem Sinn als aufmerksame Paten zur Seite.

Zweisamkeit

Aus Zweisamkeit wird Dreisamkeit

Die Geburt ist gut verlaufen, das Kind ist da und rundum gesund, aus einem Du und einem Ich ist ein Wir geworden: Sie fühlen sich – so wünschen wir es Ihnen – von einer Welle des Glücks und der Dankbarkeit umflutet. Die Familie, Freunde und Bekannte freuen sich mit Ihnen, Ihr entzückendes Baby wird bewundert, einfach überwältigend. Geniessen Sie all das, ganz bewusst.

Wahrscheinlich haben Sie vor Monaten schon geplant und überlegt, wie das Leben zu dritt verlaufen soll und wie allenfalls Berufs- und Familienarbeit miteinander in Einklang gebracht werden können. Ein Glücksfall, wenn ein Vaterschaftsurlaub den Start ins Familienleben erleichtert oder Grosseltern als hilfreiche Begleiter angerufen werden dürfen. Die Umstellung von der Zwei- zur Dreisamkeit kann nämlich unerwartet anstrengend sein: Der gewohnte Tagesrhythmus verändert sich, weil er den Bedürfnissen des Babys angepasst werden muss, und die Nacht verlangt nach vollem Bereitschaftsdienst, wenn das Kindchen schreit, unruhig ist oder kränkelt. Lange Telefonate mit der Freundin, ungestörte TV-Kuschelstunden, spontane abendliche Ausgänge, fantasievolle Weekendplanung – dies und manch anderes kann nicht mehr so unbeschwert ge- und erlebt werden. Freude und Dankbarkeit für Ihr Kind wiegen alles mehrfach auf? Gewiss, aber der eine oder andere Verzicht fällt Ihnen vielleicht doch unerwartet schwer. Dies dürfen Sie sich ruhig eingestehen. Auch als Eltern bleiben Sie nämlich Menschen mit Wünschen und Bedürfnissen.

Topwell-Tipps:

  • Verhelfen Sie sich gegenseitig oder mit Unterstützung aus dem Familien- oder Freundeskreis zu kleinen Auszeit-Inseln, auf denen Sie sich regenerieren dürfen. Auch wenn es sich lediglich um einen Waldlauf, um ein schönes Wannenbad oder einen kurzen Plausch mit Kollegen handelt: Abschalten, durchatmen, wieder einmal ganz bei sich sein.
  • Achten Sie auf Ihre Gesundheit, ernähren Sie sich ausgewogen. Lassen Sie sich von den Fachleuten in Ihrer Topwell-Apotheke beraten, wenn Sie spüren, dass Ihre Batterien aufgeladen werden müssen. Vitamingaben oder ein Nahrungsergänzungsmittel können Ihnen im guten Sinne Auftrieb verschaffen.

Topwell-Produktempfehlung



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Depressionen

Schattenwurf auf hellem Glück

Baby-Blues:
Kein trendiger Musiktitel, sondern ein unangenehmer Zustand, von dem manche Mütter nach der Geburt heimgesucht werden.
Das emotionale Erdbeben der Geburt, körperliche Erschöpfung und/oder hormonelle Veränderungen überschatten manchmal das erwartete ultimative Mami-Glück. Tränenausbrüche, Energielosigkeit, Ängste und Selbstzweifel: Derartige Gefühlsschwankungen sind kennzeichnend für den Baby-Blues.
Wenn Grossmütter oder Freundinnen mit dem Spruch «Hab Geduld, das geht wieder vorbei» Trost spenden wollen, haben sie zwar nicht unrecht – aber aufgepasst: Der Baby-Blues kann sich unter Umständen zu einer Depression auswachsen. Postnatale Depression (PND, auch postpartale Depression genannt) überfällt ungefähr 15 Prozent aller Frauen in der nachgeburtlichen Phase – mal abgesehen von einer Dunkelziffer.

Die Ursachen? Manchmal spielt eine plötzlich auftretende Angst vor der Mutterrolle und der neuen Lebenssituation mit. Eine früher durchgestandene depressive Episode kann unversehens wieder aus der Versenkung auftauchen und aktiv werden. Eine schwere Geburt und zuweilen auch eine Kaiserschnittgeburt können eine PND nach sich ziehen. Erstaunlicherweise bleiben selbst Frauen nicht davor verschont, die sich jahrelang und mit aller Energie um eine Schwangerschaft bemüht haben: Jetzt ist der Wunsch nach einem Kind erfüllt worden – und unvermittelt fällt der Frau bleischwer all das auf die Seele, was sie an Erwartungsdruck, an Hoffnung und Enttäuschung und an medizinischen Massnahmen erlebt hat.

Was ebenfalls in Betracht gezogen werden muss: Auch Väter können in ein PND-«Loch» fallen. Was nichts mit Hormonen, sondern damit zu tun hat, dass der Mann nicht weiss, wie er sich in der Vaterrolle zurechtfinden soll. Auch Papa braucht Zuwendung und Hilfe.

Topwell-Tipps:

  • Depression auf keinen Fall anstehen lassen, sondern umgehend Beratung suchen (Arzt, Mütter- und Väterberatungsstelle, Hebamme).
  • Sich auch dann keinesfalls als Versagerin oder Versager vorkommen, wenn der Kontakt zum Baby erst langsam aufblüht.
  • In der Topwell-Apotheke nach stimmungsaufhellenden pflanzlichen Präparaten wie beispielsweise Johanniskraut, Schlehe oder Sanddorn fragen.

Entwicklung

Das Kind im ersten Lebensjahr
Erstaunlich, welch gewaltige Entwicklungsschritte ein Menschen- Winzling in seinem ersten Lebensjahr durchläuft!
Schon bald kann sich das Baby mithilfe seiner Körpersprache der Umwelt mitteilen und mit Lächeln, Weinen oder einem übellaunigen Gesichtsausdruck seine Stimmung zum Ausdruck bringen. Zwischen dem vierten und neunten Lebensmonat entdeckt das Kind seine Bewegungsfähigkeit, es greift nach Gegenständen, es kann sich drehen und wenden und beginnt, sich krabbelnd fortzubewegen. Falls es ungefähr im sechsten Monat auffällig zu sabbern anfängt und sich der Speichelfluss verstärkt, beginnt mit grosser Wahrscheinlichkeit die Zeit des Zahndurchbruchs, des Zahnens. Der aufrechte Gang, der erste Schritt – nach undeutlichem Brabbeln das erste, deutlich ausgesprochene Wort: Was sich vom zehnten Lebensmonat an zu entfalten beginnt, ist immer ein Weltereignis ganz eigener Art. Immer neu ein Wunder.

Angesagt: Angstfreie Achtsamkeit
Viele Eltern fotografieren ihr Kind bei jeder sich bietenden Gelegenheit, in rauen Mengen werden Filme und Fotodokumentationen erstellt. Mindestens so wichtig sind jedoch «Erstes- Jahr-Notizen». Ob Handnotizen in einem Schreibheft oder eine Computerdatei: Schreiben Sie auf, wann welche Kinderkrankheit aufgetreten ist, wann sich das Kind zum ersten Mal gedreht oder aufgerichtet hat, wann der erste Zahn durchgebrochen ist usw. Diese Aufzeichnungen werden vielleicht am zwanzigsten Geburtstag Ihres Sohnes oder Ihrer Tochter für Rührung oder Amüsement sorgen, aber dies ist nicht der hauptsächliche Grund. Unter Umständen können nämlich derartige Notizen bei einer späteren medizinischen Abklärung oder bei irgendwelchen Entwicklungsstörungen sehr nützlich sein.

Verfolgen Sie die Entwicklung Ihres Babys mit liebevoller Achtsamkeit, aber frei von allzu grosser Ängstlichkeit. Falls Sie sich unsicher fühlen, konsultieren Sie den Kinderarzt, eine Mütterberatungsstelle, Ihre Topwell-Apotheke – und nicht einfach nur das Internet.

Topwell-Tipps:

  • Das Baby muss in gewissen Zeitabschnitten bestimmte Entwicklungsschritte durchlaufen. Geraten Sie aber nicht in Panik, wenn Ihr Kind für den einen oder anderen Schritt etwas länger braucht.
  • Ihr Kind ist eine «Einzelanfertigung», Sie sollten es also nicht dauernd mit gleichaltrigen Kindern aus dem Freundeskreis vergleichen.
  • Achten Sie auf Ihre nervliche Stabilität, damit Sie Ihrem Kind liebevolle Sicherheit vermitteln können. Die Topwell-Apotheke kann Ihnen Präparate und Produkte anbieten, die für Ihre Nerven so etwas wie eine Airbag-Funktion haben.

Stillen

Stillen oder Flasche?
Muttermilch ist die natürlichste und gehaltsvollste Säuglingsernährung: Die Zusammensetzung der Nährstoffe aus der mütterlichen Brust fördert das Wachstum und die Entwicklung des Kindes in vielfacher Weise. Das Stillen hat aber auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Mutter, so wird unter anderem die Rückbildung der Gebärmutter angeregt und beschleunigt. Der Vorgang des Stillens kann eine ganz besondere, innige Intimität zwischen Mutter und Kind schaffen – manchmal treten allerdings auch Störfaktoren wie etwa eine Brustwarzenentzündung auf. Jetzt nur nicht die Geduld verlieren: Beratungsstellen stehen jenen Müttern zur Seite, die unsicher sind oder Stillprobleme haben. Die Topwell-Apotheke ist ebenfalls eine gute Anlaufstelle. 

Stillen oder Flaschenernährung? Falls eine Frau nicht stillen kann oder aus vertretbaren Gründen ihr Baby nicht stillen möchte, darf sie sich nicht selbst disqualifizieren oder sich von Drittpersonen einreden lassen, sie gehöre in die Schlechte-Mutter-Schublade. Machen Sie als junge Mutter auf keinen Fall mit beim Wettbewerb zwischen Stillmamis und Fläschchenmamis. Was ein winziges Menschenwesen nämlich ebenso dringend braucht wie Muttermilch ist Geborgenheit, Zärtlichkeit, Sicherheit, Zuverlässigkeit in der Pflege und das Gefühl, von seinen Bezugspersonen angenommen und geliebt zu werden.

Wird ein Baby während ungefähr vier Monaten gestillt, hat es einen vom Aufbau der Ernährung her gesehen idealen Start. Aber auch Zwiemilch-Babys – also jene Kinder, die neben der Muttermilch noch ein Fläschchen benötigen – entwickeln sich erfreulich. Ebenso gute Chancen haben Flaschenkinder, denn die Topwell-Apotheke hat erstklassige Produkte für den Schoppen im Angebot. Beim Kinderarzt oder in der Mütterberatung bekommen Sie Hinweise, welche Nährstoffe für Ihr Kind besonders wichtig sind. Man kann Ihnen auch raten, wann der Zeitpunkt für Beikost gekommen ist und Sie beginnen können, dem Baby mit dem Löffelchen Breinahrung zu füttern. Selbst gekochter Brei oder welcher aus dem Gläschen? Machen Sie daraus keine Glaubensfrage, sondern entscheiden Sie sich für die Darreichungsform, die Ihrem Baby schmeckt, die ihm in jeder Hinsicht gut bekommt und sich in Ihrem Tagesablauf gut realisieren lässt.

Topwell-Tipps:

  • In der Schweiz sind in allen Landesgegenden Still- und Wochenbettberaterinnen tätig, die bei Stillschwierigkeiten mit Rat und Tat beistehen können.
  • Stillkissen und Stillzubehör, Stilltee und Brustwarzensalbe usw.: Alles in der Topwell-Apotheke greifbar.
  • Lassen Sie sich von den Topwell-Fachleuten beraten, welche Flaschennahrung und welche Zukost für Ihr Baby am bekömmlichsten ist.

Schreibabys

Schreikinder = Gedeihkinder?
Eine ebenso banale wie grundlegende Vorbemerkung: Wenn Ihr Kind schreit, will es Sie weder ärgern noch hat es die Absicht, Ihre Nerven zu ruinieren. Es geht ihm ganz einfach nicht gut, es fühlt sich unwohl. Sein tiefes Missbehagen kann es nur durch Schreien zum Ausdruck bringen.
Der Volksmund sagt, sowohl Speih- wie auch Schreikinder seien Gedeihkinder. Rasch «kötzelnde» Babys sollen mit einem besonders robusten Magen und kleine Schreihälse mit ausgesprochen kräftigen Lungen ausgestattet sein. Kein Trost für Eltern eines Babys, das sie mehrmals in der Nacht mit einer Schreiattacke aus dem Schlaf reisst oder das tagsüber häufig schreit. Manche Kinder brauchen eine Weile, ehe sie sich an einen Tag-Nacht- Rhythmus gewöhnen und «durchschlafen», das heisst, ohne Unterbrechung während sechs Stunden ruhig schlafen.
Volle Windeln oder Hunger sind nachvollziehbare Schrei-Ursachen. Belastend wird die Lage, wenn überhaupt nicht klar ist, was dem Kind fehlt: Hat es Bauchschmerzen, leidet es an Koliken, hat es das Bedürfnis nach Körperkontakt, ist es irgendwie überreizt, ist es zu warm angezogen oder friert es eher? Eltern haben oft eine wunderbare Gabe, das Kind zu beruhigen: Mit einem kurzen Rundgang durch die Wohnung an Mamas oder Papas Brust, mit einlullendem Singsang, mit sanfter Massage des Bäuchleins. Aber nicht allen Eltern stehen unentwegt die Kraft, Geduld und das Geschick zu Gebote, um das penetrante Schreien zu ertragen und das Kind immer wieder zu besänftigen. Erschöpfte Eltern mit einem massiven Schlafdefizit können an den Rand der Verzweiflung geraten – manchmal tragen auch unduldsame Nachbarn mit gehässigen Bemerkungen dazu bei. Alarmstufe Rot: Lassen Sie die Situation nicht eskalieren, suchen Sie unbedingt Hilfe beim Elternnotruf, beim Kinderarzt, im Kinderspital. Auf gar keinen Fall dürfen Sie es so weit kommen lassen, dass Sie in verzweifelter Wut und Hilflosigkeit Ihr Kind schütteln oder irgendwie sonst gefährden. Das Kind braucht Sie, es ist ein Ihnen anvertrautes Gut.

Topwell-Tipps:
  • Beruhigende Babytees oder geeignete homöopathische Mittel können den Babyschlaf fördern.
  • Notieren Sie in einem Schrei-Protokoll während mindestens einer Woche, wann und wie lange Ihr Kind schreit. Diese Angaben helfen dem Kinderarzt bei seiner Beurteilung der Schrei-Situation.
  • Versuchen Sie, mithilfe von Atemtechnik oder einer Entspannungsmethode Ihre innere Ruhe aufzubauen.
  • Erkundigen Sie sich in Ihrer Topwell-Apotheke nach für Sie geeignetem «Powerfood» oder einem Präparat, das Ihre Nerven fit hält.
  • Versuchen Sie, sich mit einem Babysitting-Arrangement ab und zu eine Nacht zu verschaffen, während der Sie ungestört schlafen und Kraft sammeln können.

Zahnen

Der erste Zahn: Ein Ereignis 
Wahrscheinlich werden Sie in einigen Jahren den ersten Milchzahn, den Ihr Kind abstösst, sorgfältig in einem Schächtelchen als Erinnerungsstück aufbewahren. Aber erst mal müssen dieser Zahn und seine 19 Artgenossen die Kiefer im Mund Ihres Kindes durchstossen. Das allererste weisse Zahnspitzchen arbeitet sich meist in der Mitte des Unterkiefers an die Oberfläche vor. Der Durchbruch der Milchzähne beginnt ungefähr im sechsten Lebensmonat und sollte beendet sein, wenn das Kind zweieinhalb Jahre alt ist. Die Entwicklung des «Zahnmaterials» fürs Milchgebiss hat übrigens schon in den ersten Schwangerschaftsmonaten begonnen.
Das eine Baby erlebt den Durchbruch der Milchzähnchen recht problemlos und schmerzfrei. Ein anderes Kind dagegen leidet unter dem Jucken und Brennen der Kieferpartie – und die Eltern leiden mit. Das kleine Wesen ist unruhig, neigt zu Schreianfällen, die Wangen und die Pobäckchen sind gerötet, es beisst nervös an seinen Fingerchen, der Appetit nimmt ab, manchmal kommt es zu Durchfall und/oder einem Anstieg der Temperatur. Ruhe bewahren, das geht vorbei! Hält jedoch der Durchfall an und klettert die Temperatur arg hoch, muss der Kinderarzt die Situation abklären. Der Durchbruch des Milchgebisses ist zwar unter Umständen eine anstrengende, aber auch interessante und wichtige Entwicklungsphase. Das Milchgebiss bildet ja die Basis für das sich später entwickelnde, bleibende Gebiss. Es nimmt überdies Einfluss auf die Sprachentwicklung und die Artikulation. Was den manchmal schmerzhaften Prozess des Zahndurchbruchs anbelangt: In der Topwell-Apotheke finden Eltern ein reichhaltiges Angebot an Produkten und Präparaten, die dem zahnenden Baby helfen.

Topwell-Tipps:

  • Zahngele, mit einer weichen Mini-Zahnbürste aufgetragen und sanft einmassiert, wirken kühlend und entzündungshemmend. Wer lieber mit dem Zeigefinger massiert, kann das Gel auf einen dünnen Fingerling auftragen.Verschiedene Tees können zahnende Babys beruhigen. Kühler Salbeitee, mit einem Wattestäbchen aufgetragen, wirkt auf das Zahnfleisch ebenfalls schmerzlindernd.
  • Homöopathische Globuli und spagyrische Mittel beruhigen und lindern den Druckschmerz. Lassen Sie sich beraten!
  • Erstklassige Beissringe und Schnuller/Nuggis sind frei von jeglichen Schadstoffen. Im Kühlschrank – aber niemals im Tiefkühlfach – gekühlt, sind sie eine Wohltat fürs Baby.
  • Topwell-Fachleute beraten Sie auch kompetent, wenn es um die Pflege der Milchzähne geht.

Sprechen

Wenn das Baby sprechen könnte ...
Sicher haben Sie sich vorgenommen, eine «gute» Mutter oder ein «guter» Vater zu sein. Abgesehen davon, dass sich die Anforderungen an die Erziehungsarbeit der Eltern mit dem Heranwachsen des Kindes laufend verändern und erweitern: Was genau ist eine gute Mutter, ein guter Vater? Eine schwierige, kaum allgemeingültig zu beantwortende Frage. Vielleicht ist es hilfreich, wenn sich junge Eltern in einem gemeinsamen Gespräch überlegen, was ihnen ihre eigenen Eltern an Wertvollem und Gutem mit auf den Weg gegeben und wo sie eher versagt oder etwas verpasst haben? Fehlleistungen sollten nicht weitervererbt werden. Was nicht verhindern wird, dass man selbst auch wieder Fehler macht. Was braucht ein Kind in seinem ersten Lebensjahr? Könnte sich so ein Baby in der Erwachsenensprache äussern, würde es vielleicht sagen: «Was die grossen Menschen um mich herum als süsses Kinderzimmer bezeichnen, die trendy Kleidchen, das Spitzenmodell von Kinderwagen und das supertolle Erstlingsspielzeug – das alles ist mir egal. Ich bin glücklich, wenn ich satt und sauber bin, wenn mich nichts plagt oder quält und wenn ich spüre, dass man bei mir ist und mich liebt. Ich mag es, wenn Papa oder Mama liebevoll mit mir sprechen, wenn sie mich streicheln und ich ihre Köperwärme spüre. Ich mag es, wenn sie nicht einfach an der Schnur von der Spieldose ziehen, sondern mir Wiegenliedchen vorsingen oder mich mit Krabbelspielchen zum Lachen bringen. Betrübt bin ich, wenn ich in den Augen meiner Eltern lese, dass sie abwesend, in Eile und eigentlich gar nicht richtig da sind. Oder wenn sie sich laut zanken oder sich böse sind. Und traurig bin ich, wenn Papa oder Mama ein Smartphone am Ohr haben, lange Gespräche führen oder pausenlos auf dem Apparat herumtippen oder -wischen. Ich spüre dann, dass ich für sie gar nicht richtig da bin und dass sie sich mir erst dann wieder zuwenden, wenn ich brülle. Aber das macht eigentlich gar keinen Spass.»

Topwell-Tipps:

  • Zeit und Zuwendung sind für Ihr Kind tausendmal wichtiger als jede noch so tolle Babyausrüstung.
  • Denken Sie immer wieder daran, dass es Ihr Lächeln ist, das ein Lächeln auf das Gesicht Ihres Babys zaubert. Was Zuneigung ausmacht, lernt das Kind von Ihnen und den Bezugspersonen, die zu seinem Leben gehören.
  • Pflegen Sie Ihr Nervenkostüm und Ihre Lebensenergie. Vitamingaben und Stärkungsmittel sind in Ihrer derzeitigen Lebenssituation kein Luxus, sondern echte Hilfsmittel.

Sex

Wo ist bloss der Sex geblieben?
Fakt 1: Ein Kind verändert alles. Fakt 2: Veränderungen sind ein Motor des Lebens. Gerade jetzt befinden Sie sich mitten in einem Veränderungsprozess. Bisher waren Sie ein Paar, nun sind Sie Eltern geworden und müssen sich in diese neue Rolle einarbeiten, hineinleben. Aber wollten wir nicht von Sex sprechen? Ja, über Sex in der Zeit nach der Geburt eines ersten Kindes. Viele junge Elternpaare haben da keine Probleme und erfinden nach Geburt und Wochenbett sehr bald lustvolle Spielarten der Sexualität. Nicht wenige jedoch – sehr beschäftigt, manchmal am Rand der Überforderung und meist übermüdet – vergessen, dass sie auch als Eltern immer noch ein Paar sind. Die Emotionen kreisen fast ausschliesslich ums Kind. Der Gedanke, dass Sexualität gepflegt und geübt werden will, verschwindet sozusagen vom Radar. Eine kompetente Sexualtherapeutin mit langjähriger Berufserfahrung bestätigt, dass sich frischgebackene Eltern nicht selten als Mann und Frau aus den Augen verlieren. Der Sex nimmt ab oder versandet schliesslich fast vollständig.

Zurück zum Thema Veränderungen: Junge Eltern stehen vor der spannenden Aufgabe, ihr Sexleben neu zu entwickeln. Anfänglich verlangen vielleicht gewisse Geburtsverletzungen oder auch das überwältigende Erlebnis der Geburt von beiden Partnern besonders viel Geduld, Rücksicht und Zartheit. Die Frau und Mutter muss sich wieder als sexuelles Wesen erleben lernen und manch ein Mann muss eine Art Geburtstrauma überwinden, ehe er den Körper seiner Frau wie in der Zeit vor der Schwangerschaft als begehrenswert wahrnehmen kann.

In der Phase des Übergangs und des Neubeginns entdeckt manch ein Paar ganz unerwartet den erotischen Zauber von zärtlichen Berührungen und die Wohltat des kuschligen Aneinanderschmiegens – Nestwärme tut nicht nur dem Baby, sondern ebenso seinen Eltern gut. Zärtlichkeit kann sich übrigens auch sehr schön in Worten zur Geltung bringen. Haben Sie Ihrem Partner/Ihrer Partnerin heute schon gesagt, dass Sie ihn/sie lieben und was als besonders liebenswert oder attraktiv empfunden wird?
Bitte nicht vergessen: Wer dauernd eine Top-Sex-Nummer erwartet oder Filme mit rauschhaften Sexszenen als Beispiel vor Augen hat, geht am Glück zu zweit garantiert vorbei.

Topwell-Tipps:

  • Sprechen Sie beide ganz offen aus, was Ihnen fehlt, was Sie nicht mögen oder was Ihnen auf der Paarebene gefällt und was Sie vertiefen möchten.
  • Bemühen Sie sich um «Zeitfenster», die es Ihnen ermöglichen, sich nicht als Papi und Mami, sondern als Mann und Frau zu erleben.
  • Falls Scheidentrockenheit ein Problem macht oder andere Irritationen den Sex erschweren: Ihre Topwell-Apotheke hat Ihnen diskrete Beratung und eine ganze Reihe von Hilfen anzubieten.

Verwöhnen

Ein Hauch Verwöhnaroma
Am Start zu ihrer Mutterkarriere konzentriert sich die Frau naturgemäss auf den Fix- und Angelpunkt ihres Lebens: auf ihr Kind. Die Mutter-Kind-Beziehung ist etwas Einmaliges, eine einzigartige Gefühlslandschaft.
Dennoch dürfen Sie, ja sollten Sie sich als junge Mutter ein Egoismus-Gärtchen freihalten: Es geht um Körperpflege und in diesem Sinne um Selbstwahrnehmung.
Möglicherweise haben Schwangerschaft und Geburt Ihren Körper etwas verändert – siehe Dehnungsstreifen am nicht mehr gar so straffen Bauch, unerwünschte Veränderungen der Brust oder Zonen mit Erschlaffungszeichen. Manches normalisiert sich, wird zurückgebildet oder kann positiv beeinflusst werden, manche Spuren bleiben. Wenn Sie sich nackt vor den Spiegel stellen und sich betrachten, müssen Sie einen Fehler unbedingt vermeiden: Vergleichen Sie Ihre aktuelle Körperlichkeit nicht mit Bildern von royalen Damen, von Leinwandstars oder Models, die wenige Monate nach der Entbindung eines Kindes wieder wunderbar schlank sind und der Öffentlichkeit makellose Beine, einen ideal flachen Bauch und einen knallstrammen Po präsentieren. Niemand kann wissen, wie viele hoch bezahlte Privat-Coaches, Diätköche, Masseure, Maskenbilderinnen und Kosmetikerinnen diesen Frauen zur Seite stehen und mit welchen fotografischen Tricks das Körperbild idealisiert werden kann.
Sie, ja SIE, sind eine unverwechselbare Persönlichkeit, äusserlich wie innerlich. Sie können sich zwar keine Truppe von Bediensteten leisten, die Sie pflegt und modelliert – aber Sie dürfen sich eine satte Portion Verwöhnaroma gönnen und sich selbst sorgsam pflegen. Massagen mit einem duftenden und hautstraffenden Körperöl, Gesichtsmasken, spezielle Produkte für trockene Haut, wohltuende Duschgele, ein Serum für die Zellerneuerung der Gesichtshaut, Produkte für die Brustpflege, Packungen für die Revitalisierung der Haare... Schauen Sie sich in der Topwell- Apotheke um, lassen Sie sich beraten. Gönnen Sie Ihrem Körper von Kopf bis Fuss Gutes. Er wird es Ihnen danken. Ihre positive Ausstrahlung wird sich auch günstig auf die Partnerschaftsebene auswirken.

Topwell-Tipps:
  • Fragen Sie Ihren Arzt, ob und wann Sie mit der Rückbildungsgymnastik beginnen sollen.
  • Beckenbodentraining und Kraftübungen für die Bauch- und Rückenmuskulatur stärken den Körper und bringen ihn wieder in Form.
  • Falls Sie Ihr Verwöhnprogramm ausschliesslich mit Naturkosmetik gestalten möchten, steht Ihnen ein entsprechendes Angebot zur Verfügung.
  • Besprechen Sie mit einer Fachperson in Ihrer Topwell- Apotheke, ob allenfalls ein Mineralsalzpräparat die Gewebestraffung unterstützen kann.
  • Intensiv wirkende Cremes mildern Dehnungsstreifen.

Angst

Angstmanagement
Die Liebe zu Ihrem Kind macht Sie glücklich, aber oft auch ängstlich. Fieber, ein Husten, unruhiger Atem, ein Wimmern des Kindes – viele junge Eltern sind geneigt, gleich an eine schlimme Erkrankung zu denken.
Angst ist ein ungemein anhänglicher Eltern-Begleiter, also muss man lernen, ihn richtig an die Leine zu nehmen. Weit sinnvoller als Angst sind eine ruhige Beobachtungsgabe und die wache Bereitschaft, die Signale des Kindes wahrzunehmen. Wenn es längere Zeit quengelt oder apathisch reagiert, wenn es auffällig lange schreit, wenn es kategorisch das Essen ablehnt oder kein Gewicht zulegt: Diese und andere Signale können auf eine Erkrankung hinweisen. Hektik ist aber in jedem Fall keine gute Reaktion, besonnenes Handeln und eine rasche fachliche Einschätzung der Situation sind dagegen hilfreich und zielführend.

Besonnenheit und Beobachtungsgabe sind auch dann wegleitend, wenn das Kind – so der gängige, unangenehme Ausdruck – fremdbetreut werden muss. Fühlt es sich wohl, wenn es einen Tag bei der Oma verbringt? Reagiert es gut auf den Babysitter? Und wie geht man am besten vor, wenn das Kind nach einigen Monaten in einer Kita betreut werden soll und sich an den Wechsel zwischen Fremdbetreuung und Elternbetreuung gewöhnen muss? Es werden immer wieder neue Probleme und Umstände dieses oder jenes Angstgefühl aufkommen lassen. Angstmindernd ist die Gewissheit, dass man als Eltern nicht jedes Problem allein lösen muss, sondern sich beraten lassen kann. Guter Rat ist oft gar nicht teuer: Unser Land ist durchzogen von einem Netz von Beratungsstellen, gerade auch von solchen für Eltern. Wer nicht selbst auf Internet-Safari gehen möchte, um die richtige Anlaufstelle zu finden, wendet sich an den Hausarzt, den Kinderarzt oder auch an die Topwell-Apotheke.

Manche Eltern fürchten sich vor der Tragödie, die als «Plötzlicher Kindstod» (SIDS, Sudden Infant Death Syndrome) bezeichnet wird. In der Mehrzahl der traurigen Fälle hat es sich aber nicht um ein plötzlich auftretendes, tragisches Ereignis gehandelt. Nicht selten waren eine angeborene Fehlsteuerung zwischen Atmung und Herztätigkeit oder ein anderes «Defizit» die Ursache. Wenn Sie als Eltern vor möglichen Gefährdungen Ihres Kindes Angst haben: Lassen Sie sich von der Angst nicht in die Enge treiben, sprechen Sie mit dem Kinderarzt, stellen Sie Fragen. Lernen Sie, Ihre Angst in den Griff zu bekommen.

Topwell-Tipps:
  • Rauchende Eltern gefährden die Gesundheit ihres Babys. Ein Rauchstopp mit seinen Entzugserscheinungen ist meist ein hartes, aber langzeitlich lohnendes Stück Arbeit. Diskutieren Sie mit einer Fachperson in Ihrer Topwell-Apotheke, welche Massnahmen Ihnen bei der Raucherentwöhnung helfen können.
  • Elternangst lässt sich zwar nicht einfach mit einem einzigen Mittel verbannen. Eine ausgewogene Ernährung, beruhigende Heilkräutertees und/oder eine Stärkungskur mit einem Präparat, das Mikronährstoffe oder Vitamine enthält, wirken aufbauend und angstmindernd.
  • Verdrängte Angstgefühle verursachen zuweilen unangenehme Darm- und Verdauungsprobleme. Fragen Sie in der Topwell- Apotheke nach für Sie geeigneten Mitteln, die je nach Bedarf die Verdauung anregen oder Durchfallattacken eindämmen.

Zufriedenheit

Zufriedene Eltern - zufriedene Kinder
Der Mensch, der ohne Unterbruch gut gelaunt ist, nie ausflippt und nie laut wird: Er muss wohl erst noch geboren werden. Auch Eltern sind nun mal Stimmungsschwankungen unterworfen. Sie müssen sich aber bewusst sein, dass jedes Baby die positive oder negative Gestimmtheit seiner Eltern sehr sensibel wahrnehmen kann.
In noblen Familien pflegte man früher bei heiklen Themen oder Auseinandersetzungen die Formel «Pas devant les enfants/Nicht vor den Kindern» zu verwenden. So altbacken diese Redewendung auch klingen mag – dumm ist sie nicht. Tatsächlich muss nicht jede Diskussion oder Auseinandersetzung sofort und mit aller Heftigkeit losgetreten werden. Besser ist, man atmet erst mal ganz tief durch und verschiebt die Sache zeitlich so, dass das Kind nicht mithört und womöglich in seinem sich in der Entwicklung befindlichen Kleinkinderhirn denkt, es sei schuld am Streit der Eltern.
Zufriedenheit meint unter anderem, dass man nicht nur mit dem Partner und der Umwelt, sondern vor allem auch mit sich selbst möglichst in Frieden lebt. Wer als Vater oder Mutter ständig das Gefühl hat, irgendwie zu kurz zu kommen, wird manchmal zum K...brocken. Selbst wenn man als Familie finanziell eingeschränkt ist, sollte man immer wieder versuchen, sich selbst etwas zu gönnen, sich im Rahmen des Möglichen selbst eine Freude zu machen und diese dann auch ganz bewusst zu geniessen. Den alten Spruch «Wer nicht geniessen kann, wird selbst ungeniessbar » kennen Sie gewiss. Ungeniessbar wird man übrigens auch, wenn man die eigene Lebenssituation allzu häufig mit der vermeintlich ungleich besseren Situation von anderen jungen Paaren, von Kolleginnen oder Freundinnen vergleicht. Neid ist wie ein schädlicher Virus – und gegen den sollten Sie sich immunisieren. Diese Form von Immunabwehr verbessert Ihre Ausstrahlung, was schliesslich auch Ihrem Kind zugutekommt und zu seiner Zufriedenheit beiträgt.

Topwell-Tipps:
  • Achten Sie auf Stressabbau, denn wer dauernd in der Stress-Tretmühle seine Runden dreht, verliert das Gefühl von Zufriedenheit.
  • Warten Sie nicht zu, bis Sie vom Stress überrollt werden. Eine Vitaminkur oder ein pflanzliches Aufbaumittel aus der Topwell-Apotheke kann Ihnen Schutz bieten. Die Wirkstoffe von Ginkgo und Ginseng sind übrigens nicht nur für ältere Leute ein Thema.
  • Bewegung und Sport kurbeln die Zufriedenheit an – und wenn’s nur ein Waldlauf, Jogging im Quartier oder der Turnvereinsabend ist.